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Die Landbrücke Zentralamerika verbindet Nord- und Südamerika. Geografisch gehört sie zum Kontinent Nordamerika. Der relativ schmale Landstreifen wird im Osten vom Karibischen Meer und im Westen vom Pazifischen Ozean begrenzt. Er erstreckt sich von Belize und Guatemala bis nach Panama. Typisch sind die Gebirgszüge (Kordilleren), die sich über die Landbrücke erstrecken. Zudem herrscht hier eine hohe seismische Aktivität, die sich in zahlreichen Vulkanen ausdrückt.
Es herrscht tropisches Klima, das insbesondere auf der karibischen Seite üppige Regenwälder gedeihen lässt. Das Wetter auf der Karibikseite ist deutlich feuchter als am Pazifik. Vor der spanischen Kolonialisierung wurde die Region von den Maya geprägt. Dies zeigt sich noch heute in der Sprache, Textilien und Ruinenstätten. Die Amtssprache ist in den meisten Ländern Spanisch. Nur in Belize sprechen die Einwohner Englisch. Die Region weist ein starkes Wirtschaftsgefälle auf. Panama und Costa Rica sind heute wichtige Finanz- und Dienstleistungszentren. Hohe Armutsraten und soziale Ungleichheit sind der Auslöser für bedeutende Migrationsströme nach Nordamerika.
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