Der Name der Region Polynesien stammt aus dem Griechischen und bedeutet „viele Inseln“. Rund eintausend Eilande sind über 50 Millionen Eilande verstreut. Die Grenze bildet ein Dreieck zwischen Hawaii, Neuseeland und der Osterinsel. Die Landfläche beträgt ohne Neuseeland knapp 26.000 Quadratkilometer, auf der gut zwei Millionen Menschen leben. Mit Samoa, Tonga und Tuvalu gibt es nur drei souveräne Staaten. Die restlichen Inseln sind Außenbesitzungen von Neuseeland, den USA, Chile und Frankreich. Die Besiedlung der Region erfolgt von Südostasien aus. Europäische Entdecker erkundeten das Gebiet ab dem 18. Jahrhundert und begründeten einen lang anhaltenden Südsee-Mythos. Wenig rühmlich war das Wirken der Kolonialmächte, die die Region für Atomtests missbrauchten. Die polynesischen Sprachen sind eng miteinander verwandt. Traditionelle kulturelle Elemente lassen sich in Tänzen, Schnitzereien, Tätowierungen und Gemeinschaftsritualen erkennen. Die Folgen des Klimawandelns verstärken die traditionell tiefe Verwurzelung mit der Umwelt. Auch die Ahnenverehrung behielt bis heute eine wichtige kulturelle Bedeutung.

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