Ätna: Ascheregen über Sizilien

Ätna

Europas aktivster Vulkan, der Ätna, macht wieder auf sich aufmerksam. Aktuell kommt es zu Reisebeschränkungen.

Flughafen Catania geschlossen

Der Vulkan Ätna auf der italienischen Insel Sizilien zeigt seit gestern neue Aktivitäten. Die Aschewolke beeinträchtigt den Flugverkehr, sodass der Flughafen Catania bis mindestens 18 Uhr gesperrt ist. Passagiere sollen sich vor der Anreise zum Airport über den Status ihres Fluges informieren. Auch nach 18 Uhr sind aktuell Streichungen zu erkennen. So findet der für 18.35 Uhr geplante Lufthansa-Flug LH 01909 nach München ebenfalls nicht statt. Laut ADAC werden einige Flüge nach Palermo oder Comiso umgeleitet.

Regeln für den Besuch des Ätna beachten!

Der Ätna bricht immer wieder aus. Das Naturschauspiel ist für viele Besucher der Insel ein beeindruckendes Spektakel. Dabei sollten Schaulustige unbedingt den Anweisungen der Behörden und Sicherheitskräfte Folge leisten. Dazu gehört beispielsweise, einen Mindestabstand von 50 Metern zur Lava zu halten. So faszinierend dieses Erlebnis ist, solltest Du nie vergessen, dass in diesem Bereich Lebensgefahr besteht. Der unbewohnte Gipfelbereich oberhalb von 2.920 Metern ist gesperrt. 

Das Begehen von gesperrten Gebieten ist gefährlich, auch wenn dies nicht immer ersichtlich ist. Neue Eruptionsspalten können die Lava näher an die bewohnten Gebiete bringen, was eine neue Lageeinschätzung erfordern würde. Plötzliche Explosionen (Lava-Bomben) bedrohen Wanderer, die sich illegal in der Sperrzone aufhalten. Bedenke dabei auch, dass Du mit Deinem unvorsichtigen Verhalten möglicherweise auch Rettungskräfte gefährdest. Nicht ausgeschlossen ist ein Ascheregen in den bewohnten Gebieten, der die Atemwege reizt. 

Aktuell keine allgemeinen Gefahren für Leib und Leben

Ein Recht auf die kostenfreie Stornierung für geplante Reisen nach Sizilien sehe ich im Augenblick nicht. Die Behörden auf Sizilien sehen zum gegenwärtigen Zeitpunkt keine Gefahren für die Bevölkerung und die Urlauber. Allerdings ist es ratsam, die Lage genau zu verfolgen. Erfahrungen zeigen, dass die Entwicklung am Ätna dynamisch verlaufen kann und sich die Eruptionen verstärken können. 

Bild: Symbolbild

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Journalismus und Reisen – meine Passion In der Schulzeit begann ich, Gedichte zu verfassen. Später interessierte mich der Journalismus, der mich zu einem regionalen Radiosender führte. Hier lernte ich, kurze, prägnante Sätze zu bilden. Die längste Zeit meines Lebens habe ich mich mit dem Tourismus beschäftigt. Reisekaufleute sehen nicht nur viel von der Welt. Das Gesehene muss in einen zum Reisen motivierenden Text gegossen werden. Nach der letztendlich erfolglosen Beteiligung an der Entwicklung eines Reiseportals bin ich seit 2019 freiberuflicher Autor.

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