Kevin Warsh: Signal für Zinserhöhung in den USA?

Kevin Warsh - Public Domain

Der Fed-Chairman Kevin Warsh hat in seiner Rede in Jackson Hole die hohe Inflation angesprochen. Folgt bald eine Zinserhöhung?

Kevin Warsh sprach das Offensichtliche an

In der vergangenen Woche war das Symposium der Notenbanken in Jackson Hole der entscheidende Termin im Wirtschaftskalender. Die Anleger an den Börsen waren gespannt, welche Botschaft Fed-Chairman Kevon Warsh äußert. Ich glaube seit einiger Zeit, dass die US-Notenbank die Zinsen in diesem Jahr nicht erhöhen wird, weil die Konjunktur auf der anderen Seite des großen Teiches an Dynamik verloren hat. Dies äußerte sich zuletzt auch im Arbeitsmarkt.

In seiner Rede verband er mit der KI-Revolution große Hoffnungen auf ein dynamisches Wachstum. Kritisch sieht er die Verteilung der Erträge: „Wie viel des Überschusses fließt anfangs an die Eigentümer knapper Ressourcen – KI-Labore, Chiphersteller, Energieerzeuger und Cloud-Anbieter?“ Im Umkehrschluss steht der Nutzen für die Unternehmen und Verbraucher. Um dann die entscheidende Frage zu stellen. Welche Auswirkungen hat die Entwicklung für die Fed und ihr Mandat im Bereich der Beschäftigung? Kevin Warsh kündigte an, dass sich eine Arbeitsgruppe mit dieser Thematik beschäftigen wird.

Fed möchte weniger kommunizieren

Der Notenbankchef kündigte zudem Änderungen in der Forward-Guidance an. Warsh glaubt, dass eine übermäßige Offenlegung von politischen Beratungen nicht der Klarheit dient. „Quasi-Zusagen zu den Zinssätzen“ schränken seiner Auffassung nach die Freiheit des Open-Market-Ausschusses ein, die richtigen Entscheidungen zu treffen. Zudem möchte er das Verhältnis zwischen der Notenbank und den Finanzmärkten neu justieren. Die Fed benötige möglichst unverfälschte Marktsignale. Die Anleger sollten ihre Schlüsse aus den aktuellen Wirtschaftsdaten ziehen. Kevin Warsh kündigte zudem an, Modelle und Regeln für die geldpolitischen Entscheidungen zu überarbeiten.

Kevin Warsh von Gesamtleistung der Wirtschaft beeindruckt

Dies begründete der Fed-Chairman mit einem Zuwachs der Investitionen um neun Prozent binnen eines Jahres. Die Gewinne der Unternehmen im S&P 500 seien um 20 Prozent gestiegen und die Gewinnmargen seien im historischen Vergleich sehr hoch. Dieser Trend dürfte durch eine wenig restriktive Kreditvergabe unterstützt werden. Der reale Konsum sei im vergangenen Jahr um gut zwei Prozent gestiegen, die Arbeitslosenquote liege mit 4,11 Prozent weiterhin historisch niedrig. 

Den geringen Neubesetzungen von Jobs schreibt Kevin Warsh eine geringe Fluktuation und dem geringen Arbeitskräfteangebot zu. Hier möchte ich einwenden, dass zuletzt die Beteiligungsquote gesunken ist, was gegen die Argumentation des Notenbankchefs spricht. In dieser Beziehung lohnt es sich, noch einmal genau auf die Arbeitsmarktdaten zu schauen, die am kommenden Freitag veröffentlicht werden. 

Inflation zu hoch

Notenbankchef Warsh sieht im Bereich des Arbeitsmarktes keinen Handlungsbedarf, was ich aufgrund der letzten Daten nicht nachvollziehen kann. Seine Einschätzung erklärt jedoch sein Augenmerk auf die Inflation. Sie sank zuletzt leicht, liegt jedoch mit 3,7 Prozent stark über dem Zielwert der Federal Reserve. Laut dem Fed-Chairman stiegen in den vergangenen zwölf Monaten die Preise von 54 Prozent der 199 Warengruppen um mehr als drei Prozent. 

Dies sei zwar weniger als nach der Pandemie (77 %), aber deutlich mehr als vor zwei Jahrzehnten. Zudem könnten die jüngsten Rohstoffpreisanstiege die Inflation anheizen. Die Einschätzung von Kevin Warsh ist nicht zu widerlegen. Die Daten sprechen für sich.

Markt reagiert mit Enttäuschung

Auf die Rede von Kevin Warsh reagierte der Markt enttäuscht. Insgesamt rechnen die Marktteilnehmer nach der Rede von Kevin Warsh mit einer höheren Wahrscheinlichkeit einer Zinserhöhung in den USA. Sichtbar wird dies im EUR/USD, der am Freitag deutlich nachgab. Charttechnisch entwickelte sich das Paar, nachdem eine M-Formation durch den Bruch der 1,1675 bearish aufgelöst wurde. Zum Ende der Handelswoche entwickelte sich aus einer Konsolidierung ein Abverkauf. Inzwischen befindet sich EUR/USD in der Nähe der nächsten Unterstützung bei 1,1570. Ein Bruch würde das Paar Richtung 1,1515 führen.

EUR/USD – Stundenchart

Der Zins für die US-Staatsanleihe mit zehnjähriger Laufzeit stieg deutlich an, bleibt jedoch in der seit längerer Zeit etablierten Range.

U-Staatsanleihe, 10 Jahre Laufzeit – Stundenchart

Eine relativ moderate Bewegung vollzog der S&P 500. Er reagierte zwar auch auf die Aussagen von Kevin Warsh, verteidigte jedoch die Unterstützung bei knapp 7.700 Punkten. Der Ichimoku ist aktuell neutral zu bewerten. 

S&P 500 – Stundenchart

Der Dailychart zeigt, dass der marktbreite Aktienindex weiterhin eher bullish zu bewerten ist.

S&P 500 – Dailychart

Mit 26.630 Punkten erreichte der DAX ein frisches Allzeithoch. Die Aussagen von Kevin Warsh sorgten für leichte Gewinnmitnahmen, aber der bullishe Trend bleibt intakt.

DAX – Stundenchart

Höhere Zinsen sorgen für weniger Attraktivität des Bitcoin, der wieder deutlich unter die 80.000er-Marke fällt. Eine wichtige Unterstützung könnte bei 75.900 Dollar liegen.

Bitcoin – Dailychart

Stark unter Druck geriet Gold. Ein Bruch der 4.435-Dollar-Marke könnte den Preis des gelben Metalls Richtung 4.300 treiben. Im Stundenchart ist das Edelmetall bearish. 

Gold – Stundenchart

Im Dailychart bleiben die einzelnen Elemente des Ichimoku eher bullish, auch wenn der Bruch des Tenkan (blau) die Gefahr einer Trendumkehr nicht ausschließt.

Gold – Dailychart

Was Kevin Warsh nicht gesagt hat

Blendet man die Fakten aus, die der US-Notenbankchef nicht genannt hat, ist die Marktreaktion nachvollziehbar. Mit Blick auf die Inflationsentwicklung fehlen mir in seiner Rede jedoch einige Aspekte. 

Die Arbeitslosigkeit

So stagnieren die Neubesetzungen in der Industrie seit Monaten. Dass es über einen Zeitraum von mehr als einem halben Jahr keine Fluktuation gibt, halte ich für unwahrscheinlich. Ich vermute, dass eine relativ hohe versteckte Erwerbslosigkeit existiert. 

Die Entwicklung der Beteiligungsquote legt nahe, dass die reale Arbeitslosenquote um mehr als ein Prozent höher liegt als offiziell angegeben. Diesen Punkten werden wir uns am kommenden Sonntag genauer anschauen, nachdem die neuen Non-Farm-Payrolls vorliegen. Der aktuelle Stellenaufbau beschränkt sich fast ausschließlich auf den Dienstleistungssektor. 

Die KI-Industrie scheint keine Produktion zu benötigen. Programmierer sind Dienstleister, aber Rechenzentren und Infrastruktur müssten Arbeiter errichten. Die Softwareentwickler kreieren zudem Lösungen, die sie selbst überflüssig machen. Nachhaltig sind diese Jobs also auch nicht. Die Einschätzung Kevin Warshs über den Arbeitsmarkt in den USA teile ich daher nicht. Er ist aus meiner Sicht fragiler, als der Notenbankchef glaubt.

Angespannter Binnenmarkt

Das Verbrauchervertrauen liegt in den USA weit unter dem Durchschnitt der vergangenen Jahre. Nur direkt nach der Pandemie gab es schlechtere Werte. Eine mangelnde Nachfrage lässt sich auch in den Einzelhandelsumsätzen ablesen, die in den vergangenen Monaten real gesunken sind. Gerade für eine Volkswirtschaft, die auf einer starken Binnennachfrage basiert, ist dies kein optimistisches Zeichen.

Zudem wirkt sich eine geringe Nachfrage auf die Entwicklung der Verbraucherpreise aus. Neben den von Warsh richtig benannten Gründen, die Inflation ernstzunehmen, existieren also auch gegensätzliche Indikatoren. Das mangelnde Verbrauchervertrauen wird aus meiner Sicht den Preisauftrieb eher bremsen und die Lage auf dem Arbeitsmarkt verschärfen.

Keine Zinserhöhung zu erwarten

Einige Medien rechnen schon im September mit einer Zinserhöhung. Ich denke, dass die US-Notenbank den Markt weiter beobachten wird. Vermutlich wird sie sich nicht in die Midterms einmischen und einen Zinsschritt erst nach den Wahlen beschließen. Ob die Zinsen steigen, ist für mich aus den oben genannten Gründen weniger klar als für andere Beobachter. Ich halte weiterhin eine Zinssenkung für nicht ganz unmöglich.

Daher rechne ich nicht mit einem Einbruch am Aktienmarkt und auch der EUR/USD wird wohl keine massive Korrektur erfahren. Hier ist zudem zu berücksichtigen, dass auch die EZB in keiner komfortablen Situation steckt. Solange der Konflikt im Nahen und Mittleren Osten schwelt und Zölle den Welthandel behindern, kann eine stärkere Teuerung nicht ausgeschlossen werden. Die Wirtschaftsdaten sprechen eher für eine geringere Nachfrage, ein global schwächeres Wirtschaftswachstum und damit Preisdruck. Geldpolitik ist in diesem Umfeld eine große Herausforderung. Aus dieser Sicht sollten die Märkte wahrscheinlich tatsächlich auf Kevin Warsh hören und sich mehr auf die Realdaten konzentrieren. Diese zeigen bei den großen Aktiengesellschaften bei teilweise niedrigeren Umsätzen trotzdem hohe Gewinne. Es gibt also eigentlich keinen Grund, aus den Aktien zu flüchten.

 Dies rechtfertigt auch das Verhalten der Investoren am Freitag.

Staatsverschuldung steigt

In der vergangenen Woche meldeten die USA eine Rekordstaatsverschuldung. Sie beträgt mittlerweile über 140 Prozent des jährlichen Bruttoinlandprodukts. Auch diese Entwicklung muss der Fed-Chairman Kevin Warsh mit seinen Kollegen aus dem FOMC bei der Festlegung des Leitzinses berücksichtigen. Meine These, dass die Fed die Zinsen senken wird, könnte deshalb nicht aufgehen. Überraschend ist das Vertrauen des Marktes in den US‑Dollar.

Zwar behauptet die AfD-Chefin Alice Weidel, dass der Euro eine Weichwährung ist. Die Fakten sprechen jedoch dagegen. Die Schuldenquote in der Eurozone beträgt etwa 88 Prozent. Dies ist auch zu viel, aber erreicht nicht die Dimensionen US‑amerikanischer Verschuldung. Deutschlands Verschuldung lag Ende 2025 bei 63,5 Prozent. Die von einigen Oppositionspolitikern geäußerte Angst vor einer Abwertung der Kreditwürdigkeit ist aktuell nicht wirklich real. Alle großen Ratingagenturen bescheinigen Deutschland eine hervorragende Bonität – Ausblick: stabil.

Richtig ist, dass dies kein Freifahrtschein für immer mehr Schulden ist. Sie müssen zurückgezahlt werden, was den Handlungsspielraum für den Staatshaushalt heutiger und zukünftiger Generationen einschränkt.

Kurzer Blick auf die Daten der vergangenen Woche 

Die Wirtschaft läuft global mit angezogener Handbremse. Allerdings ist die reale Lage nicht so dramatisch, wie es teilweise in den Medien dargestellt wird. Insgesamt gibt es sogar Lichtblicke, auch in Deutschland.

Deutschland/Europa

Die endgültige Lesung des deutschen BIP ist so ein erfreulicher Fakt. Das Wirtschaftswachstum betrug im zweiten Quartal 0,3 Prozent. Im Vergleich zum Vorjahr stieg das BIP sogar um ein Prozent. Wer hier von einer extremen Wirtschaftskrise faselt, muss schon sehr bösartig sein. Auch der ifo-Geschäftsklimaindex zeugt von einer optimistischeren Stimmung in der Wirtschaft. Leicht aufwärts zeigt die Konsumstimmung in Deutschland. Die GfK ermittelte jedoch mit –26,6 Punkten weiterhin ein sehr schwaches Niveau. Saisonbereinigt stieg die Erwerbslosigkeit im August um 3.000. Die Arbeitslosenquote lag bei unverändert 6,4 Prozent. 

Schlechter als in Deutschland läuft es offenbar in der zweitgrößten Volkswirtschaft in der Eurozone. Frankreichs BIP stagnierte im zweiten Quartal. Das Jahreswachstum liegt bei 0,5 Prozent. Dies zeigt übrigens, wie fatal und unsinnig die Selbstzerfleischung in Deutschland ist. Deutlich gestiegen ist die Inflation in Frankreich. Der HVPI legt um 2,7 Prozent zu, nachdem die Statistiker im Vormonat noch 2,4 Prozent maßen. Noch stärker steigt der HVPI in Spanien (4,5 Prozent). Gleichzeitig sinken die Einzelhandelsumsätze. 

Die Stimmung unter den Unternehmern und Verbrauchern in der Eurozone hellte sich im August leicht auf. Mit 98,4 Punkten war es der zweithöchste Wert seit April 2023. Einen Schönheitsfehler gab es jedoch im Zahlwerk der Europäischen Kommission: Das Geschäftsklima sank leicht.

USA

Das CB-Verbrauchervertrauen fiel im Vergleich zum Vormonat um 0,8 auf 89,4 Punkte. Es war der schwächste Wert seit Januar. Die Konsumerwartungen der Uni Michigan bestätigten den Trend, auch wenn die 51,5 Punkte über den Erwartungen lagen. Im Vormonat lag der Wert noch bei 55,4. Die Neubauverkäufe gingen im Vergleich zum Vormonat um mehr als zehn Prozent zurück und liegen weiterhin deutlich unter dem Schnitt seit Ende 2022. Das US-BIP wuchs im zweiten Quartal nur um 1,5 Prozent zum Vorjahr. Ja, das ist mehr als in Deutschland, aber eben viel weniger als vor einem Jahr (3,8 %). Der PCE-Kernrate-Preisindex lag unverändert bei 3,3 Prozent.

Auf den ersten Blick erfreulich zeigten sich die Neuaufträge langlebiger Wirtschaftsgüter, die um 1,1 Prozent zulegten. Die Kernrate (0,4 %) zeigt jedoch, dass sich das Wachstum insbesondere auf den Transport konzentriert. Die Aufträge in Investitionsgütern außerhalb der Verteidigung wuchsen nur um 0,2 Prozent. Ohne Donald Trumps Krieg im Iran würde das Wachstum also recht bescheiden ausfallen. 

Ausblick

Der wichtigste Termin der kommenden Woche wartet am Freitag. Dann veröffentlichen die USA die neuesten Arbeitsmarktdaten. Zudem erscheinen die endgültigen Zahlen der Einkaufsmanagerindizes, die meistens kaum von den Vorabschätzungen abweichen. Interessant sind daher nur die ISM-Einkaufsmanagerindizes aus den USA, weil für sie keine vorläufigen Daten vorliegen.

Montag

03:30 Einkaufsmanagerindex verarbeitendes Gewerbe China
14:00 Verbraucherpreisindex Deutschland
15:45 Chicago-Einkaufsmanagerindex

Dienstag

03:45 Caixin Einkaufsmanagerindex verarbeitendes Gewerbe China
08:00 Einzelhandelsumsätze Deutschland
09:55 Einkaufsmanagerindex verarbeitendes Gewerbe Deutschland
10:00 Einkaufsmanagerindex verarbeitendes Gewerbe Eurozone
10:30 Einkaufsmanagerindex verarbeitendes Gewerbe Großbritannien
11:00 Verbraucherpreisindex Eurozone
16:00 ISM-Einkaufsmanagerindex verarbeitendes Gewerbe USA
16:00 JOLTS-Report offene Stellen

Unternehmensberichte: Palo Alto, Dell Tech

Mittwoch

03:30 BIP Australien
04:00 Zinsentscheidung der Reserve Bank of New Zealand (Markt erwartet Zinserhöhung)
14:15 ADP-Arbeitsmarktbericht
15:45 Zinsentscheidung der Bank of Canada
16:00 Auftragseingänge USA

Unternehmensbericht: Broadcom

Donnerstag

03:30 Handelsbilanz Australien
03:45 Caixin Dienstleistungs-Einkaufsmanagerindex China
08:30 Verbraucherpreisindex Schweiz
09:00 BIP Schweiz
09:55 Dienstleistungs-Einkaufsmanagerindex Deutschland
10:00 Dienstleistungs-Einkaufsmanagerindex Eurozone
10:30 Dienstleistungs-Einkaufsmanagerindex Großbritannien
14:30 Handelsbilanz USA und Kanada
16:00 ISM-Dienstleistungs-Einkaufsmanagerindex Kanada

Freitag

08:00 Industrieaufträge Deutschland
11:00 Einzelhandelsumsätze Eurozone
14:30 Arbeitsmarktdaten USA und Kanada
16:00 Ivey-Einkaufsmanagerindex Kanada

Der Ivey-Einkaufsmanagerindex dürfte ein erster Stimmungstest werden, wie die kanadische Wirtschaft auf den Handelskrieg mit den USA schaut.

Sorry, der Text ist sehr lang geworden. Wer es bis hierher geschafft hat: Danke für die Aufmerksamkeit. Ich habe in dem Artikel gänzlich auf KI verzichtet. 

Titelbild: Federal Reserve (Public Domain)

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Journalismus und Reisen – meine Passion In der Schulzeit begann ich, Gedichte zu verfassen. Später interessierte mich der Journalismus, der mich zu einem regionalen Radiosender führte. Hier lernte ich, kurze, prägnante Sätze zu bilden. Die längste Zeit meines Lebens habe ich mich mit dem Tourismus beschäftigt. Reisekaufleute sehen nicht nur viel von der Welt. Das Gesehene muss in einen zum Reisen motivierenden Text gegossen werden. Nach der letztendlich erfolglosen Beteiligung an der Entwicklung eines Reiseportals bin ich seit 2019 freiberuflicher Autor.

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