Ihre Browserversion ist veraltet. Wir empfehlen, Ihren Browser auf die neueste Version zu aktualisieren.

Small Planet beantragt Insolvenzverfahren

Veröffentlicht am 19.09.2018

Bild: Alec Wilson / Fickr (CC BY-SA 2.0)Bild: Alec Wilson / Fickr (CC BY-SA 2.0)Die erst 2015 in Berlin gegründete Small Planet Airlines ist pleite. Die Gesellschaft, Ableger der litauischen Small Planet Airlines, stellte einen Antrag auf ein Insolvenzverfahren in Eigenverwaltung. Ziel ist es, die Gesellschaft umzustrukturieren und den Flugbetrieb aufrechtzuerhalten. 

Wie die Airline mittelit, sollen alle Flüge von und nach Deutschland, Österreich, Schweiz und den Niederlanden weiterhin durchgeführt werden. gekaufte Tickets und die Flugpläne behalten ihre Gültigkeit. Das Luftfahrt-Bundesamt habe keine Einwände angemeldet.

Begründet wird die Pleite mit nicht näher erläuterten Ereignissen im laufenden Sommer. Schöner Nebeneffekt für die Airline und dumm gelaufen für den Kunden: Wer von Small Planet Airlines nach eine Entschädigung für annullierte Flüge oder Verspätungen erwartet, darf seine Ansprüche nach Insolvenztabelle anmelden. Als Sachwalter wurde der Rechtsanwalt Joachim Voigt-Salus beauftragt.

Generell gilt: Sollte die Airline doch noch den Flugbetrieb einstellen müssen gehen Passagiere, die den Flug direkt oder über eine Reiseportal separat gebucht haben, sehr wahrscheinlich leer aus. Sie müssen dann hoffen, dass etwas aus der Insolvenzmasse zur Erstattung des Flugtickets übrig bleibt. Meist ist dies eher nicht der Fall. Reisende, die eine Pauschalreise über einen Reiseveranstalter gebucht haben, sind da besser dran. Hier muss sich der Reiseveranstalter im eine Ersatzbeförderung kümmern. Die Kosten  trägt der Veranstalter.