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Technologiewerte auf dem Rückzug?

Veröffentlicht am 12.01.2021

Bild von farukgarib14 auf Pixabay Bild von farukgarib14 auf Pixabay Die Technologiewerte standen in den USA gestern deutlich mehr unter Druck als Industriewerte. Eine Entwicklung, die anhält? Dies wird in den kommenden Tagen zu beobachten sein. 

Am Morgen sieht es zunächst danach aus, dass sich die Märkte heute nach den gestrigen Gewinnmitnahmen wieder stabilisieren. Allerdings glauben Analysten, dass und die Volatilität erhalten bleiben könnte.

Damit könnten sie recht haben, denn die steigenden Zinsen in den USA könnten das Interesse an Investitionen abflauen lassen. 

Ein Effekt dieser Entwicklung ist der stärkere US-Dollar, EURUSD ist dafür auf dem Rückzug, wobei die 1.2140 als Unterstützung zunächst hielt. Eine Entwarnung gibt es für die Bullen aber noch nicht. Der Kijun (orange) könnte zwar gebrochen werden, aber eine nachhaltige Stabilisierung ist wohl erst über 1,2215 zu erwarten. Ein Bruch der 1,2140 könnte 1,2030/1,1940 zum Ziel haben.

Etwa Beruhigung scheint es im Infektionsgeschehen um Corona zu geben. In Deutschland gab es in den vergangenen 24 Stunden nur knapp 13.000 Neuinfektionen. 

Der Dax startet heute knapp unter 14.000. Eine Rückkehr über diese Marke könnte den Index zu neuen Hochs treiben. Unter 13.900 wären 13.770/600 weitere Unterstützungen.

An Terminen gibt es heute wenig Spektakuläres:

15:30 Rede von Raphael Bostic (Atlanta Fed)
15:35 Rede von Lael Brainard (Fed)
16:00 JOLTS Stellenangebote USA
22:30 API Rohölbericht USA

In Asien gab es einen uneinheitlichen Handel. Besonders Tech-Werte standen unter Druck und sorgten gemeinsam mit den Autowerten dafür, dass der Kospi über drei Prozent ins Minus rutschte. Später stabilisierte sich die koreanische Börse wieder. Dagegen egalisierte der A50 in Shanghai die gestrigen Gewinnmitnahmen und markiert sogar ein neues Allzeithoch.

Allerdings warnen Analysten in Asien davor, dass vor allem bei hoch bewerteten Aktien die Volatilität steigen könnte. Was wir bei Bitcoins schon sehen, könnte also auch andere Assets betreffen. Es wird Luft aus der Blase gelassen. 

Bitcoins stehen allerdings schon wieder vor einer Fortsetzung der Rally. Ein nachhaltiger Bruch der 37.000 wäre wohl bullish.

Trotzdem insgesamt könnte der Markt in den kommenden Wochen unruhiger laufen. Dies bietet durchaus Chancen, aber auch Risiken. 

Ein bisschen Erholung gibt es am Morgen am Goldmarkt. Wirklich stabil wird es aber erst über 1.872 Dollar.

In Italien wird heute mit Spannung ein Ministertreffen erwartet, bei dem Ministerpräsident Guiseppe Conte die Zustimmung des Kabinetts zu einem neuen Hilfspaket über 200 Milliarden Euro bekommen möchte. Es gibt als nicht sicher, dass alle Minister zustimmen. Italien könnte in dieser schweren Krise zusätzlich  in eine Staatskrise schlittern.

Aufgrund des verbreiteten Homeoffice ist der Absatz von Personal Computern um 13 Prozent zum Vorjahr gestiegen. 

Siemens Gamesa plant die Schließung zweier spanischer Werke, weil die Nachfrage nach den dort produzierten Turbinen gleich null ist.

BioNTech will in der zweiten Jahreshälfte seinen Corona-Impfstoff in einer Version anbieten, die nicht mehr so stark gekühlt werden muss.

Die Frachtkosten von China in die USA sind um 150 % gestiegen, weil es an Standardcontainern mangelt.

Tesla scheint Konkurrenz aus China zu bekommen. Der "et7" von Niu beherrscht das autonome Fahren und wird von Experten als potenzielles Modell angesehen, Tesla Marktanteile wegzunehmen. 

In den USA ist die Nachfrage nach Corona-Impfungen so niedrig, dass eher als geplant alle Bürger eine Impfung erhalten können, die dies möchten. Im Zoo von San Diego sind zwei Gorillas an Covid-19 erkrankt. 

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