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Auf der Suche nach Impulsen

Veröffentlicht am 12.01.2021

Bild von Татьяна Краснова auf Pixabay 
Bild von Татьяна Краснова auf Pixabay Der Handel brachte am Vormittag weitgehend Langeweile. Es gab kaum Nachrichten und der Dax schob sich zwischen 13.900 und 14.000 seitwärts. 

Als Grund für die Zurückhaltung werden die steigenden Zinsen genannt, die den Aktien ein wenig Attraktivität nehmen. Neben der Erwartung, dass die Biden-Regierung die Staatsverschuldung in den USA in neue Dimensionen führt, diskutiert der Markt auch eine möglicherweise steigende Inflation. Auch die Zinsen in Europa legen inzwischen leicht zu. 

Analysten sehen darin ein Problem für die Aktien, deren hohe Bewertung vor allem mit den niedrigen Zinsen zu rechtfertigen ist. Zuletzt befeuerten einige Fed-Mitglieder Spekulationen, dass die Notenbank noch in diesem Jahr die Anleihekäufe reduzieren könnte. Der Chef der Atlanta-Fed, Raphael Bostic, äußerte sich in diesem Zusammenhang. In dieser Beziehung dürften die heutigen Reden von Fed-Mitlgiedern Beachtung finden. 

Die Termine:

15:30 Rede von Raphael Bostic (Atlanta Fed)
15:35 Rede von Lael Brainard (Fed)
16:00 JOLTS Stellenangebote USA
22:30 API Rohölbericht USA

Der S&P 500 wird leicht im Plus starten. Wichtiger Support bleibt die 3.785. Ein Bruch könnte den Index Richtung 3.725 führen. Die gute Laune am Markt wurde auch durch ein mögliches Impeachment-Verfahren gegen den Noch-US-Präsidenten Donald Trump gedämpft. Ein solches Verfahren würde Ressourcen binden, die Joe Biden fehlen, um seine geplanten Projekte schnell umzusetzen. Der Markt hofft beispielsweise auf ein weiteres Corona-Hilfsprogramm.

Profitieren tun davon Banken und Versicherer, deren Ertragslage sich durch höhere Zinsen verbessern könnte. Bei den Banken kommen allerdings die Risiken durch mögliche Kreditausfälle hinzu. Im Zusammenhang mit der Coronakrise ist weiterhin mit einer Pleitewelle zu rechnen, wenn die staatlichen Hilfsprogramme beendet werden. Einige Branchen haben bereits jetzt ernsthafte Schwierigkeiten. Dazu gehört die Modebranche, die auf vollen Lagern sitzt und der Liquidität für die Frühjahrs-Kollektion fehlt. Wie viele Pleiten sich in der Gesamtwirtschaft nur verschoben haben, weil das Insolvenzrecht ausgesetzt wurde, bleibt abzuwarten.

Positive Analysten-Kommentare sorgen für ein sattes Plus bei Shop-Apotheke.

 

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