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Dienstleistungsgewerbe wächst stärker als gedacht

Veröffentlicht am 06.11.2018

Trotz guter Dienstleistungs-Einkaufsmanagerindizes aus Deutschland und der Eurozone haben die Märkte im frühen Handel leichte Verluste eingefahren. 

Generell dürfte die Zurückhaltung an den Märkte im Laufe des Tages groß bleiben. Die Zwischenwahlen in den USA sorgen für Unsicherheit. Am Donnerstag gibt es dann noch die nächste Fed-Sitzung. Da werden sich heute viele Händler nicht zu weit aus dem Fenster lehnen.

Die Dienstleistungs-Einkaufsmangerindizes aus Deutschland und der Eurozone schneiden deutlich besser ab, als in der Vorabschätzung erwartet. Für Deutschland ergeben sich 54,7 Punkten (erwartet 53,6). In der Eurozone waren es 53,7 (53,3). 

Der Dax markiert nach solidem Beginn neue Wochentiefs, bleibt aber über 11.430.

Der Erzeugerpreisindex der Eurozone ist im September mit +0,5 % etwas mehr gestiegen als erwartet (0,4 %).  Dies könnte für einen etwas höheren Inflationsdruck in der Zukunft sorgen.

EURUSD bleibt unter dem Widerstand 1,1430. Nach einem Test des Widerstands zieht sich das Paar wieder etwas zurück. Das Paar bleibt also eher richtungslos,

Einen überraschenden Schub bekommt Gold, so dass nach einer korrektiven Phase nun die Verluste der letzten zwei Tage wieder kompensiert sind. Wichtiger Widerstand bleibt die 1.240. Darüber wäre Platz bis 1.265. Entscheidend könnte hier das Statement der Fed am Donnerstagabend werden. Tendenz dürfte eher zu einer Fortsetzung oder gar Ausweitung der Zinserhöhungen sein, weshalb die Erholung des Goldes doch begrenzt sein könnte. 

Im Zuge Ihrer geldpolitischen Sitzung hat die Reserve Bank of Australia ihre Wachstumsaussichten für 2018 und 2019 angehoben. Die Wirtschaft soll nun jeweils um 3,5 % wachsen. Der S&P/ASX hat seine Gewinne aus der Nacht allerdings nachbörslich wieder abgegeben. Der Index handelt in einer engen Range und wartet wohl auch auf die Wahlergebnisse aus den USA. 

Die Unternehmensbilanzen kamen besser an, als von mir erwartet. Nur Zalando schmiert ordentlich ab und verliert über 5 %.

Die Deutsche Post trotz Gewinneinbruch um 55 % im Plus. Das Unternehmen rechnet für 2019 mit einer deutlichen Steigerung des Briefportos. Die Regulierungsbehörde werde im ersten Halbjahr darüber entscheiden. Post-Chef Frank Appel zufolge entstünden der Post durch die zum 1. Januar nicht genehmigte Portoerhöhung keine Nachteile.  Stellt sich die Frage, warum man das Porto erhöhen will, wenn es ohne auch geht.

Auch Hugo Boss steht trotz schwacher Quartalszahlen leicht im Plus.  Gelitten hat die Bilanz durch viele Rabatte, der Umfang sich im 4. Quartal wieder normalisieren soll. Dieser Ausblick scheint die Anleger zu.

Bei Evonik wurde das Ergebnis durch den niedrigen Rheinpegel gedrückt. Eine Prognose fr das 4. Quartal sei aus diesem Grund schwer, meldete das Unternehmen. 

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