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Israel : Vorsicht im Umfeld des Tages der Staatsgründung

9. Mai

Der 70. Jahrestag der Staatsgründung Israels fällt nach dem Gregorianischen Kalender auf den 14. Mai. Neben den Feierlichkeiten, die ja schon eine Weile andauern, gibt es für Israel einen weiteren Anlass zur Freude: Die USA eröffnen ihre neue Botschaft in Jerusalem und erkennen die heilige Stadt als erster westlicher Staat als Israels legitime Hauptstadt an. 

Für die Palästinenser, die am 15. Mai den Tag der Nagba (Katastrophe) gegehen, ist dies ein weiterer Schlag ins Gesicht. Aus Protest wurde zu einem Generalstreik aufgerufen. Das Auswärtige Amt schätzt die Lage kritisch ein. Gewalttätige Ausschreitungen in Jerusalem, im Westjordanland und im Gaza-Streifen seien nicht auszuschließen. 

Jerusalem-Besucher sollten insbesondere in der Altstadt Jerusalems, auf dem Tempelberg, am Damaskustor und den übrigen Altstadttoren sowie in den angrenzenden Stadtvierteln besondere Vorsicht walten lassen. In früheren Auseinandersetzungen kam es besonders hier zu gewaltsamen Auseinandersetzungen. 

Weiterhin unbedingt meiden sollte man das Gebiet am Grenzzaun zum Gaza-Streifen. Hier finden noch bis Mitte Mai auf palästinensischer Seite immer freitags Kundgebungen und Proteste statt, die bisher nie friedlich blieben. 

Außerdem rät das Auswärtige Amt vom Aufenthalt im Grenzgebiet zu Syrien und dem Libanon ab

Ecuador : Reisekrankenversicherung wird obligatorisch

8. Mai

Ab 22. Juli muss jeder Reisende bei der Einreise nach Ecuador eine bis mindestens zum Ende des Aufenthalts gültige Reisekrankenversicherung vorweisen. 

Angola - Visum auch online

Touristen-Visa für  Angola gibt´s jetzt auch onlineTouristen-Visa für Angola gibt´s jetzt auch online26. April

Seit 1. April kann man Touristenvisa für Angola auch online beantragen. Nach Absendung des Antrags soll der Antragsteller innerhalb von 72 Stunden eine Vorabgenehmigung erhalten, mit der man dann das Visum bei der Einreise erhält. Dafür muss man jedoch weitere Unterlagen mit sich führen. Unter anderem müssen nachweise über Impfungen gegen Gelbfieber, Hepatitis A und B, 2 Passfotos sowie der Reisepass im Original und Kopie (Gültigkeit mindestens 6 Monate) vorgelegt werden. 

Das Auswärtige Am rät Reisenden, sich unbedingt rechtzeitig mit der zuständigen angolanischen Auslandsvertretung in Verbindung zu setzen, um sicher zu stellen, dass die Neuerungen auch schon greifen.  Ansonsten gibt es ja auch immer noch den guten, alten Visaantrag bei der Konsularbteilung. Er muss bis 3 Wochen vor Reisebeginn eingereicht werden. 

Ramadan: Mehr Zeit für Visabeantragung einplanen!

Im Ramadan geht das Leben etwas langsamer Kein Wunder, 16 Stunden am Tag fasten erfordert viel Selbstdisziplin.Im Ramadan geht das Leben etwas langsamer Kein Wunder, 16 Stunden am Tag fasten erfordert viel Selbstdisziplin.24. April

Am 16. Mai beginnt in diesem Jahr in den arabischen Ländern und Staaten mit überwiegend muslimischer Bevölkerung der Fastenmonat Ramadan. Dies hat nicht nur in den Ländern selbst Auswrkungen auf das öffentliche Leben. Auch die Konsulate arbeiten in dieser Zeit nur eingeschränkt. Der Visaspezialist Visa Dienst Bonn informiert, dass man in der Zeit des Ramadan mit Verzögerungen bei der Visaerstellung rechnen muss, also etwas mehr Zeit für die Beschaffung der Einreiseerlaubnis einplanen sollte. 

Der Ramadan endet am 14. Juni. Wer in dieser Zeit in einem muslimisch geprägten Land unterwegs ist, sollte sich rechtzeitig über die Gepflogenheiten informieren, denn Regeln des Ramadan gelten auch für Besucher, die nicht dem Islam angehören.

Auswärtiges Amt rät von nicht erforderlichen Reisen nach Nicaragua ab

Unruhige Lage: NicaraguaUnruhige Lage: Nicaragua24. April

Das Auswärtige Amt rät aktuell von allen nicht  erforderlichen Reisen nach Nicaragua dringend ab! Hintergrund sind Proteste gegen eine Reform des Sozialversicherungssystems, dass für die Bürger deutliche Kostensteigerungen mit sich gebracht hätte. Präsident Daniel Ortega hat die Reform inzwischen zwar zurückgezogen, aber die Proteste halten an und scheinen auf einen Sturz des "ewigen" Präsidenten hinauszulaufen. 

SO kann nicht ausgeschlossen werden, dass die Demonstrationen, die in gewalttätige Ausschreitungen mit Brandstiftungen, Sachschäden und Plünderungen gipfelten, fortgesetzt werden.

Reisenden wird geraten, Bewegungen in den Städten auf das Nötigste zu beschränken und Fahrten, z. B. zum Flughafen auf die Tagstunden zu legen, auch wenn der Flug vielleicht erst in der Nacht geht.

Kambodscha: Königskritik wird hart bestraft

Der Königliche PalastDer Königliche Palast4. April

Es ist generell zu hinterfragen, ob es sinnvoll ist, als Gast eines Landes die dortigen Würdenträger zu kritisch zu äußern. In einigen Ländern ist dies strafbar. Seit Februar auch in Kambodscha. Der eingeführte Straftatsbestand der Majestätsbeleidigung kann auch schon wirken, wenn man abfällige oder kritische Bemerkungen über die königliche Familie macht. Darauf weist das Auswärtige Amt hin. Geahndet wird die "Straftat" mit Geld- oder Haftstrafe bis zu 5 Jahren. Und man darf sicher sein: So kuschelig wie in einem deutschen Haftraum ist es in Kambodscha nicht. Das Auswärtige Amt bezweifelt außerdem die Rechtstaatlichkeit der dortigen Verfahren. Zugang zu Anwälten ist schwer und teuer. Konsularischer Beistand  oft nur eingeschränkt möglich. Manchmal ist es also gut die eigene Meinung für zu Hause aufzuheben. Wenn man das beherzigt, wird man aber ein freundliches, traumhaft schönes Land kennen lernen. 

Neue Unruhen in Katalonien

26. März

Nachdem der ehemalige katalanische Präsident Carles Puigdemont am Wochenende in Deutschland aufgrund eines europäischen Haftbefehls festgenommen wurde, kam es in Katalonien zu Demonstrationen, die zum Teil in gewaltsamen Auseinandersetzungen endeten. Das Auswärtige Amt rät, Demonstrationen und größere Menschenansammlungen zu meiden und den Anweisungen von Sicherheitskräften Folge zu leisten.

Malediven - Ausnahmezustand aufgehoben

22. März

So paradiesisch sind die Malediven für die Einheimischen seltenSo paradiesisch sind die Malediven für die Einheimischen seltenDie politische Lage auf den Malediven hat sich laut Auswärtigem Amt wieder entspannt. Die Regierung hat den Ausnahmezustand aufgehoben,. Der Notstand wurde infolge gewaltsamer Auseinandersetzungen zwischen Demonstranten und Polizei vor 45 Tagen ausgerufen und betraf vor allem die Haupstadt Malé. Urlaubern, welche Malé besuchen wollen, rät das Auswärtige Amt zu Vorsicht und zum Verfolgen der aktuellen Nachrichtenlage. Urlauber, die ihre Ferien in einem der Resorts auf den Inseln verbringen, werden in aller Regel direkt vom Flughafen in die Feriengebiete gebracht und kommen mit den einheimischen Problemen nicht in Berührung.

Die Bevölkerung lebt oft in in einer schwierigen sozialen Lage. Nur wenige profitieren vom Tourismusboom in der Inselrepublik.

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Nepal: Fragile Sicherheitslage

Das Leben der Einheimischen ist oft hart.Das Leben der Einheimischen ist oft hart.20. März

Für Alpinisten ist Nepal ein Paradies. Allein acht Achttausender kann man hier besteigen.  Weitere 36 Berge ragen mindestens 7.000 m in die Höhe. Kein Wunder, dass Nepal in jedem Jahr von zhalreichen Bergsteigern besucht wird. 

Für die Bevölkerung ist Nepal eher kein Paradies, zumindest für die etwa 70 % die zu den "Unberührbaren", der untersten Kaste im Land, gehören und deren Rechte im Vergleich zu den anderen Kasten eingeschränkt sind. Es gibt ein hohes Bildungs- und Wohlstandsgefälle. Viele Nepalesen sind aber schon lange nicht mehr bereit, die Ungerechtigkeit im eigenen Land hinzunehmen. Es kommt immer wieder zu Streiks und Demonstrationen. Bisher hat dies das Land aber nicht wirklich gerechter gemacht. Auch aus verfassungsmäßig garantiertem Gleichberechtigung von Frauen wird in der Wirklichkeit gnadenlose Unterdrückung und Ausbeutung. Immer noch ist es in Nepal nicht selten, dass Mädchen verkauft werden und beispielsweise in indischen Bordellen landen. 

Der Widerstand gegen diese Ungerechtigkeiten wächst. Inzwischen operiert auch eine Terrororganisation im Land, die mit Anschlägen auf Unternehmen, Schulen aber auch die Chandragiri-Seilbahn, die von Touristen gern besucht wird, droht. Das Auswärtige Amt rät bis auf Weiteres, die Seilbahn nicht zu nutzen und ansonsten im Kathmandutal sehr vorsichtig zu sein. 

Sollte man überhaupt in ein solches Land reisen? Eine schwierige Frage. Auf der einen Seite ist der Tourismus die wichtigste Einnahmequelle für ein durch und durch korruptes Staatswesen, auf der anderen Seite trifft das Ausbleiben von Touristen wahrscheinlich am meisten die Ärmsten, die als Gepäckträger, Zimmermädchen und andere touristische Dienstleister arbeiten. Diese Menschen währen wahrscheinlich die Opfer eines ausbleibenden Tourismus was zeigt, die Terroristen haben auch nicht unbedingt Sympathien für die Unterdrückten.

Mexiko : Sicherheitslage verschlechtert sich

12. März

Mexikos Sicherheitslage verschlechtert sich zusehends Mexikos Sicherheitslage verschlechtert sich zusehends Seit einiger Zeit weist das Auswärtige Amt reisende darauf hin, dass sich die Sicherheitslage in Mexiko stetig verschlechtert. Gewaltdelikte aufgrund der hohen Alltagskriminalität im Zusammenhang mit der Organisierten Kriminalität (Raubüberfälle,  Entführungen, Tötungsdelikte, Racheakte) finden zunehmend auch an zentralen Orten am helllichten tag statt, schätzt das Auswärtige Amt in seinen Reisehinweisen ein. 

Teilweise blockieren Demonstranten Hauptverkehrswege mit Barrikaden, welche dann von den Sicherheitskräften gewaltsam beseitigt werden. 

Wegen der Präsidentschafts-, Kongress- und Gouverneurswahlen am 1. Juli 2018 wird mit einem weiteren Anstieg der Gewalt gerechnet. 

Die fragile Sicherheitslage ist inzwischen auch in bisher als recht ruhig eingeschätzten Urlaubsgebieten angekommen. So kam es am 1. Februar zu einer Explosion auf einer Fähre zwischen Playa del Carmen und Cozumel. Unter den 20 Verletzten waren auch ausländische Touristen. Am 1. März gab es auf einer anderen Fähre der gleichen Gesellschaft erneut eine Explosion. Die Hintergründe sind unklar. 

Sri Lanka: Ausnahmezustand ausgerufen

6. März

Sri Lankas Regierung hat wegen religiöser Auseinandersetzungen zwischen Buddhisten und Muslimen für 7 Tage den Ausnahmezustand ausrufen. Man will so die Ausbreitung des Konflikts über den Unruhe-Distrikt Kandy hinaus verhindern. 

Aktuelle Reisehinweise

27. Februar

Botswana schafft die Besuchssteuer wieder ab.Botswana schafft die Besuchssteuer wieder ab.In Botswana wurde für Touristen die Besuchersteuer wieder abgeschafft.

In Mexiko verschlechtert sich die Sicherheitslage zusehens. Das Auswärtige Amt schätzt ein: "Allein wegen der Präsidentschafts-, Kongress- und Gouverneurswahlen am 1. Juli 2018 ist mit einer weiteren Zunahme der Gewalt zu rechnen." Gewaltdelikte als Folge hoher Alltagskriminalität, aber auch im Zusammenhang organisierter Kriminalität finden zunehmend an zentralen Orten und am helllichten Tag statt. Bei Auseinandersetzungen in der organisierten Kriminalität können auch Unbeteiligte zu Schaden kommen. Politische Demonstrationen schlagen oft in Gewalt um und sollte gemieden werden. Das Auswärtige Amt rät von Reisen in einige Regionen ab

In Brasilien gibt es kaum noch gelbfieberfreie Gebiete. Auch aus der Küstenregion des Bundesstaates Rio de Janeiro gibt es Meldungen von erkrankten Touristen. Bisher sind aber alle Infektionen bei einem Aufenthalt in bewaldeten Gebieten erfolgt. Ein Urbaner Zyklus Mensch - Mücke - Mensch wurde bisher nicht beobachtet. Das Auswärtige Amt rät, sich vor einer Reise nach Brasilien gegen Gelbfieber impfen zu lassen. Eine Impfpflicht besteht aber nicht.

Aus Georgien wurden im Winter vermehrt Masernfälle gemeldet. Ausreichender Impfschutz bei Reisen in das Land wird empfohlen. 

In Papua Neuguinea ereignete sich am 26. Februar ein schweres Erdbeben der Stärke 7,5. Betroffen war vor allem die ProvinzSouthern Highlands. Es gab erhebliche Schäden. Es gab Errutsche, mehrere Straßen sind unpassierbar.

In Timor-Leste kommt es am 12. Mai zu vorgezogenen Parlamentswahlen. Insgesamt ist die Lage im Land ruhig. Das Auswärtige Amt schätzt aber ein, dass im Wahlkampf zwischen dem 10. April und 9, Mai mit einer angespannten politischen Stimmung gerechnet werden sollte. Größere Menschenansammlungen sollten gemieden werden. 

Oman: Neue Einreisebestimmungen

22. Februar

Im Oman ändern sich die EinreisebestimmungenIm Oman ändern sich die EinreisebestimmungenMit der Eröffnung des neuen Internationalen Flughafen Maskat am 21. März ist die Erteilung eines Visums bei der Einreise nicht mehr möglich. Reisende können dann nur noch einreisen, wenn sie sich vorher ein eVisum beschafft haben. 

Im Zuge des Umzugs des Hauptstadt-Flughafens kommt es am 20. März zu einer Aussetzung des Flugverkehrs für einige Stunden. Reisenden wird empfohlen, sich rechtzeitig über eventuelle Flugplanänderungen zu informieren, wenn sie zwischen dem 19 und 21. März nach, über bzw. von Maskat fliegen wollen.

Indonesien: Vulkan Sinabung spuckt Asche

Bild von 2017 - Foto: Pavel Kirillov / FlickrBild von 2017 - Foto: Pavel Kirillov / Flickr20. Februar

Der Vulkan Sinabung auf der Insel Sumatra hat gestern eine 5 km hoche Aschewolke ausgestoßen. Das Auswärtige Amt weist darauf hin, dass es infolge von erhöhten Aktivitäten von Vulkanen zu Beeinträchtigungen im Flugverkehr kommen kann. Es könnte zu Kapazitäts-Engpässen bei Flügen kommen, was zusätzliche Kosten verursachen könnte, auf welche sich Reisende einstellen sollten. Neben ausreichend Geldmitteln sollte auch an eventuell benötigte Medikamente gedacht werden.

Der Vulkan bricht seit 2010 regelmäßig aus. Vorher zeigte er 400 Jahre lang keine große Aktivität

Sansibar: Auswärtiges Amt sieht keine Notwendigkeit für Gelbfieberimpfung

Sansibar: keine Gelbfieberimpfung nötigSansibar: keine Gelbfieberimpfung nötig6. Februar

Sansibar ist eine Teilautonome Inselgruppe, die zu Tansania gehört. Die tansanische Botschaft in Berlin sorgt zur Zeit für Verwirrung um eine vermeintlich notwendige Gelbfieberimpfung, die man bei der Einreise nach Sansibar auch verweisen müsse, wenn man direkt aus Europa einreist. Das deutsche Auswärtige Amt sieht dies ganz anders, denn das sansibarische Gesundheitsministerium hat dem Amt und den Reiseveranstaltern folgende Regel mitgeteilt: Alle Reisenden aus Deutschland und Europa, die direkt nach Sansibar reisen, sich weniger als 12 Stunden im Transit in einem Gelbfiebergebiet aufhalten oder über den Flughafen oder Hafen vom Festland Tansania aus einreisen, keinen Nachweis einer Gelbfieberimpfung benötigen.

Der komplette Wortlaut des Schreibens kann hier nachgelesen werden.

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Malediven: Unruhen in Malé

Urlauber bekommen auf den Malediven vom Leben der Einheimischen meist nichts mitUrlauber bekommen auf den Malediven vom Leben der Einheimischen meist nichts mit5. Februar

Seit Anfang des Monats kommt es in der Hauptstadt Malé zu Demonstrationen die teilweise zu gewaltsamen Ausschreitungen ausarten. Das Auswärtige Amt rät, Menschenansammlungen und Demonstrationen zu meiden und den Anweisungen der Sicherheitskräfte zu folgen. Die Regierung hat den Notstand ausgerufen, der die Bürgerrechte deutlich einschränkt.

Da der Transfer in die Resorts direkt ab dem Flughafen startet, kommen Touristen mit der politisch instabilen Lage nicht in Kontakt. Neu ist allerdings, dass Polizei und Zoll auch Razzien in mehreren Resorts durchführten. 

Die innenpolitische Situation auf den Malediven ist seit längerer Zeit angespannt. Anders als für Touristen hat das Leben für die Einheimischen weniger paradiesisches, obwohl sich der Lebensstandard aufgrund des Tourismus in den letzten Jahren deutlich verbessert hat.. So wundert es nicht, dass es in Male immer wieder zu Messerstechereien unter rivalisierenden Jugendgruppen kommt. Das Auswärtige Amt rät deshalb, in Malé besonders in den Abendstunden und bei Dunkelheit Vorsicht walten zu lassen. 

Eines der großen Probleme ist das große Bevölkerungswachstum, das sich seit 1950 mehr als verfünffacht hat. Dies belastete die begrenzten Ressourcen der Inselrepublik. Die Rede- und Meinungsfreiheit sind genauso eingeschränkt wie die Religionsfreiheit. Der wichtigste Oppositionsführer schmort in Haft, obwohl ihn ein Gericht auf freien Fuß gesetzt hat. 99 % der Bevölkerung sind sunnitische Muslime.

Ägypten: Modifizierte Einreisebedingungen

22. Januar

Wer auf Nummer sicher gehen will, reist mit Reisepass nach ÄgyptenWer auf Nummer sicher gehen will, reist mit Reisepass nach ÄgyptenÄgypten hat die Einreisebestimmung für deutsche Staatsbürger leicht abgewandelt. Neben einem Reisepass oder einem vorläufigen Pass, reicht weiterhin auch der Personalausweis zur Einreise. Wer mit Personalausweis einreist, benötigt nun aber zwei biometrische Passfotos (bisher eins) für eine spezielle Einreisekarte. Bei der Einreise mit Personalausweis sollte aber darauf geachtet werden, dass nicht alle Stellen in Ägypten den Personalausweis als Dokument akzeptieren. So verlangt laut Auswärtigem Amt die Western Union bei Abhebungen von Überweisen die Vorlage eines Reisepasses.

Die Einreise mit einem vorläufigen Personalausweis ist generell nicht möglich

Chile: Mobil telefonieren ist schwieriger geworden

15. Januar

Wer in Chile mit chilenischer SIM telefonieren möchte, muss vorher sein Handy registrieren. Wer in Chile mit chilenischer SIM telefonieren möchte, muss vorher sein Handy registrieren. Eine gängige Praxis: Man reist ins Ausland und stattet sein Handy mit einer SIM eines örtlichen Mobilfunkanbieters aus. Dies spart Kosten, ist aber in Chile so nicht mehr erlaubt. Wer in Chile sein Handy mit einer chilenischen SIM-Card nutzen möchte, muss seit September das Handy registrieren lassen. Datenroaming über SIM-Karten aus der EU funktioniert laut Auswärtigem Amt weiter ohne Registrierung.

Tunesien: Proteste

Preiserhöhungen schlagen den Tunesieren aufs GemütPreiserhöhungen schlagen den Tunesieren aufs Gemüt10. Januar

In Tunesien finden aktuell Protestkundgebungen gegen Preissteigerungen und Steuererhöhungen statt. Das Auswärtige Amt kann nicht ausschließen, dass es auch zu gewalttätigen Ausschreitungen kommt. In der Regel konzentrieren sich solche Demonstrationen auf die großen Städte. Die Urlaubsregionen sind erfahrungsgemäß kaum betroffen. Auf jeden Fall sollte man sich von Demonstrationen und größeren Menschenansammlungen fernhalten. 

Ukraine erfasst biometrische Daten

KiewKiew5. Januar 2018

Seit 1. Januar sollen bei der Einreise in die Ukraine biometrische Daten von Personen, die das 18. Lebensjahr vollendet haben, erfasst werden. Darüber berichtet das Auswärtige Amt. Insbesondere soll es sich um das Scannen von Fingerabdrücken handeln. Das Auswärtige Amt rät, sich der Maßnahme nicht zu entziehen, da sonst die Einreise verweigert werden könnte.

Iran: Filmaufnahmen unterlassen

Die Öffnung des Iran hat bisher die Träume der Menschen nicht erfüllen können. Für einige stellt sich nun die SystemfrageDie Öffnung des Iran hat bisher die Träume der Menschen nicht erfüllen können. Für einige stellt sich nun die Systemfrage3. Januar

Im Iran finden aktuell politisch motivierte Demonstrationen statt, die von einem massiven Aufgebot der iranischen Sicherheitskräfte begleitet werden. Dabei gab es bereits Tote. Das Auswärtige Amt schließt weitere Proteste nicht aus. Reisenden wird empfohlen, eine erhöhte Aufmerksamkeit walten zu lassen und Kundgebungen sowie Menschenansammlungen zu meiden. Aus eigenem Interesse sollte man auf Filmaufnahmen, auch mit dem Handy, verzichten.