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Aktuelle Reisemeldungen vom 15. November 2017

Lanzarote: Das harte Leben im Paradies

Bild: Antonio Ortega / FlickrBild: Antonio Ortega / FlickrFür die meisten Urlauber auf Lanzarote ist die Insel ein Paradies. Davon konnten die Bauern auf der Insel früher nur träumen. Wer sich im Urlaub abseits des Strandes auch mal mit der Geschichte und dem Leben der Insulaner beschäftigen möchte, sollte in den Ort San Bartolomé fahren. Im dortigen Monumento al Campesino kann man die Geschichte der Insel, auf der die Menschen als Bauern hart arbeiten mussten, erleben. Wie die Menschen hier den Grundstein legten, dass heute Weine und Lebensmittel von der Insel Lanzarote einen guten Namen haben dokumentiert das Museum. Das Museo del Campesino zeigt eine Reihe im traditionellen Stil gebaute Häuser mit weißen Wänden, wobei man Elemente der verschiedenen Gebiete der Insel einbezogen hat. Über allem thront das Monumento a la Fexundidad, das Fruchtbarkeitsdenkmal, das der Künstler Manrique aus alten Wassertanks von Booten sowie aus Eisen- und Zementobjekten zusammenfügte. Ein Meisterwerk der Avangarde. Außerdem gibt es auf dem Gelände ein Restaurant, in dem traditionelle Speisen der Insel serviert werden. Das Museum ist von 10 bis 17.45 Uhr geöffnet. Das Restaurant von 12 bis 16 Uhr. 

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Mauritius: Gesundheitskontrollen bei der Einreise

Um zu verhindern, dass die Pest-Epidemie aus Madagaskar auf die Ferieninsel Mauritius überspringt, hat die Regierung dort umfassende Maßnahmen zum Schutz der Bevölkerung getroffen. So werden Reisende aus Madagaskar bei der Einreise unter Quarantäne und unter Beobachtung. Auch Reisende aus anderen Ländern müssen mit Gesundheitskontrollen rechnen. Dies alles soll verhindern, dass die Pest auf Mauritius übergreift. Bisher hatte diese Verfahrensweise offenbar Erfolg. Für Reisende besteht laut gesundheitsmedizinischem Dienst des Auswärtigen Amts keine Ansteckungsgefahr, wenn die Grundregeln der Prävention eingehalten werden. Pest kommt laut WHO nicht nur in Afrika immer wieder vor. Auch der Westen Nordamerikas gehört zu den Gebieten, in denen Erkrankungen registriert werden. 

Tunesien verlängert Ausnahmezustand

Nach schweren dschihadistischen Anschlägen vor drei Jahren hat die tunesische Regierung den Ausnahmezustand um 3 Monate verlängert. Dies gibt den Strafverfolgungsbehörden mehr Möglichkeiten. Behörden können in Freiheitsrechte der Bürger eingreifen und beispielsweise Demonstrationen oder Streiks verbieten. Außerdem kann der Staat die Kontrolle über die Medien übernehmen. Die Sicherheitslage hat sich in den vergangenen drei Jahren deutlich verbessert, aber gelegentlich kommt es noch zu Anschlägen auf Sicherheitskräfte. Auf Touristen hat der Ausnahmezustand nach bisherigen Erfahrungen keine Auswirkungen.

Simbabwe: Militär scheint Macht übernommen zu haben

In Simbabwe soll Medienberichten zufolge das Militär die Macht übernommen haben und den Präsidenten Robert Mugabe unter Hausarrest gestellt haben. Das Militär bestreitet einen Putsch, gleichzeitig hat die Armee aber Position an strategisch wichtigen Stellen im Land und besonders in der Hauptstadt Harare Position bezogen. Die USA haben ihre Botschaft geschlossen. Die Amerikaner und die Briten haben ihre Bürger zum sofortigen Verlassen Simbabwes aufgefordert.