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Ost-Island – Wenn das Licht zurückkommt, feiern die Menschen

SeydisfjordurSeydisfjordur12. Januar

Man kann es sich in Mitteleuropa kaum vorstellen: vier lange Monate ohne Sonnenlicht. Die Menschen im ostisländischen Seydisfjordur leben damit. Dass die Menschen im kleinen 650-Einwohner Städtchen aus dem Häuschen sind, wenn sich Mitte Februar die ersten Sonnenstrahlen auf die Erde verirren, kann man sich sicher vorstellen. Und so feiern die Einwohner am 16./17. Februar die Rückkehr des Lichts mit dem internationalen Lichtkunstfestival „Art in Light“. Es findet in diesem Jahr zum dritten Mal statt. Auf den Häusern tanzen magische Schriftzeichen, es gibt Lichtinstallationen, die mit den Farben des ersten Sonnenlichts im Schnee spielen und illuminierte Wasserfälle faszinieren die Besucher. Am Abend, zwischen 20 und 24 Uhr, werden an beiden Tagen die Lichter der Stadt gelöscht, so dass man die Lichtkunstwerke ungestört genießen kann.

Seydisfjordur, was so viel wie Fjord der Feuerstelle heißt, hat eine Fährverbindung auf die Färöer und nach Dänemark. Im nahen Egilsstadir gibt es einen Flughafen, der von Air Iceland regelmäßig von Reykjavik angeflogen wird. Die Stadt war Endpunkt des ersten Überseekabels Islands und die erste voll elektrifizierte Stadt des Landes. Es gibt ein Technikmuseum. Hotels gibt es in Egilsstadir.