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US-BIP auf hohem Niveau

28. Februar, 14.50 Uhr

Das US-BIP bestätigt in der zweiten Lesung die erste Schätzung mit 2,5 % im 4. Quartal. Der Preisindex zeigte sich mit 2,3 % etwas schwächer (vorher 2,4 %). Dafür bestätigen die realen Konsumausgaben die 2,8 % Wachstum. Hier wurde eine Revision auf 2,6 % befürchtet. 

Die Amis geben also Geld aus. der Laden brummt.

Und der Dow Jones? Der kämpft weiter mit der 25.415. Eine Erholung wurde am Kijun bei 25.582 ersten Widerstand finden. Ein Bruch der Wolke nach unten könnte durchaus einen Ausverkauf unter die 25.000 bringen. Die Frage ist, ob die Anleger heute die steilere Zinskurve oder die zweifelsohne gute Konjunktur in den Fokus rücken.

Immobilienverkäufe enttäuschen

21. Februar, 16.15

In den USA legte der Markit-Einkaufmanagerindex überraschend deutlich zu. Der Gesamtindex stieg auf 55,9 Punkte (Januar: 53,8). Nicht so gut läuft es in der Immobilien-Wirtschaft. Die Verkäufe bestehender Häuser enttäuschten mit 5,38 Mio. Es war der zweite Rückgang in Folge. Der Dow Jones sieht dies eher nicht skeptisch und verteidigt die frühen Gewinne zumindest zu einem Großteil

Dabei gelang allerdings ein Ausbruch der Bullen aus der korrektiven Abwärtsrange zunächst nicht. Auch der Tenkan (blau) bleibt zunächst unter dem Kijun (orange). Insgesamt hat sich bisher das Bild im Stundenchart nur wenig aufgehellt. Mehr Hoffnung für die Bullen würde ein Überwinden der Wolke bei 25.200 erfordern. Dafür haben die Bullen bisher zu wenig Kraft entwickelt. 

Starke US-Daten, aber auch neue Anzeichen für anziehende Inflation

16. Februar, 16.10 Uhr

Die US-Daten präsentieren sich ziemlich gut. 
Baugenehmigungen im Januar 1,396M - zweithöchster Wert seit mehr als 10 Jahren
Baubeginne im Januar: 1,326M - auch zweithöchster Wert seit mehr als 10 Jahren
Dazu gib es erneut Anzeichen für einen deutlich steigende Inflation:
Importpreisindex im Januar: 1,0 % (erwartet 0,6 %)
Exportpreisindex im Januar: 0,8 % (erwartet 0,3 %)

Auch das von der Uni Michigan ermittelte Konsumklima sieht sehr gut aus: 99,9 Punkte im Februar markieren den dritthöchsten Wert seit 2004. Interessant hier: Die Inflationserwartungen blieben unverändert. Insgesamt also sehr starke Konjunkturdaten heute. 
Der Dow Jones startet mit leichten Abgaben. Die Frage ist, ob der Markt die starken Konjunkturdaten handelt oder die Gefahr eines steileren Zinspfades. Supports liegen bei 25.070, 24.835/730. Widerstand gibt´s bei 25.700, sollte die Wall Street sich doch noch entschließen, die Konjunktur zu feiern.

US-Inflation legt deutlich zu, Einzelhandel schwach

14. Februar, 14.40 Uhr

Die Befürchtung der Aktienmärkte, dass die Inflation aufgrund der guten Konjunktur stärker anziehen könnte als prognostiziert ist eingetreten.
Der Kern-Verbraucherpreisindex steigt um 1,8 % zum Vorjahr (erwartet 1,7 %)
Dazu gibt es schwache Einzelhandelsumsätze. Die Kernrate stagnierte im Januar. Erwartet wurden +0,5 %.
EURUSD unter 1,23, Zinssatz der 10-Jahres-Anleihe bei aktuell knapp 2,87 % - Tendenz steigend. Indizes unter Druck.

Der Dow Jones brach die Erholung ab und testete die Unterstützung bei 24.300. Diese Marke hielt bisher. Darunter wäre die Wolke bei 24.050 relevant, eher der Index auf 23.540 fallen könnte. Dass die Wall Street der Datenlage heute etwas positives abgewinnen kann, ist eher unwahrscheinlich. So dürfte die 24.880 als Widerstand kaum in Gefahr geraten, auch wenn dies aus charttechnischer Sicht durchaus denkbar wäre. 

Setzt sich die Erholung an der Wall Street fort?

12. Februar, 15.20 Uhr

Gleich startet die Wall Street. Setzt sich die Erholung vom Freitag fort? Möglich ist dies, denn US-Präsident Donald Trump überbringt heute wieder mal eine gute Nachricht: Den Infrastrukturplan. Interessant könnte werden, wie der seine Projekte eigentlich finanzieren will, aber es ist zu befürchten, dass die Trump-Administration darauf setzt, dass sich alles von selbst finanziert. Das könnte die eigene Partei spalten, denn die Republikaner gelten eigentlich nicht so sehr als Fans ungedeckter Schecks und sind ja Trump schon bei der Steuerreform sehr weit entgegengekommen. Der Dow Jones ungefähr auch Wochenschluss-Niveau.  Auf der Oberseite scheiterte der Index zunächst an der Wolkenoberseite bei 24530. Gelingt der Ausbruch, könnte die Erholung bis 24.910 oder gar 25.200 weitergehen. Erste Unterstützung bei 23.540. 

Im Dailychart bleibt das Bild angeschlagen. Der Tenkan (blau) zeigt nach Süden und steht unter dem Kijun (orange). Wichtige Bedeutung hat die 24.910 auch im Dailychart. Hier liegt mit dem Kijun ein wichtiger Widerstand. 

Wall Street legt Rekordverlust hin

9. Februar, 9.10 Uhr

Die Wall Street hat gestern die nächste Verkaufswelle angeschoben und es sieht so aus, als ob eine weitere folgen könnte. zwar konnte sich der Dow Jones in der Nacht leicht erholen, dies erfolgt aber eher leicht korrektiv, als sehr nachhaltig, so dass der Dow nun eine Flagge bildet, die sich in aller Regel nach unten auflöst und so das Tief des Wochenanfang bei 23.112 erneut testen könnte.

Darunter dürften 22.685 und 22.210 wichtige Unterstützungen sein. Der Dow Jones hat nun auch die Wolke des Tagesscharts hinter sich gelassen und ist somit in den Bärenmodus gedreht.  Widerstände gibt´s bei 24.330 und 24.530.