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Erholung im Yen steht noch auf wackligen Beinen

19. Februar, 12 Uhr

Eine vorübergehende Dollar-Erholung hat auch den Yen ein wenig korrigieren lassen. NAturgemäß keine großen Auswirkungen hatte das etwas geringer als erwartete Handelsbilanzdefizit. Erfreulich dabei, dass die Exporte mit 12,2 % stärkter gewachsen sind als erwartet.

USDJPY bediente als zum Wochenauftakt eher den allgemeinen Trend und konnte sich ein wenig vom Freitagstief bei 105,55 erholen. Damit wurde gleichzeitig der steile Abwärtstrend gebrochen. Im Stundenchart reichte es knapp über die Wolke. Nachhaltig ist dies wohl noch nicht unbedingt, zumal knapp über dem Widerstand 106,80 eine weitere Abwärtstrendlinie wartet. So kann man aus Stundensicht sagen, dass erst über 107 größeres Erholungspotential zu erwarten ist. Dies könnte dann bis 108,30 reichen.

 

Der Dailychart zeigt, dass die Erholung nicht sehr weit gekommen ist. Alle Elemente des Ichimoku liegen noch über dem aktuellen Kurs. so ist eine Fortsetzung der Abwärtsbewegung nach einer durchaus sinnvollen Erholungsbewegung wahrscheinlich. Aktuell ist das Paar stark überverkauft. Ein Sinnvolles Erholungsziel wäre die 108,50, an der der Kijun (orange) gerade Richtung Seite dreht. 

 

Bei einem Bruch der 105,40 könnte das Paar gefährlich nah an die psychologisch wichtige Marke 100 herankommen. Bei 103,70 und 101,15 sollten vorher nochmal Unterstützungen zu finden sein

 

Der Nikkei setzt seine korrektive Erholung vom Freitag fort, ohne dass bisher eine entstehende Dynamik vermissen lässt. So könnte ein Bruch des Aufwärtstrendkanals einen schnellen Rückfall auf 20.920 bedeuten. 

Personal-Entscheidungen für Bank of Japan beeindrucken nicht

16. Februar

Im Kampf gegen einen zu starken Yen hat die japanische Regierung nicht nur den aktuellen Gouverneur Haruhiko Kuroda für eine zweite Amtszeit nominiert, sondern gleich noch für die zwei Vize-Posten "Tauben" vorgeschlagen. Die Ansage an den Markt sollte wohl heißen: Zur ultra lockeren Geldpolitik gibt es keine Alternative. Leider hat Die japanische Regierung die Rechnung ohne den Markt gemacht, der sich von den Personalspielchen nicht beeindrucken lässt und USDJPY in der Nacht zu neuen Tiefs schickte. Damit kommt das Paar dem nächsten größeren Support bei 105,40 schon recht nahe. Am Vormittag gab es zwar eine Erholung. Sie kam aber im Stundenchart bisher nicht über den Kijun (orange) bei 106,20. Darüber dürfte die Wolke, die bis 107,05 reicht, eine nachhaltige Gegenbewegung stören. Trotzdem könnte ein Bruch des Abwärtstrendkanals die Bullen ein wenig in Vorhand bringen. Ein Bruch der Wolke würde allerdings an einer weiteren Abwärtstrendlinie Widerstand bei ca. 107,35 bieten. Die Bullen haben es also recht schwer, verlorenes Terrain zurückzugewinnen

 

Auf der Unterseite sieht man im Wochenchart, dass der Weg unter die 100 gar nicht so weit ist. Aus Ichimoku-Sicht dürfte am ehesten die Wolkenunterkante bei 103,70 als weiterer Support dienen. Weiterer Support könnte bei 101,15 warten. Der Ichimoku zeigt im Wochenchart ein sehr bärisches Bild. Es gibt zur Zeit kein Element, dass auch eine Trendumkehr hinweist.

Überraschend ist da, dass sich der Nikkei gut hält und den Widerstand bei 21.700 überwunden hat. Der Ichimoku lässt allerdings jegliche Dynamik vermissen. Anschlusskäufer müssen also noch gesucht werden. Finden sie sich nicht, Kann es auch schnell wieder unter die Wolke, zunächst Richtung 20.920 gehen. USDJPY lässt zumindest vermuten, dass die Entscheidung für die Bullen noch nicht gefallen ist.

Yen zieht Nikkei in den Abgrund

13. Februar, 9.30 Uhr

Der Yen ist am Morgen deutlich stärker geworden und hat den Nikkei ins Minus gezogen. Einen speziellen Auslöser gab es dabei wohl nicht. Der US-Dollar wurde allgemein schwächer. Der Yen viel nun unter 108,30 und ist damit kurz vor der wichtigen Unterstützung 107,30. Ein weiteres Ziel auf der Unterseite könnte die 105,40 sein. 

im Nikkei setzt nach dem Schub im Yen ein abverkauf Richtung Freitags-Tief bei 20.540 ein, 

Eine stabile Unterstützungszone könnte die 19.160 bieten. Der Ichimoku des Dailycharts ist mit Tenkan und Kijub seitwärts gedreht, was dafür sprechen könnte, dass der Markt die Konsolidierung sucht. Bisher waren Erholungsversuche aber eher willkommene Gelegenheiten erneut zu shorten.