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Schwache Lohnzuwächse

21. Februar. 10.55 Uhr

Die britischen Arbeitsmarktdatendaten fallen auf den ersten Blick nicht wirklich gut aus. Die Arbeitslosenquote stieg von 4,3 auf 4,4 %. Die absoluten zahlen sind aber nicht ganz so schlecht. So sank die Zahl der Arbeitslosen um 7.200 und die Löhne ohne Boni stiegen mit 2,5 % etwas mehr als erwartet (2,4 %). Wenn man aber bedenkt, dass die Inflation im Vereinigten Königreich zuletzt rund 3 % betrug, ist dies schon wieder eher keine gute Nachricht, denn die Reallöhne sinken demzufolge.
So lässt sich dann auch die Erholung von EURGBP erklären. Das Paar verteidigt den Support bei 0,8805 und testet den Widerstand bei 0,8850. Solange das Paar unter diesem Widerstand bleibt, ist eine Fortsetzung der Korrektur aber durchaus möglich, auch wenn die Daten eher Sterling unter Druck setzen sollten. 

Magere Industriedaten

20. Februar, 13.10 Uhr

Die CBI-Trends für die britischen Industrieaufträge blieben mit 10 Punkten unter den Erwartungen. EURGBP erholte sich, nachdem das Paar den erwarteten Korrekturschub Richtung 0,8810 vollzog. Erster Widerstand der Gegenbewegung am Kijun (orange) bei 0,8840. Knapp darüber 0,8850 und die Wolke. Erst über der Wolke könnte das Paar  einen erneuten Test der 0,8910/30 vollziehen.

Schwache Einzelhandelsdaten setzen GBP nur wenig unter Druck

16. Februar, 10.50 Uhr

Großbritanniens Einzelhandelsumsätze sind mit 0,1 % Wachstum im Januar ziemlich enttäuschend ausgefallen. Die Kernrate (ohne Autos) überzeugt auch nicht. Der Markt regiert recht ruhig auf die Zahlen GBP gibt nur leicht nach. EURGBP wartet weiter auf einen Impuls, der das paar über den Widerstand 0,8910/35 führt.

Dann könnten die Eurobullen ihren Weg Richtung 0,9025 fortsetzen, aber eben auch nur dann. 

Cable kommt ein wenig von seinem Hochs zurück. Ohne das die Bullen nun panisch werden müssen. Bei 1,4165 dürfte man Widerstand finden. Etwas darüber verläuft die obere Begrenzung des Aufwärtstrendkanals. Gelingt GBPUSD ein zweiter Ausbruch? EIn Ziel könnte dann das Jahreshoch bei 1,4345 sein. Auf der Unterseite dürfte die 1,40 guten Support bieten. 


In Dailychart mahnt der Ichimoku die Bullen allerdings zur Vorsicht. Der Kijun (orange) scheint hier den Tenkan (blau) nach oben zu kreuzen, was eher ein bärisches Muster ist. Allerdings konnte sich auch der Tenkan bei weiter steigenden Kursen auch wieder nach oben bewegen und dann ein sehr bullisches Signal liefern. Hier ist also ein wenig Geduld gefragt. Insgesamt bleiben aktuell die Bullen in der Vorhand. 

 

 

 

 

Britischer Verbraucherpreisindex sorgt für keinem Impuls

13. Februar, 10.40 Uhr

Britischer Verbraucherpreisindex im januar: +3,0 % zum Vorjahr - erwartet +2,9 %

Erzeugerpreisindex input im Januar +0,7 % zum Vormonat - wie erwartet. Dies hat auf GBPUSD überschaubare Auswirkungen. Ein erstenr bullischer Impuls wird vom schnell zurückgenommen. Cable hat gestern kein neues Tief generiert und erholt sich nun korrektiv. Dabei wurde bisher noch nicht mal die Wolke des Stundencharts überwunden, was weiterhin das Risiko birgt, dass das Paar zügig nach unten fallen könnte. Aktuell wird das Paar wohl eher von einem schwachen Dollar, als von einem starken Sterling getragen.

Unter 1,3780 wartet die 1,3610. Der Dailychart bleibt eher bullisch. Eine übergeordnete Trendumkehr hat also noch nicht stattgefunden.

GBPUSD tiefere Ziele im Visier

9. Februar, 13.40 Uhr 

Die britischen Industriedaten sind nicht wirklich gut ausgefallen. Zwar wuchs die Produktion des verarbeitenden Gewerbes (Miottelstand, der rund 80 % der Industrie ausmacht) wie erwartet um 0,3 %. Nimmt man aber den Rest hinzu, ergibt sich für die Industrieproduktion im Dezember ein Minus von 1,3 % Erwartet wurden nur -0,9 %. Aufs Jahr gesehen stagnierte die britische Industrieproduktion. 

Cable reagierte zunächst kaum, kam später aber doch zurück und handelt nun unter dem Doppelboden bei 1,3840.  

Eine weitere Unterstützung gibt es noch bei 1,3780 - der Wolkenkante aus dem Stundenchart. Sollte dieser Support auch brechen, Könnte der Weg frei sein, um die untere Begrenzung des Abwärtstrendkanals bei etwa 1,3460 zu testen.