Ihre Browserversion ist veraltet. Wir empfehlen, Ihren Browser auf die neueste Version zu aktualisieren.

Alles zum wichtigsten Währungspaar im Forex-Markt: EURUSDAlles zum wichtigsten Währungspaar im Forex-Markt: EURUSD

Trend 28. Februar, 20.15 Uhr

Das Bild trübt sich weiter ein. Der Kurs bleibt zwar zunächst über der Wolke, aber Tenkan (blau) kreuzt gerade Kijun (orange). Ein Test der Wolkenunterkante bei 1,2125 dürfte wahrscheinlich sein. Ein Bruch des Aufwärtstrendkanals richtet den Fokus auf die 1,1760. Hält die Wolke, könnte eine Gegenbewegung an den Kijun (1,2375) einsetzen.

Entschlossener Jerome Powell schickt den Euro in den Keller

28. Februar, 8.50 Uhr

Der neue Fed Chairman Jerome Powell hat keinen Zweifel daran gelassen,  dass die Fed die Normalisierung der Geldpolitik unter allen Umständen fortsetzen wird. Dies ließ EURUSD die 1,2260 brechen und das Paar Richtung nächste Unterstützung bei 1,2205 fallen. Hier stabilisierte sich das Paar in der Nacht, was aber nicht unbedingt für eine nachhaltige Erholung sprechen muss. Erst wenn der Euro die 1,2260 zurückgewinnen kann, ist es möglich, dass sich das Paar wieder in der Seitwärtsrange bis 1,2360 einrichtet. Aus fundamentaler Sicht, nämlich der weiteren Vergrößerung des Spreads zwischen US- und Eurozonen-Zinsen, halte ich das aber für eine schwierige Aufgabe für die Eurobullen. 

 

Kreuzt im Dailychart der Tenkan (blau) den Kijun Orange, könnte dies das Zeichen sein, dass die Euro-Bären die Wolkenunterkante bei 1,2125 anvisieren,

Jerome Powell und Datenflut im Blickfeld

27. Februar, 9 Uhr

EURUSD agiert am Dienstag morgen weiter seitwärts in seiner Range zwsichen 1,2260 und 1,2360. Der Tenkan (blau) hat inzwischen den Kijun (orange) gekreuzt, das das Bild im Stundenchart freundlicher aussehen lässt. Aber am Ende wird es entscheidend für die Bullen sein, die 1,2360 zu überwinden.

Heute gibt es gleich mehrere Impulse für das Majorpaar. Schon 11 Uhr wird die Wirtschaftsstimmung der Eurozone durch der Europäische Kommission veröffentlicht. 14 Uhr gibt es dann die erste Lesung des deutschen Verbraucherpreisindex. Aus den US dürfte die Rede vom neuen Fed-Chef Jerome Powell vor dem Repräsentantenhaus, die 14.30 Uhr veröffentlicht wird, Gewicht haben. Dazu werden die Aufträge langlebiger Wirtschaftgüter (14.30 Uhr) und das CB-Verbrauchervertrauen (16 Uhr) veröffentlicht.

Auf der Oberseite könnte über 1,2360 wieder das Hoch vom 16. Februar in den Fokus rücken. Vorher dürfte es bei 1,2435/75 Widerstand geben. 

Auf der Unterseite dürfte vor allem die Wolkenunterkante des Dailycharts bei 1,2125 wichtig werden. Dort finden wir bald auch die untere Grenze des Aufwärtstrendkanals.

EURUSD startet freundlich in die Woche

26. Februar, 9.10 Uhr

Auch gegen den Euro gibt der Dollar leicht nach und handelt über der Wolke bei 1,2310. Weiterer Widerstand könnte bei 1,2360 warten.  Das Tief der letzten Woche bei 1,2260 dürfte ein wichtiger Support sein. unter dieser Marke dürfte die Korrektur eine Fortsetzung erfahren.  Aktuell dürfte das Paar am ehesten neutral zu bewerten sein. Es könnte sich zunächst eine Range zwischen 1,2260 und 1,2360 ausbilden. 

Der Dailychart bleibt weiter eher bullisch.

Eurozone: Inflation bleibt niedrig

23. Februar, 11.15 Uhr

Verbraucherpreisindex in der Eurozone +1,3 % zum Vorjahr - wie in der ersten Schätzung. Die Kerninflation bleibt mit 1,0 % niedrig, wurde aber im Vergleich zur ersten Schätzung leicht angehoben.
EURUSD bewegt das nur recht zaghaft. Das Paar agiert um 1,2310 und kann sich nicht richtig entscheiden. Über der Woölke (etwa 1,2330 könnte eine Gegenbewegung Richtung 1,24 erfolgen, die mich aber aus fundamentaler Sicht eher nicht überzeugt. Unten haben wir Support am gestrigen Tief bei 1,2260 und bei 1,2206. Ichimoku im Stundenchart aktuell neutral

Wie lange hält die Hochkonjunktur an?

21. Februar, 10.45 Uhr

Das Wachstum in der deutschen und der Eurozonen-Wirtschaft hat sich leicht abgekühlt. Die Einkaufsmanagerindizes sind leicht gesunken und blieben unter den Erwartungen. Dies könnte für die Märkte in diesem Jahr ein wichtiges Kriterium werden: Wie entwickelt sich das Wachstum? Es geht dabei weniger um eine Rezession, als viel mehr darum, dass der Hochkonjunktur, in der wir uns befinden, eine Sättigungsphase mit geringerem bis keinem Wachstum folgt. Zumindest ist das so, wenn die Notenbanken den Wirtschaftszyklus des Kapitalismus nicht manipulieren. Schwächeres Wachstum dürfte zu sinkender Risikofreude führen, was für Aktien alles andere als positiv wäre. Ökonomen rechnen ja mit einer weiteren Belebung der Konjunktur, aber am Ende werden uns nur die Zahlen verraten, ob die Prognosen zutreffen. Die aktuellen werden von durchschnittlich 57,4 Punkten in Deutschland und 57,5 Punkten in der Eurozone  sicher noch kein Indiz für generell gebremstes Wachstum darstellen, aber man sollte diese Entwicklung in den kommenden Monaten mal genau beobachten.
Der Dax gab zuletzt wieder einige Punkte ab, ohne dass sich das Chartbild grundlegend verändert hätte.
EURUSD stemmt sich bisher erfolgreich gegen einen Bruch der 1,2310, kann sich aber auch nicht entscheiden vom Support entfernen. So bleibt ein Bruch und ein weiter bärischer Verlauf Richtung 1,2210 wahrscheinlich.

EURUSD bricht den kurzfristigen Aufwärtstrend

20. Februar, 11.10 Uhr

ZEW Konjunkturerwartungen in Deutschland 17,8 Punkte (erwartet 16,5). Dafür bleibt mal die Einschätzung der aktuellen Lage mit 92,3 etwas unter der Prognose (93,9). Insgesamt nimmt die Zuversicht bei den institutionellen Anlegern leicht ab. 

Dies gilt auch für die Eurozone, wie die Konjunkturerwartungen von 31,8 auf 29,3 Punkte fallen. Befürchtet wurden 28,4.
Der Dax ist unter die 12.400 gerutscht. bleibt aber noch über der Wolke. Die Bären übernehmen unter 12.275.
Profitieren kann der Dax auch nicht von einem schwächeren EURUSD. Das Paar brach heute Vormittag den Aufwärtstrend und dürfte auf dem Weg zur 1,2310 mit erweiterten Zielen 1,2250/10 sein

Euro-Bullen machen Pause

19. Februar, 9 Uhr

Zum Wochenauftakt setzt Euro seine Korrektur moderat fort. Während in Asien die Chinesen wegen eines Feiertages nicht handelten, fallen heute auch die Amerikaner wegen des Presidents Days aus. So dürften die ganz großen Trends heute eher nicht zu sehen sein. Aufgrund des dünnen Handels kann es aber trotzdem zu größeren Bewegungen kommen, die dann aber erst in den kommenden Tagen bestätigt werden müssten.

EURUSD handelt im Stundenchart knapp unter der Wolke. Korrektur könnte sich unter der 1,24 bis 1,2335/05 fortsetzen. Abzuwarten bleibt, ob das Volumen stark genug ist, um die Korrektur fortzusetzen. Tenkan (blau) und Kijun (orange) sind ein bisschen weit auseinander, was darauf hindeuten könnte, dass das Paar auch seitwärts laufen könnte. Widerstand wäre am Kijun bei 1,2475 zu erwarten. 

US-Inflation zieht stärker an

14. Februar, 14.40 Uhr

Die Befürchtung der Aktienmärkte, dass die Inflation aufgrund der guten Konjunktur stärker anziehen könnte als prognostiziert ist eingetreten.
Der Kern-Verbraucherpreisindex steigt um 1,8 % zum Vorjahr (erwartet 1,7 %)
Dazu gibt es schwache Einzelhandelsumsätze. Die Kernrate stagnierte im Januar. Erwartet wurden +0,5 %.
EURUSD unter 1,23, Zinssatz der 10-Jahres-Anleihe bei aktuell knapp 2,87 % - Tendenz steigend. Indizes unter Druck.

Eurozone: Gute Daten stützen nicht, weil Zinsen wieder steigen

14. Februar, 11.20 Uhr

Bei der Deutschen Bundesbank gibt es heute ein Bargeldsymposium. Die Reden von Präsident Jens Weidmann und Vorstand Carl-Ludwig Thiele sind hier nachlesbar

12.20 Gibt es eine Podiumsdiskussion zum Thema Bargeld mit Carl-Ludwig Thiele und weiteren Notenbänkern (u. a. SNB-Direktionsmitglied Zurbrugg und EZB-Rat Mersch) statt. Eigentlich sollte es auch einen Livestream geben. Der funktioniert bei mir aber aktuell nicht.

Das EU-BIP ist im 4. Quartal um 0,6 % gewachsen. Damit wurde die erste Lesung bestätigt. Die Industrieproduktion legte in der Eurozone im Dezember um gute 0,4 % zu.

Nach einem Ausflug knapp an die 1,24 hat EURUSD die nächtlichen Gewinne wieder abgegeben. Die Anleihe-Zinsen steigen seit dem Morgen wieder. Dies ist aufgrund des höheren Zinsniveaus in den USA Dollar-bullisch

EURUSD bleibt unter Druck

7. Februar

Die Industrieproduktion in Deutschland fiel am Morgen mit -0,6 % im Dezember ziemlich schwach aus, wobei man da berücksichtigen muss, dass es im Dezember nun mal einige Feiertage gibt, die dann eben doch einen etwas geringeren Ausstoß bringen als im November. 

Insgesamt bleibt EURUSD eher unter Druck. Der Support bei 1,2320 hat aber bisher gehalten. Auf der Oberseite bietet die Wolke bei 1,24 Widerstand. Der Preis liegt unter der Wolke, was auf Stundenbasis einen bärischen Eindruck hinterlässt. Tenkan (blau) und Kijun (orange) präsentieren sich aber nicht eindeutig (roter Kreis). Zwar zeigen beide Linien nach unten, allerdings liegt dabei der Tenkan über dem Kijun, was nicht unbedingt typisch für ein bärisches Szenario ist.

Ein Bruch der 1,2320 könnte die Kijun-Linie bei aus dem Tageschart bei 1,2335 zum Ziel haben. Schön im Tageschart zu sehen: Übergeordnet bleibt das Paar weiter bullisch. Selbst eine Korrektur bis 1,21 würde daran erst einmal nichts ändern.

Beobachten muss man allerdings auch, wie sich die US-Staatsanleihen entwickeln. Die 10-Jahres-Anleihe hat ihre Erholung zu einem großen Teil wieder abgegeben und steht wieder unter der Wolke. Sie hat also durchaus weiteres Abwärtspotential. Dies bewirkte zuletzt eine Stärkung des US-Dollar. die Korrektur im EURUSD könnte also weitergehen.