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Alles zum wichtigsten Währungspaar im Forex-Markt: EURUSDAlles zum wichtigsten Währungspaar im Forex-Markt: EURUSD

Euro-Bullen machen Pause

19. Februar, 9 Uhr

Zum Wochenauftakt setzt Euro seine Korrektur moderat fort. Während in Asien die Chinesen wegen eines Feiertages nicht handelten, fallen heute auch die Amerikaner wegen des Presidents Days aus. So dürften die ganz großen Trends heute eher nicht zu sehen sein. Aufgrund des dünnen Handels kann es aber trotzdem zu größeren Bewegungen kommen, die dann aber erst in den kommenden Tagen bestätigt werden müssten.

EURUSD handelt im Stundenchart knapp unter der Wolke. Korrektur könnte sich unter der 1,24 bis 1,2335/05 fortsetzen. Abzuwarten bleibt, ob das Volumen stark genug ist, um die Korrektur fortzusetzen. Tenkan (blau) und Kijun (orange) sind ein bisschen weit auseinander, was darauf hindeuten könnte, dass das Paar auch seitwärts laufen könnte. Widerstand wäre am Kijun bei 1,2475 zu erwarten. 

US-Inflation zieht stärker an

14. Februar, 14.40 Uhr

Die Befürchtung der Aktienmärkte, dass die Inflation aufgrund der guten Konjunktur stärker anziehen könnte als prognostiziert ist eingetreten.
Der Kern-Verbraucherpreisindex steigt um 1,8 % zum Vorjahr (erwartet 1,7 %)
Dazu gibt es schwache Einzelhandelsumsätze. Die Kernrate stagnierte im Januar. Erwartet wurden +0,5 %.
EURUSD unter 1,23, Zinssatz der 10-Jahres-Anleihe bei aktuell knapp 2,87 % - Tendenz steigend. Indizes unter Druck.

Eurozone: Gute Daten stützen nicht, weil Zinsen wieder steigen

14. Februar, 11.20 Uhr

Bei der Deutschen Bundesbank gibt es heute ein Bargeldsymposium. Die Reden von Präsident Jens Weidmann und Vorstand Carl-Ludwig Thiele sind hier nachlesbar

12.20 Gibt es eine Podiumsdiskussion zum Thema Bargeld mit Carl-Ludwig Thiele und weiteren Notenbänkern (u. a. SNB-Direktionsmitglied Zurbrugg und EZB-Rat Mersch) statt. Eigentlich sollte es auch einen Livestream geben. Der funktioniert bei mir aber aktuell nicht.

Das EU-BIP ist im 4. Quartal um 0,6 % gewachsen. Damit wurde die erste Lesung bestätigt. Die Industrieproduktion legte in der Eurozone im Dezember um gute 0,4 % zu.

Nach einem Ausflug knapp an die 1,24 hat EURUSD die nächtlichen Gewinne wieder abgegeben. Die Anleihe-Zinsen steigen seit dem Morgen wieder. Dies ist aufgrund des höheren Zinsniveaus in den USA Dollar-bullisch

EURUSD bleibt unter Druck

7. Februar

Die Industrieproduktion in Deutschland fiel am Morgen mit -0,6 % im Dezember ziemlich schwach aus, wobei man da berücksichtigen muss, dass es im Dezember nun mal einige Feiertage gibt, die dann eben doch einen etwas geringeren Ausstoß bringen als im November. 

Insgesamt bleibt EURUSD eher unter Druck. Der Support bei 1,2320 hat aber bisher gehalten. Auf der Oberseite bietet die Wolke bei 1,24 Widerstand. Der Preis liegt unter der Wolke, was auf Stundenbasis einen bärischen Eindruck hinterlässt. Tenkan (blau) und Kijun (orange) präsentieren sich aber nicht eindeutig (roter Kreis). Zwar zeigen beide Linien nach unten, allerdings liegt dabei der Tenkan über dem Kijun, was nicht unbedingt typisch für ein bärisches Szenario ist.

Ein Bruch der 1,2320 könnte die Kijun-Linie bei aus dem Tageschart bei 1,2335 zum Ziel haben. Schön im Tageschart zu sehen: Übergeordnet bleibt das Paar weiter bullisch. Selbst eine Korrektur bis 1,21 würde daran erst einmal nichts ändern.

Beobachten muss man allerdings auch, wie sich die US-Staatsanleihen entwickeln. Die 10-Jahres-Anleihe hat ihre Erholung zu einem großen Teil wieder abgegeben und steht wieder unter der Wolke. Sie hat also durchaus weiteres Abwärtspotential. Dies bewirkte zuletzt eine Stärkung des US-Dollar. die Korrektur im EURUSD könnte also weitergehen.