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Europäische Indizes signalieren schwächeres Wachstum

Veröffentlicht am 05.11.2018

Der Dienstleistungs-Einkaufsmanagerindex in Großbritannien und das Sentix-Investorenvertrauen in der Eurozone haben sich abgekühlt und unterstreichen damit, dass das Wachstum wohl den Höhepunkt überschritten hat.

Am Nachmittag gelten die Blicke dem ISM Dienstleistungsindex in den USA.

Die Märkte trauen sich vor den Zwischenwahlen in den USA morgen und vor der Fed-Entscheidung am Donnerstag nicht aus der Deckung

Das Sentix-Investorenvertrauen für die Eurozone kühlt sich im November von 11,4 auf 8,8 Punkte ab. Erwartet wurden 10,1. 

Die Zahl der Arbeitslosen in Spanien ist im vergangenen Monat mit 52.200 deutlicher gestiegen als im Vormonat (20,.400). 

Die Auftragseingänge im deutschen Maschinenbau stagnierten im September

Der Dax verteidigt die 11.500. Der Tenkan hat den Kijun im Ichimoku des Stunden-Charts wie im Video von gestern angekündigt nach unten gebrochen. Damit ist das bullische Momentum erst einmal weg. Wichtiger Support bei 11.430. Ein Bruch dürfte das Widersehen mit der 11.250 oder 11.050 begünstigen. Solange die 11.800 nicht überwunden sind, sollten Bullen sowieso auf der Hut bleiben.

EURUSD gibt mittags nach. Dies hatte ich im Video auch so vermutet. Die 1,1301 könnten ein Ziel sein. 

Der britische Einkaufsmanagerindex für das Diensteistungsgewerbe gab im Oktober von 53,9 auf 52,2 Punkte nach. Erwartet wurden 53,3.

Der S&P 500 vorbörslich kaum verändert. Ersten Support gibt es bei 2.700/690. Widerstand bei 2.753/66

Die Meldungen zum Brexit wecken weiter Hoffnungen, dass es vor Großbritanniens Austritt am 29. März 2019 doch noch einen umfassenden Deal gibt. Die "Financial Times" will erfahren haben, dass auch bei den Finanzdienstleistungen ein Konsens fast erreicht sei. 

EURGBP weiter am Support 0,8750/30. Die Daten hatten kaum Auswirkungen. 

Der türkische Verbraucherpreisindex ist im Oktober um 25,24 % zum Vorjahr gestiegen. Ein so hohe Inflation gab es zuletzt im Sommer 2003. EURTRY zeigt sich trotzdem stabil.

Laut dem japanischen Wirtschaftsmagazin "Nikkei" soll Apple den Zulieferen empfphlen haben, keine zusätzlichen Kapazitäten für das iPhone XR zu planen. Dies kann zwei Gründe haben: 1. Der Absatz läuft nicht gut. 2. Apple will die Komponenten bald selbst produzieren. Solche Planungen kammen zuletzt immer wieder mal ins Spiel. 

Börse am Morgen

Ausstehende Termine

14:10    Rede von Steven Poloz (Bank of Canada)

16:00    ISM Diensteistungsindex USA