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Marktgeschehen

Gute Immobiliendaten in den USA

Schwebende Hausverkäufe im Oktober: +3,5 % zum Vormonat. Erneut starke Zahlen. EURUSD angesschlagen, Ziel Region könnte 1,1675 werden, wenn dann mal Dynamik einsetzt. 

USA: Starkes BIP, aber Verbraucherausgaben enttäuschen

Die US-Verbraucher geben weniger Geld aus als erwartetDie US-Verbraucher geben weniger Geld aus als erwartetUS-BIP Q3 steigt um 3,3 % (erwartet 3,2 %). Aber der Preisindex legt nur 2,1 % zu (erwartet 2,2 %) und noch viel wichtiger: Die realen Verbraucherausgaben stiegen um 2,3 % und damit deutlich weniger als erhofft (2,6 %). 
Ein Blick auf den Dow Jones. Das gestern im Video gezeigte nächste Ziel wurde schon überwunden. Die 24.000 rückt näher. Sollte der Senat liefern, dürfte sie wohl fallen.

Deutschland: Teuerung legt zu (14.10 Uhr)

Die deutschen Verbraucherpreise ziehen etwas mehr an als erwartet. Im November waren es 1,8 % zum Vorjahr. EURUSD war aber schon vorher auf "Abwegen" und konzentriert sich lieber auf die Situation in den USA. Dort besteht weiter die Hoffnung auf eine baldige Steuerreform. Außerdem fiebert man dem BIP um 14.30 Uhr entgegen. Für Q3 werden 3,2 % Wachstum erwartet. Der Ichimoku dreht aktuell im Stundenchart auf bärisch. Ziel könnte 1,1675 sind. Vorher dürfte es um 1,1760/20 Support geben.

Wirtschaftsstimmung in der Eurozone legt weiter zu (11.15 Uhr)

In der Eurozone läuft es wie geschmiert.In der Eurozone läuft es wie geschmiert.Die Wirtschaftsstimmung in der Eurozone ist nochmal ein wenig gestiegen. Nach 114,1 Punkten im Oktober steht der Index jetzt bei 114,6. Gestütz hat vor allem die Inflationserwartung, die von 14,7 auf 16,0 Punkte stieg. die Erwartungen bei den Verkaufspreisen stieg von 8,7 auf 11,1. Die Stimmung im Dienstleistungssektor stieg nur wenig von 16,2 auf 16,3 Punkte. Die Industriestimmung von 8,0 auf 8,2. Die beiden letzten Werte blieben unter den Erwartungen der Analysten. 
Die Dax-Bullen sind wie erwartet zur 13.190 gestürmt und gönnen sich nun eine Pause´, was zu Gewinnmitnahmen führt. 
Günstig könnte sich für den Dax auswirken, dass auch EURUSD an einem Widerstand scheitert. Die 1,1880 hält aktuell. 
Ob die Marke hält, wird vom Verbraucherpreisindex in Deutschland abhängen. Sachsen meldete schon 2,0 % zum Vorjahr. Bayern 1,8 %. Für Deutschland werden 1,7 % erwartet. Die Daten werden 14 Uhr veröffentlicht.

Freundlicher Start im Dax (9 Uhr)

In Deutschland stehen heute die Verbraucherpreise im Fokus.In Deutschland stehen heute die Verbraucherpreise im Fokus.Der deutsche Leitindex nimmt die freundlichen Vorgaben aus den USA auf und dürfte auf dem Weg zum Widerstand bei 13.190/215 sein. Ob die Rally sich dann fortsetzt, wird man abwarten müssen. Gelingt ein Bruch, könnte der Bereich 13.320/40 in den Fokus rücken. Wichtige Konjunkturdaten aus Deutschland gibt es heute nicht. 14 Uhr wird die erste Schätzung des Verbraucherpreisindex veröffentlicht. Siemens veröffentlicht im Laufe des Tages den Geschäftsbericht 2017. Am Nachmittag stehen aber wichtige US-Termine an. 14.30 wird die zweite Lesung des BIP veröffentlicht. 16 Uhr folgen die schwebenden Hausverkäufe. Außerdem spricht Janet Yellen (ebenfalls 16 Uhr) im Kongress.  16.30 Uhr werden die Öl-Lagerbestände der Regierung veröffentlicht.

Unterstützend wirkt EURUSD. Das Paar fiel nach dem Raketentest in Nordkorea bis 1,1820, ist seitdem aber wieder auf Erholungskurs. 

Überraschend schwach zeigte sich die Konsumausgaben in Frankreich. Sie sanken im Oktober um 1,9 %. 

Renault dürfte heute von einer Hochstufung des Ratings von BBB- auf BBB durch Fitch profitieren. 

Bitcoin schießen über 10.000 Punkte

Kein Halten gibt es für Bitcoin. Im asiatischen Handel schoss die Digitalwährung zeitweise bis auf 10.743 $. Aktuell wird ein Bitcoin für 10.410 $ gahndelt. Ripple gab seine gestrigen Gewinne dagegen wieder ab. 

Keine klare Tendenz in Asien (8.40 Uhr)

In Japan sind die Einzelhandelsumsätze im Oktober wie erwartet um 0,2 % gesunken. Der Nikkei handelte weiter in seiner Seitwärtsrange, wobei die Handelsspanne sehr eng war. Stützend agierte USDJPY, allerdings endete die Erholung schnell am ersten Widerstand bei 111,65. 

In China bleibt die Sorge um eine stärke Regulierung der Schattenbanken ein Hemmnis für den Markt. Trotzdem konnte sich der Shanghai Composite bei volatilem Handel stablisieren. Der Hang Seng tauchte zwar kurz unter die Wolke des Stundencharts, verteidigte aber die Unterstützung bei 29.330. Unter Druck standen vor allem Halbleiterwerte. Außerdem dürfte die Nachricht, dass das US-Handelsministerium Untersuchungen zu zum Dumpingpreis importiertes Aluminium eingeleitet hat, den Markt belasten. In Seoul litt der Kospi unter dem erneut nachgebenden Schwergewicht Samsung.

Die Börse in Sydney handelte fast unverändert.  AUDUSD gibt seit dem Schweitern am Widerstand 0,7645 nach und handelt knapp unter 0,76. Wichtiger Support dürfte bei 0,7530 liegen. Problematisch dürften für den Aussie die Rohstoffpreise sein. Kupfer unternimmt zwar bei 3,065 einen Stabilisierungsversuch, aber nachhaltig sieht dies noch nicht aus. 

Merkwürdige Vorgänge werden aus Kambodscha gemeldet. Dort wurde die größte Oppositionspartei aufgelöste. Die Parlamentssitze wurden auf die Regierungspartei übertragen. Nach Medienberichten hatten sich kleine Oppositionsparteien geweigert, die vakanten Sitze zu übernehmen

Rohöl: API-Lagerbestände gestiegen (8.17 Uhr)

Die API Lagerbestände für Rohöl sind in der vergangenen Woche überraschend um 1,821 Mio. Barrel gestiegen. Erwartet wurde ein Sinken um 2.,5 Mio. Barrel. Der Ölpreis reagierte im WTI trotzdem kaum und versucht sich um 57,50 zu stabilisieren. Der Ichimoku im Stundenchart ist am Morgen allerdings bärisch.

Gute  US-Konjunktur trotzt auch Provokation aus Nordkorea (8.11 Uhr)

Kim Jong Uns Raketen schrecken den MArkt nichtKim Jong Uns Raketen schrecken den MArkt nichtNordkorea hat erneut eine ballistische Rakete abgefeuert. Experten errechneten aufgrund der Höhe, in welche das Geschoss ausstieg, dass Nordkorea inzwischen in der Lage ist, jeden beliebigen Punkt in den USA zu erreichen. Präsident Donald Trump erklärte, man nehme den Vorfall ernst und werde ich darum kümmern. Die USA haben mit Japan und Südkorea eine Dringlichkeitssitzung des UNO-Sicherheitsrates beantragt.  Die Märkte reagierten nur kurz auf die Provokation. Die Wall Street ging schnell wieder zur Tagesordnung über Gute Daten aus den USA und die Hoffnung auf eine baldige Steuerreform jagten Dow Jones und S%P 500 auf neue Jahreshochs, wobei der Dow Jones schon fast das gestern Abend im Video gezeigte Ziel bei 23.870 Punkten erreichte. Der Nasdaq 100 hielt sich etwas zurück und handelte knapp unter dem Allzeithoch.