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Märkte am Mittag

Der Dax legt bis zum Mittag deutlich zuDer Dax legt bis zum Mittag deutlich zuDer Dax hat am Vormittag wie erwartet auch das Monatshoch 13.244 aus dem Spiel genommen und ist damit bereit, zum Jahresende vielleicht noch ein neues Allzeithoch zu generieren. Verhindern könnte dies noch der US-Kongress, indem er die Steuerreform überraschend doch nicht billig. Dies wäre dann aber wirklich sehr überraschend. Die Abstimmung im Kongress ist für Dienstag geplant.

Am Widerstand 13.325 tut sich der deutsche Leitindex schwer, aber dies sollte nur eine kurze technische Konsolidierung sein.

Die Daten vom Vormittag waren nicht besonders spektakulär. Der Verbraucherpreisindex stieg im November wie erwartet um 1,5 %. Die Kernrate bleibt mit 0,9 % schwach. Zinserhöhung in der Eurozone? Auf lange Sicht wohl kaum. EURUSD erholt sich trotzdem bis 1,18 und prallt zunächst an der Wolke ab. Die 1,1815 dürfte eine wichtige Marke sein, die darüber entscheidet, ob die Gemeinschaftswährung doch wieder Richtung 1,1880 zieht. 

Robust zeigt sich die britische Industrie. Der CBI-Index der Auftragstrends für Dezember bleibt mit 17 Punkten auf hohem Niveau. EURGBP bleibt in seiner Range zwischen 0,8755 und 0,8860.

Der Chef der San Francisco Fed, John Williams, rechnet 2018 weiter mit drei Zinserhöhungen. Die Konjunktur werde robust ins Jahr 2018 gehen. Die Arbeitslosenquote erwartet Williams im Laufe des Jahres bei 3,7 %. auch 2019 sollte sie unter 4 % liegen, glaubt der Notenbänker. 

Chinas Notenbank hat die Zinsen für 14-tägige Refinanzierungsgeschäfte um 0,05 % abgehoben. Sie hatte andere Leitzinsen bereits in der letzten Woche erhöht. Für den Markt kam die Erhöhung nicht überraschend. 

Österreich hat nun eine Mitte-Rechts-Regierung. Sebastian Kurz ist der jüngste Bundeskanzler aller Zeiten. 

Märkte am Morgen

Die Hoffnung auf ein Ja des US.Kongress zur Steuerreform lässt die Märkte weltweit steigen.Die Hoffnung auf ein Ja des US.Kongress zur Steuerreform lässt die Märkte weltweit steigen.Der Dax  startet mit einem starken Aufwärts Gap in den Tag. Beflügelt werden dürfte er von der Aussicht, dass die Steuerreform in den USA noch vor Weihnachten verabschiedet werden könnte. Der bisher skeptische republikanische Senator Marco Rubio ist inzwischen ins Ja-Lager gewechselt, wie seine Sprecherin mitteilte. 

Der Deutsche Leitindex muss noch über die 13.244 und könnte dann bis zum Jahresende sogar noch das Allzeithoch bei 13.535 anvisieren. Die Jahresendrally könnte also voll im Plan liegen. Jetzt muss nur noch der US-Senat wirklich liefern.

EURUSD konnte sich nach der Korrektur am Donnerstag und Freitag in der Nacht wieder etwas erholen. Der Support bei 1,1730 hat erneut gehalten. Bei 1,1775 liegt allerdings der Kijun als erster Widerstand.  Übergeordnet sollte das Potential bei 1,1880 begrenzt sein. Bei einem Ja für die Steuerreform in den USA dürfte könnte von fundamentaler Seite durchaus Druck auf den US-Dollar kommen, weil die Staatsverschuldung in den USA explodieren wird. Allerdings zeigte der Dollar am Freitag eher Stärke, als die möglichen republikanischen Abweichler auf Linie schwenkten.

Auch in Asien gab es deutliche Gewinne. In Japan legten die Exporte um 16,2 % zum Vorjahr zu, was über den Erwartungen lag. Dazu kamen die guten Vorgaben aus den USA und ein stabiler USDJPY. Leicht im Minus handelt der Shanghai Composite. Immobilienwerte schwächeln. Nachdem die Immobilienpreise in mehreren chinesischen Städten zurückgegangen sind. 

Gold  startet freundlich in die Woche und handelt weiter in der Range zwischen 1.251 und 1.261 $. Rohöl (WTI)  legt ein halbes Prozent auf 57,63 zu. Hier dürfte die Wirtschaftsstimulanz, welche eine Steuerreform mit sich bringt, eine Rolle spielen.

Bitcoin zeigen sich korrektiv, aber die 20.000 und höhere Kurse bleiben möglich. 

Bei den Einzelwerten dürfte Walt Disney einen Schub bekommen. Die achte Folge von "Star Wars" spielte in den USA am ersten Wochenende rund 220 Mio $ ein und landete damit den zweitbesten Kinostart aller Zeiten.