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Börsengeschehen

18:00 Uhr

Irgendwie scheinen aktuell die Bären die besseren Karten zu haben.Irgendwie scheinen aktuell die Bären die besseren Karten zu haben.Nach den Gewinnen der letzten beiden Tage gab es heute im Dax wieder Gewinnmitnahmen, die wohl eher nichts mit den Nachrichten des Tages zu tun hatten. Vielmehr scheinen den Marktteilnehmern die Argumente für eine Fortsetzung der Rally auszugehen. Alle guten Nachrichten und Daten sind weitgehend eingepreist, die Berichtssaison ist mit Licht und Shcatten weitgehend vorüber und irgendwie scheint sich bei den Marktteilnehmern (noch) keine Stimmung für eine Jahresend-Rally breit zu machen. Vielleicht fällt sie ja aus. Der Freitag war für die Bullen zumindest mal ein eher frustrierender Tag,

15:15 Uhr

Die US-Bauwirtschaft zeigt sich sehr robustDie US-Bauwirtschaft zeigt sich sehr robustStarke Zahlen vom US-Bau: 
Baugenehmigungen 1,297M - 30-Monats-Hoch
Baubeginne: 1,290M - 8-Monats-Hoch.
Langzeit betrachtet ein wirklich sehr hohes Niveau.
Der Dow Jones vorbörslich mit Gewinnmitnahmen. Diesmal soll ein Bericht des Wall Street Journal eine Rolle spielen, laut dem Sonderermittler Muller die Wahlkampfmanager des Trump-Teams bereits im Oktober unter Strafandrohung aufgefordert haben soll, alle Dokumente, die im Zusammenhang mit der Russlandaffaire stehen könnten, herauszugeben. Nun ja, bisher hatten solche Nachrichten nicht lange Einfluss auf die Märkte.
Generell erlaubt der Ichimoku die Rückkehr ans gestrige Hoch bei 23.486

13:00 Uhr

Der Dax hat es heute angesichts eines stabilen Euros nicht einfach. EURUSD handelt um 1,18, der Dax hat es bisher nicht nachhaltig über die 13.080 geschafft. der Abwärtstrendkanal könnte zwar nachhaltig brechen, noch fehlt aber der entscheidende Moment. Vielleicht liefern ihn 14.30 Uhr die Daten vom US-Bau. Eine wirkliche Fortsetzung der Herbst-Rally sehe ich aber erst, wenn die 13.190/220 überwunden wird. Solange ist auch eine neuerlich Korrektur Richtung 12.910/850 denkbar.

Börse am Morgen

Für Jamaika in Deutschland sieht es eher schlecht aus.Für Jamaika in Deutschland sieht es eher schlecht aus.Die Sondierung von CDU, CSU, FDP und Grünen wurden nach einem 18-stündigen Verhandlungsmarathon vertagt. Aus dem Teilnehmerkreis verlautete, dass es fast  bei keinem der strittigen Themen eine größere Annäherung zwischen den Parteien gibt. CDU/CSU-Fraktionschef Volker Kauder erwartet, dass die Verhandlungen über das gesamte Wochenende fortgesetzt werden. 

Positivere Nachrichten gab es aus Washington, wo der Kongress dem Entwurf zur Steuerreform zustimmt. Eine wichtige Hürde, der allerdings der Senat folgt, in dem die Mehrheitsverhältnisse wesentlich knapper als beim gestrigen 227:205 sein werden. Weichen dort nur 3 der 52 Republikaner ab, ist die Steuerreform gescheitert. 

EURUSD reagierte mit Gewinnen auf die Abstimmung in Washington, was für den Dax eher belastend sein dürfte. Der deutsche Leitindex startet schwächer als zum Schlussstand um 22 Uhr in den neuen Handelstag. Damit haben die Bullen die knappen Sprung über die 13.080 nicht nachhaltig bestätigen können und es bliebt Vorsicht angesagt. Eine wirklich nachhaltige Umkehr dürfte sowieso erst über 13.190/220 einsetzen. Außerdem ist heute kleiner Verfallstag, was zu einigen technischen Reaktionen führen könnte. Dass die Sondierungen über das Wochenende fortgesetzt werden, könnten die Märkte auch als positives Zeichen verstehen, so dass sich der Dax durchaus über den Tag wieder erholen könnte.

Rohöl schiebt weiter seitwärts. Nachdem zuletzt fallende Preise die Indizes unter Druck setzten, ist zwar ein wenig Beruhigung am Markt eingetreten, aber bisher ist den Bullen kein wirklich überzeugender Konter gelungen, was die Gefahr einer Fortsetzung der Korrektur aktiv bleiben lässt.

Sichere Häfen wie Gold und der Yen zeigen gestiegene Nachfrage und sind ein weiterer Belastungspunkt für die Aktienmärkte. Unter der Yen-Stärke litt in der Nacht schon der Nikkei. 

An Daten sind heute, 14.30 Uhr, Baubeginne und -genehmigungen aus den USD sowie die Verbraucherpreise aus Kanada hervorzuheben.