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Marktmeldungen

19:00 Uhr

Ein stärkerer sorgt für eine Stabilisierung der MärkteEin stärkerer sorgt für eine Stabilisierung der MärkteEin etwas stärkerer US-Dollar hat vor allem die exportlastigen Indizes wie den Dax oder den Nikkei gestützt. Allerdings steht die Erholung noch auf ziemlich wackligen Beinen. So muss immer noch eingeplant werden, dass die Erholung nur ein Strohfeuer war. Es gibt aber auch Zeichen, dass die heute begonnene Erholung nachhaltig werden könnte. Vielleicht fällt die Entscheidung noch am Abend oder eben morgen, wenn wir wissen ob Jamaika zukünftig in Deutschland liegt

15;00 Uhr

Die US-Daten sind auch heute eher mäßig, aber gerade das könnte die US-Märkte durchaus stützen. Die Importpreise blieben im Oktober mit 0,2 % unter den Erwartungen. Die Exportpreis stagnierten. Dies dürfte auf wenig Inflationsdruck deuten, was der Fed größeren Spielraum einräumt, ggf. die langsamer durchzuführen. Dazu kommt ein leicht abkühlendes Wachstum, wie auch der Philly Fed Herstellungsindex zeigt, der mit 22,7 Punkten unter den Erwartungen (25,0) bleibt. An Wachstum eingebüßt hat vor allem der Beschäftigungssektor. Das der Arbeitsmarkt nicht mehr ganz so robust wächst, zeigen auch die Neuanträge auf Arbeitslosenhilfe, die mit 249.000 zum zweiten Mal in Folge über den Erwartungen lagen. 
Der Dow Jones startet positiv in den Tag, hat aber bisher den kurzfristigen Abwärtstrend noch nicht gebrochen.
Für den Dax könnten die Daten eher schwierig sein, weil sie EURUSD eher stützen.

13:25 Uhr

Wal-MArt trotzt AmazonWal-MArt trotzt AmazonAnders als andere Einzelhändler kann Wal-Mart der Konkurrenz von Amazon trotzen. Das Unternehmen verdient 1 $ je Aktie und liegt mit 123,2 Mrd. Dollar Umsatz ebenfalls knapp über den Erwartungen. Wal-Mart hat Marken wie Jet.com, Bonobos, Modcloth und Moosejaw ins Portfolio aufgenommen. Auch ein neuer Deal mit Lord & Taylor wurde abgeschlossen. Bei der Erweiterung des digitalen Angebotes arbeitet das Unternehmen mit Google zusammen. Der Umsatz aus dem E-Commerce stieg in Q3 um 50 %. Mit Spannung erwartete Aussagen zum Weihnachtsgeschäft habe ich nicht gefunden.

Der Dax hat wie erwartet an der Hürde 13.080 eine Pause eingelegt. Die nächste Entscheidung wird wohl der Wall Street überlassen. Generell scheint die Stimmung am Markt eher freundlich zu sein, aber es gibt einige Termine, welche die Marktteilnehmer vorsichtig agieren lassen dürften. In den USA soll heute die Abstimmung über die Steuerreform im Repräsentantenhaus stattfinden. Dazu gibt 14.30 Uhr die Import- und Exportpreise, die für die Inflation wichtig sind. Außerdem wird der Philly Fed Herstellungsindex gemeldet, eines der wichtigsten Konjunkturbarometer der USA. In Deutschland bleibt unklar, ob die "Jamaika"-Sondierungen auch in Koalitionsverhandlungen führen. Plötzliche Volatilität ist da nicht ausgeschlossen.

11:40 Uhr

Schnell die Daten vom Vormittag. Der Verbraucherpreisindex aus der Eurozone wies wie erwartet keine Überraschung aus. Die Teuerung bleibt mäßig. EURUSD reagiert folgerichtig nicht.
In Großbritannien konnten die Einzelhandelsumsätze im Oktober überraschend deutlich um 0,3 % zulegen. Erwartet wurden nur 0,1 %. Die Kernrate stieg nur um 0,1 %, was den Erwartungen entsprach. 
EURGBP gibt aufgrund der Daten etwas nach und generiert im Stundenchart nach Ichimoku ein Verkaufssignal. Trotz der Daten bin ich aber einigermaßen skeptisch, dass die Bären sehr weit kommen. Generell waren die Daten aus Großbritannien recht schwach, so dass die jüngste Zinserhöhung wohl eher einmalig war. Näheres könnte heute Nachmittag Mark Carney, der Gouverneur der Bank of England sagen. Die Notenbank versucht sich in einem Spaghat zwischen recht hoher Inflation und Wirtschafts-Stimulierung. Ein riskanter Drahtseilakt.

Märkte am Morgen

Kräftige Gewinne gab es in JapanKräftige Gewinne gab es in JapanNach den Verlusten der Vortage meldete sich der Nikkei eindrucksvoll zurück und kehrte im Stundenchart in den bullischen Status zurück. Fundamentale Erklärungen gab es dafür nicht. Nach den Gewinnmitnahmen ist spielt nun einfach wieder die insgesamt weiterhin gute Konjunktur die  Hauptrolle am Markt.

In Australien zeigte sich die Börse nicht ganz so dynamisch. Das Beschäftigten-Wachstum geht zwar weiter, aber doch etwas schwächer als erwartet. Trotzdem sank die Arbeitslosenquote von 5,5 auf 5,4 %.

Der Dax nimmt die Vorgaben aus Tokio auf und legt ein ordentliches Aufwärts-Gap hin. Nun ist die Frage, ob der deutsche Leitindex Anschlusskäufer findet. Noch sind die Bullen zumindest nicht über den Berg. Bei 13.080 wartet die Unterseite der Ichimoku-Wolke aus dem Stundenchart, die bis 13.192 reicht und damit einen dicken Widerstand darstellt. Auch die US-Vorgaben waren am Ende gar nicht so beeindruckend. Der Dow Jones bleibt beispielsweise im kurzfristigen Abwärtstrend. Übertriebener Optimismus könnte die Bullen also teuer zu stehen kommen. Auf der Unterseite bleibt die 12.910 ein wichtiger Support.

EURUSD hat leicht korrigiert und bleibt zunächst unter der 1,18. De Ichimokuwolke ist hier im Stundenchart noch unter der Wolke, so dass die leichte Korrektur noch nicht als Umkehr zu einem bärischeren Szenario gewertet werden kann. So könnte dem Dax auch den Euro-Bullen Gefahr drohen.

So ist also trotz des starken Aufwärts-Gaps nicht sicher, ob die Sorgen der letzten Tage vollends verflogen sind, zumal ja die Regierungsbildung in Deutschland weiter ungewiss ist und sogar Neuwahlen drohen könnten. Etwas, dass der Markt eventuell mit mehr Sorge sehen könnte als die Politik.

Die wichtigsten Termine:

10.30 Uhr Einzelhandelsumsätze Großbritannien

11.00 Uhr Verbraucherpreisindex Eurozone (2. Lesung)

14.30 Uhr Export- und Importpreise sowie Philly Fed Herstellungindex USA

15.00 Uhr spricht u. a. Mark Carney von der bank of England. Außerdem stehen Reden der FOMC-Mitglieder  Loretta Mester und Lael Brainard im Wirtschaftskalender.

Bei den Einzelwerten übertraf gestern Abend Cisco die Erwartungen, musste aber das achte Quartal in Folge einen Umsatzrückgang verkraften. Heute, 13 Uhr, berichtet Wal Mart.