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Börse am Mittag

Der Handelsüberschuss der Eurozone ist geschrumpftDer Handelsüberschuss der Eurozone ist geschrumpftDer Dax hat sich in den erwarteten Bahnen Richtung Verfall geschleppt und handelt mit 13.030 Punkten nahe der Open Interests. Charttechnisch bleibt der deutsche Leitindex erst einmal im Dreieck. Der Ichimoku favorisiert einen Ausbruch nach Süden. Unter 12.965 könnte das untere Ende der Seitwärtsrange bei 12.845/11 das Ziel sein. Noch ist aber auch eine Erholung Richtung 13.085 und später Richtung 13.160/90 denkbar. Allerdings favorisiert dies aktuell der Ichimoku eher nicht. 

An Daten gab es nicht wahnsinnig viel zu berichten. Der Handelsbilanzüberschuss der Eurozone ist überraschend deutlich auf 18,9 Mrd. Euro geschrumpft. Das störte EURUSD nicht, wobei ein erster Versuch, die 1,1810 zu überwinden scheiterte. Trotzdem zeigen sich die Bullen aktuell recht robust, was wiederum dem Dax nicht schmecken dürfte. 

Überraschend deutlich hat die russische Zentralbank den Leitzins von 8,25 auf 7,75 % gesenkt. Dies hat aber auf USDRUB wenig Eindruck gemacht. 

Überraschendes gab es bei Ryanair. Der Billigflieger, dem unter anderem ein raues Betriebsklima nachgesagt wird, hat die Pilotengewerkschaft Cockpit als Verhandlungspartner anerkannt.

EU Und Großbritannien haben die zweite Phase der Brexitverhandlungen begonnen. Davon profitiert Cable aber nicht und gibt die Gewinne vom Mittwoch wieder ab Support steht bei 1,33 bereit. 

Uneinheitlich sieht es bei den Kryptowährungen aus. Während Ripple heute um 14 % korrigiert, schwingen sich die Bitcoin zu neuen Allzeithochs auf.

Börse am Morgen

Hexensabbat, vor 13 Uhr kann man Chart- und Fundamentalanalytik eher vergessen.Hexensabbat, vor 13 Uhr kann man Chart- und Fundamentalanalytik eher vergessen.Vor dem dreifachen Optionsverfall um 13 Uhr startet der Dax  angeschlagen in den Tag. Er eröffnet knapp unter dem Schlusskurs von gestern Abend, 22 Uhr. Die Vorgaben aus Asien und den USA waren nicht besonders freundlich. Aufgrund der Open Interests könnte es sein, dass die Märkte versuchen, gegen 13 Uhr einen Kurs von 13.000/050 anzustreben und sich erst danach für eine Richtung zum Jahresende festlegen. 

Charttechnisch bleibt der im gestern im Video gezeigten Keil- Ein Bruch eröffnet auf der Unterseite Potential bis 12.845/11 und auf der Oberseite bis 13.190/245. Bewegungen vor 13 Uhr könnten dabei durchaus in die Irre führen. 

EURUSD startet knapp unter 1,18 und stabilisiert sich wieder, nachdem Mario Draghi gestern die Gemeinschaftswährung geschwächt hat, ohne dass er viel anzubieten hatte. 

Die US-Märkte legten nach den Rekorden der letzten Tage gestern eine Verschnaufpause ein und korrigierten. Der Dow Jones konnte sich in der Nacht aber wieder etwas stabilisieren. Auch die anderen Indizes legten leicht zu, obwohl die Quartalszahlen von Orcale eher negativ aufgenommen wurden. Das Cloud-Geschäft enttäuschte und könnte heute auch SAP unter Druck setzen. 

Der Nikkei  agierte sehr volatil eine kurzfristige Erholung wurde sofort wieder abverkauft, was sicher eher nicht für die Bullen spricht. Bei den Tenkan-Indizes zeigte sich kein einheitliches Bild.

Nach der gestrigen kurzfristigen Korrektur hat Rohöl (WTI) weiter zugelegt und ist wieder über die 56,90 zurückgekehrt. Ob die Bullen sehr weit kommen wird man sehen. Generell dürfte die US-Förderung die Förderbremse der OPEC kaum wirken lassen.  Aufgrund der rosigen Aussichten für das weltweite Wirtschaftswachstum könnte aber die Nachfrage stärker anziehen, was den Ölpreis bullisch beeinflussen könnte.

Die Bundesbank hat die Wachstumsprognose für Deutschland für 2018 von 1,7 auf 2,5 % angehoben.

Der Goldpreis hält sich über der 1.251. Ob sich Gold stabilisieren kann, wird vor allem vom Dollar abhängen.  Die Befürchtung, dass die Fed die Zinskurve steiler verlaufen lässt als bisher angenommen, ist seit Mittwoch vom Tisch. Das wirkt stabilisieren auf Gold. 

Die mexikanische Notenbank hat den Leitzins von 7,00 auf 7,25 % angehoben. Dies wurde so erwartet und hatte auch USDMXN kaum Auswirkungen. 

An Daten sind heute neben den Optionsverfällen an verschiedenen Börsen, die NY Empire Herstellungsaktivität (14.30 Uhr) und die Industrieproduktion (15.15 Uhr) in den USA zu beachten.