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Börsengeschehen

14.40 Uhr

Na ja, so richtig gut sind die US-Daten nicht.
Der Verbraucherpreisindex deutet für den Oktober mit 0,1 % auf geringen Inflationsdruck hin. Die Einzelhandelsumsätze sind um 0,2 % gestiegen, was über der Erwartungen lag. Allerdings stieg die Kernrate (ohne Autos) nur um enttäuschende 0,1 %. Dazu sind die Realeinkommen den dritten Monat in Folge gefallen, diesmal wie erwartet um 0,1 %. Die NY Empire Herstellungsaktivität bricht im November auf 19,4 Punkte ein. Vormonat: 30,2.
Da sieht der Euro keinen Grund zu fallen. Bei 1,1880 gibt es Widerstand.

13.00 Uhr

Ein starker Euro, schwache Rohstoff-Werte und die Tatsache, dass die starke Konjunktur umfassend eingepreist ist, haben auch heute Vormittag zu Gewinnmitnahmen im Dax geführt. Gehalten hat das die untere Begrenzung des aktuellen Abwärtstrendkanals. Vielleicht gelingt hier nochmal eine Konsolidierung. Ein Bruch dürfte weitere drastische Verluste wahrscheinlich machen. 
14.30 Uhr werden zahlreiche Wirtschaftsdaten aus den USA gemeldet. Mit Blick auf die Future dürften auch die US-Indizes heuten im Minus starten.

10.45 Uhr

Die Arbeitsmarktdaten aus Großbritannien sind nicht schlecht. Die Arbeitslsoenzahl stieg zwar um 1.100, erwartet wurden jedoch 2.300. Der Durchschnittsverdienst stieg mit 2,2 % etwas mehr als prognostiziert (2,1 %). Die Arbeitslosenquote bleibt bei 4,3 %.
GBPUSD reagiert überraschend: Es fällt.

Märkte am Morgen

Der DDie Märkte weiten ihre Verluste ausDie Märkte weiten ihre Verluste ausax startet heute mit einem Abwärts-Gap in den Tag und nimmt damit die Vorgaben aus Asien und Australien auf. Damit rückt der Dreifachboden bei 12.910 Punkten immer mehr in den Fokus, dessen Bruch voraussichtlich weiteres deutliches Korrekturpotential freimachen könnte.

In Tokiogab es trotz eines im Konsens liegenden BIP (+0,3 % im 3. Quartal) das sechste Minus in Folge, was einerseits einem stärkeren Yen, andererseits unter Schwäche leidenden Rohstoffpreisen angelastet wurde. 

Auch wenn das japanische BIP in den Erwartungen lag, macht sich an den Märten die Meinung breit, dass das relativ bescheidene Wachstum ein Ausdruck einer sich abzeichnenden Verlangsamung der globalen Konjunktur sein könnte.

So gab gestern Abend der Rohölpreis deutlich nach, nachdem die API-Lagerstände um 6,513 Millionen Barrel gestiegen sind. Erwartet wurde eigentlich ein Rückgang um 2,2 Millionen Barrel. WTI fiel unter die 55,20er Unterstützung und könnte die Verluste nun Richtung 53,70 ausweiten. 

Schwache Rohstoffpreise setzen auch dem Aussie deutlich zu. AUDUSD verlor in der Nacht die 0,7625 und bestätigte damit seinen Aufenthalt unter der Wolke des Stundencharts. Die Stabilisierung bei 0,7575 könnte nur eine Pause auf dem Weg zur 0,7520/480 sein.

EURUSD legt dagegen weiter zu und steigt über 1,18. Vom Euro kommt also keine Unterstützung für den Dax, Ziel auf der Oberseite ist zunächst die 1,1880. Über der Wolke des Dailycharts könnte es zügig über die 1,20 gehen. 

Bei den Einzelwerten enttäuschten die Umsätze bei K+S. Immerhin schaffte es das Unternehmen zurück zu einem positiven Ergebnis (0,01 € je Aktie). Bei Lanxess verhagelten Sondereinflüsse das Ergebnis. 

Wichtige Termine aus dem Wirtschaftskalender:

10.30 Uhr Arbeitsmarkt Großbritannien

14.30 Uhr Verbraucherpreisindex, Einzelhandelsumsätze, NY Empire State Herstellungsaktivität USA

16.30 Uhr Erdöl-Lagerbestände