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Marktgeschehen

14.40 Uhr

 US-Erzeugerpreisindex +0,4 % im Okober (erwartet +0,1 %). Das beeindruckt EURUSD nicht. Das Paar weiter sehr bullisch.

13 Uhr

Die großen Indizes bewegten sich am Vormittag nicht nachhaltig. Der EuroStoxx 50 gab ein bisschen nach. Eine deutliche Erholung ist im TecDax zu sehen. Die Verluste von gestern hat der Markt hier wieder kompensiert. Der TecDax zählte gestern zu den Verlierern.

Die Dax-Bullen haben es angesichts eines starken Euros schwer. An guten Daten aus der Euro kann es eher nicht liegen, denn insgesamt war das Zahlenwerk des Vormittags eher durchwachsen. Vielleicht wird ja noch fleißig US-Steuerreform ausgepreist. Aber warum macht das ausgerechnet der europäische Markt? Jedenfalls konnte der Markt die positive Stimmung der Wall Street von gestern nicht aufnehmen.
Die vier Notenbänker in Frankfurt (Draghi, Yellen, Kuroda, Carney) haben nichts aufregendes erzählt. Dass GBP hinter dem Euro zurückbleibt, liegt an schwachen Inflationsdaten, über die sich überraschend auch der FTSE nicht freuen konnte
Aus den USA meldetet Home Depot gute Quartalszahlen.
14.30 Uhr melden sich die USA mit den Erzeugerpreisen.

Der Dow Jones vorbörslich unverändert und im Stundenchart gar nicht mal so unfreundlich. Ein Sprung über 23.480 dürfte für die Bullen hilfreich sein.

11.19 Uhr 

Datenflut und Redemarathon in EuropaDatenflut und Redemarathon in EuropaDatenflut in Europa und Rede-Marathon in Frankfurt:

Die ZEW Konjunkturerwartungen in Deutschland blieben mit 18,7 Punkten etwas unter den Erwartungen (20,0). In der Eurozone liegen sie mit 30,9 etwas über den Schätzungen (29,3). Beim EU-BIP wurde die erste Lesung mit 0,6 % fürs erste Quartal bestätigt. Die Industrieproduktion schrumpfte im September wie erwartet um 0,6 %. Ein wirkliches Kursfeuerwerk verursacht dies nicht.

Der Dax ist aktuell in einer spannenden Zone, die es ziemlich schwer macht, einen Trend für den weiteren Tagesverlauf zu erkennen. Generell sind die Bären noch nicht geschlagen. Die Bullen wirken auf mich ein wenig kraftlos, was mit dem recht starken EURUSD zu tun haben kann.
Zur Zeit sprechen in Frankfurt Mario Draghi, Janet Yellen, Haruhiko Kuroda und Marc Carney, die Chefs der EZB, Fed, Bank of Japan und Bank of England. Aus dem Inhalt der Reden ist mir aktuell noch nichts bekannt.

10.40 Uhr

Die britische Verbraucherpreisinflation ist im Oktober unter den Erwartungen geblieben. Die Teuerung betrug nur 0,1 %. Auf Jahressicht waren es 3,0 %. Der Erzeugerpreisindex input legte im Oktober 1 % zu, auch etwas weniger als erwartet.
GBPUSD gerät unter Druck. Das Erreichen der 1,3040/30 bleibt eine wichtige Option. Auf der Oberseite hat die Wolke des Stundencharts gehalten.

Der Euro ist am Vormittag auf Erholungskurs. So auch gegen den Schweizer Franken, obwohl in der Schweiz der Erzeugerpreisindex um überraschend deutliche 0,5 % zugelegt hat.
Der Dax fällt von seinen Tageshochs wieder zurück
11 Uhr gibt es die ZEW Konjunkturerwartungen, das EU-BIP, die Eurozonen Industrieproduktion und Reden vom Mario Draghi, Janet Yellen und Mark Carney.

Märkte am Morgen

Der Dax startet fast unverändert in den TagDer Dax startet fast unverändert in den TagDer Dax startet etwa auf Vorabendniveau und muss zunächst verhaltene Vorgaben aus Asien verarbeiten. Der Nikkei konnte sich zwar im frühen asiatischen Handel etwas erholen, gab einen Großteil dieser Gewinne aber wieder ab. Der Shanghai Composite drehte ins Minus, nachdem die Konjunkturdaten enttäuschten. Die Industrieproduktion wuchs im Oktober nur noch 6,2 % zum Vorjahr (erwartet 6,3 % nach 6,6 %). Auch Bauausgaben und Einzelhandelsumsätze enttäuschten. Ein China mit gebremsten Wachstum dürfte an den Märkten eher nicht gut ankommen. 

Gute Nachrichten gibt es aus Deutschland selbst, wo das BIP im dritten Quartal um 0,8 % gestiegen ist. Die Analysten prognostizierten 0,6 %. Der Dax kämpft mit der Marke 13.080 und bleibt weiter angeschlagen. Eine wirklich nachhaltige Erholungschance zeigt der Ichimoku im Stundenchart nicht an. Kommt der Dax über den kurzfristigen Abwärtstrend (aktuell 13.005), dürfte die Zone um 13.190/220 Widerstand bieten. Dies ist aktuell charttechnisch durchaus möglich, aber nicht das einzig möglich Szenario. Fällt der Dax wieder unter nachhaltig 13.080, ist wieder die Unterseite, vor allem der Dreifach-Boden bei 12.910 zu beachten.

EURUSD kämpft weiter mit der 1,1675/70. Die Dax-Bullen erden von der Wolke gestützt. Ein bullisches Szenario ist also zu favorisieren, besonders jetzt, wo der Euro ein neues Wochenhoch generiert. 

Australiens Börse geriet in der Nacht am deutlichsten unter Druck. Neben  Gewinnmitnahmen nach einer fulminanten Erholungsphase wurden sinkende Rohstoffpreise und die politische Krise im Land als Gründe genannt. In Australien haben inzwischen einige Politiker, die wegen ihrer doppelten Staatsbürgerschaft hätten nicht ins Parlament gewählt werden dürfen, ihr Mandat niedergelegt. 

AUS/USD kämpft mit der 0,7625, konnte sich in der Nacht aber etwas stabilisieren. Trotzdem favorisiert der Ichimoku weiter fallende Kurse. Ziel könnte die 0,7520 sein. Erweitertes Ziel wäre die 0,7325. Über der Wolke steht als erster Widerstand die 0,7725 im Weg.

Der Rohöl-Preis bröckelte in der Nacht langsam. Deutlicher könnte das Korrekturpotential unter dem gestrigen Tief bei 56,81 werden. Erstes Ziel wäre dann wohl die 55,60/20.

An Daten hat der Wirtschaftskalender heute einiges zu bieten. Die Highlights sind 

10.30 Uhr Verbraucherpreisindex und Erzeugerpreisindex Großbritannien

11.00 Uhr ZEW Konjunkturerwartungen, EU-BIP, Eurozonen-Industrieproduktion,

11.00 Uhr Reden von Mario Draghi, Janet Yellen und Mark Carney

14.30 Uhr Erzeugerpreisindex USA

Bei den Einzelwerten lieferte RWE am morgen solide Zahlen, die etwas über den Erwartungen lagen. Bilfinger hat einen Großauftrag des Ostsee-Pipeline-Betreibers Nord Stream 2 an Land gezogen. Drillisch konnte sein Quartalsergebnis deutlich zum Vorjahr steigern. Nicht so gut sieht es bei Nordex aus. Das Unternehmen hat mit einem scharfen Wettbewerb zu kämpfen. Bei United Internet enttäuschte der Umsatz.