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Markt am Mittag

EURUSD bewegten sich am Vormittag kaumEURUSD bewegten sich am Vormittag kaumAn den Märkten bleibt auch am Vormittag eher Zurückhaltung angesagt. Der Dax startete zwar gar nicht unfreundlich, korrigierte dann aber bis 13.080 Punkte. Die Erholung schaffte es bisher noch nicht nachhaltig über den seit gestern zu registrierenden kurzfristigen Abwärtstrend. Generell hat die Bewegung aber wenig Aussagekraft. Der Abwärtsdruck ist sehr überschaubar, so dass der Ausbruch Richtung Allzeithoch weiter im Bereich des möglichen bleibt. 

EURUSD schiebt vor den Entscheidungen der Notenbanken weiter seitwärts. Die Frage ist, ob sich die Fed wirklich eine vierte Zinserhöhung im kommenden Jahr vorstellen kann. Sollte dies der Fall sein, könnte das Paar morgen Abend unter Druck geraten. Dies wiederum dürfte den Dax stützen und eine Jahresend-Rally wahrscheinlicher machen. Dass die EZB am Donnerstag große Überraschungen liefert, glaube ich nicht. Die Inflation in der Eurozone bleibt insgesamt schwach, auch wenn einige Länder durchaus den Zielwert der Notenbank fast erreichen.

Die ZEW Konjunkturerwartungen bleiben unter den Erwartungen. Für Deutschland gibt es im Dezember 17,4 Punkte nach 18,7. In der Eurozone geht es von 30,9 auf 29,0 Punkte runter. 
In Deutschland wird dafür die aktuelle Lage mit 89,3 so rosig wie seit Sommer 2011 nicht mehr gesehen. 

In Großbritannien legte der Verbraucherpreisindex im November um 3,1 % zu, etwas mehr als erwartet (3.0 %). Der Erzeugerpreisindex input stieg im November um 1,8 % zum Vormonat (erwartet 1,5 %). Auf der Insel bleibt die Inflation also hoch, was die Bank of England unter Druck setzen könnte, bald die nächste Zinserhöhung durchzuführen. Am Donnerstag wird es wohl nicht nicht soweit sein, aber vielleicht gibt es ja einen Hinweis auf eine baldige Aktion. 

EURGBP gab zunächst nur kurzfristig etwas nach. Am Mittag gibt es den nächsten bärischen Impuls. Auf der Oberseite wartet bei 0,8860/80 Widerstand, unten gibt es bei 0,8770/55 ersten Support.

Eine stärkere Bewegung gab es bei EURSEK, nachdem die Inflation in Schweden im November auf 1,9 % zum Vorjahr stieg. Erwartet wurden lediglich 1,7 %.

Bei den Einzelwerten kam Rocket Internet unter Druck, nachdem die Citygroup die Aktie von Kaufen auf  Neutral abstufte. Das Kursziel wird bei 23 Euro gesehen. 

Auch Lufthansa gehört heute zu den Verlierern. JP Morgan hat den Überflieger überraschend auf "Underweight" abgestuft. Das Kursziel wird mit 26.50 Euro deutlich unter dem aktuellen Kurs gesehen. Auch die DZ Bank hat die Aktie auf "Halten" abgestuft und sieht den fairen Wert bei 30 Euro. 

Der Dow Jones steht vor dem Handelsstart bei freundlichen 24.440 Punkten und könnte dem S&P 500 folgen, der schon wieder ganz knapp unter Allzeithoch handelt.

14.30 Uhr wird in den USA der Erzeugerpreisindex veröffentlicht. Mehr Trends und Charts am Abend im Video

Markt am Morgen

Der Dax zeigt isch am Morgen kaum verändertDer Dax zeigt isch am Morgen kaum verändertDer Dax startet fast unverändert in den Dienstag, gab aber im Verlaufe des Vorbörslichen Handels schnell einige Punkte ab. Schwierig könnte es unter dem gestrigen Tief bei 13.112 werden. Ein Test der Wolkenunterkante bei 13.053 könnte dann das Ziel sein. Auf der Oberseite gibt es mehrere Widerstände: 13.190/214/244. Schafft es der Dax über alle Marken, könnte der Weg frei sein für die eine stärkere Erholungsbewegung. Dass der Ausbruch heute stattfindet, ist wohl eher unwahrscheinlich.

Nach der gestrigen leichten Dollarschwäche, korrigierte EURUSD am Abend etwas, was die Vollendung der inversen Schulter-Kopf-Schulter-Formation unwahrscheinlicher machte. Der Widerstand bei 1,1810 hält zunächst. Käme es doch noch zum Bruch, was nicht ganz ausgeschlossen ist, wäre dies sicher keine gute Vorgabe für den Dax. Auf der Unterseite unterstützen die Wolke bis 1,1755 und das Freitagstief bei 1,1730. Die ganz große Show wird es aber wohl vor den Notenbankentscheidungen am Mittwoch und Donnerstag nicht geben. 

Aus Asien kamen leicht negative Vorgaben, die mit mangelndem Kaufinteresse vor den wichtigen Notenbank-Entscheidungen erklärt wurden.

Die Wall Street konnte sich gut behaupten aber auch der US-Markt leidet unter mangelnden Impulsen von der fundamentalen Seite. Trotzdem schaffte es der Dow Jones über die 24.400 und könnte nun einen Versuch starten, Richtung Allzeithoch zu kommen. Ob dies aber schon am Dienstag passiert, ist unsicher weil auch heute die großen Impulse aus den Wirtschaftskalender fehlen. 

Großbritannien veröffentlicht heute, 10.30 Uhr, den Verbraucherpreisindex. 11 Uhr erscheinen die ZEW-Konjunkturerwartungen aus Deutschland und der Eurozone und 14.30 Uhr ist der Erzeugerpreisindex aus den USA dran.

Einen weiteren Schub gab es bei Rohöl. WTI ging deutlich über die 58 $-Marke, was mit der Schließung einer Pumpleitung in der Nordsee wegen eines Lecks begründet wurde. Das erklärt auch, warum der Preisaufschlag im Brent  noch etwas deutlicher ausfällt.

US-Präsident Donald Trump hat eine Direktive unterzeichnet, nach der die NASA ihre Anstrengungen verstärken soll, Astronauten wieder auf den Mond und später auf den Mars fliegen zu lassen.