Ihre Browserversion ist veraltet. Wir empfehlen, Ihren Browser auf die neueste Version zu aktualisieren.

Marktgeschehen

14.40 Uhr

Die Inflation scheint in den USA etwas an Dynamik zu gewinnen. Die Inflation scheint in den USA etwas an Dynamik zu gewinnen.  Die Teuerung springt in den USA etwas stärker an als erwartet. Verbraucherpreisindex im Dezember 2,1 % zum Vorjahr, Kernrate 1,8 % - hier wurden nur 1,7 % erwartet. 

Einzelhandelsumsätze im Dezember wie erwartet 0,4 %
Die Realeinkommen steigen um 0,2 % (erwartet 0,1 %)

 Das ist insgesamt eher Dollar-bullish, was der Markt aber aktuell nur sehr kurz antizipiert. Übergeordnet scheint man sich am Markt doch mehr auf ein möglicherweise eher stattfindende geldpolitische Straffung durch die EZB zu konzentrieren. EURUSD bleibt über 1,21. Ziele bleiben damit erstmal 1,2210 und vielleicht 1,25. Support gibt´s bei 1,20. Aufgrun der Daten kann ein Rücksetzer nicht ausgeschlossen werden. EURUSD scheint aber noch ein wenig für die Entscheidung zu benötigen. Der Stundenchart bleibt erstmal bullisch.

 Vorher enttäuschte übrigens Wells Fargo beim Umsatz.

 12.50 Uhr

Auf den ersten Blick hat sich am Vormittag im Dax nicht viel getan. Wer genau hinschaut sieht aber, dass der Ichimoku jetzt freundlicher aussieht. Tenkan hat den Kijun nach oben gekreuzt, was bedeuten könnte, dass am Nachmittag die Chance auf einen test des Widerstands bei 13.300 größer geworden ist. Allerdings fehlt dem Ichimoku noch ein wenig Drive. Ein Abkippen nach unten ist damit auch nicht ausgeschlossen. Wenn man sich allerdings die US-Märkte anschaut, ist von dort wohl weiter gute Stimmung zu erwarten. Die Future sind heute zumindest weiter gestiegen. Der S&P500 hat dabei erstmals von der 2.775 gegrüßt.
Schwierig ist für den Dax der EURUSD. Das Paar ist inzwischen deutlich über die 1,21 geschossen und dürfte damit Potential bis 1,2210 oder gar bis 1,25 haben.
Neue Impulse gibt es um 14.30 Uhr mit dem Verbraucherpreisindex und den Einzelhandelsumsätzen aus den USA. Vorher gibts die Quartalszahlen von JPMorgan und Wells Fargo.
Blackrock hat die Analystenschätzungen schon mal übertroffen

Am Morgen hat sich der Dax noch nicht so recht für eine Richtung entscheidenAm Morgen hat sich der Dax noch nicht so recht für eine Richtung entscheiden9 Uhr

Nachdem der Dax gestern lange unter dem starken Euro litt, konnte die Wall Street auch den deutschen Leitindex wieder stabilisieren. Die US-Indizes generierten nach der Korrektur vom Mittwoch wieder neue Allzeithochs, die den Dax auch am Freitag freundlich starten lassen. Das Gap wurde schnell geschlossen, so dass nun die Frage ist, ob der Dax nun eine saubere Erholung hinbekommt oder doch wieder abkippt. Der Ichimoku des Stundencharts bleibt bärisch. Erst wenn der Tenkan (blau) den Kijun (orange) nach oben kreuzt, kann man im Dax von einer nachhaltigen Erholung sprechen. Würde der Dax unter das gestrige Tagestief bei 13.155 fallen, sind auch Kurse unter 13.000 möglich. Auf der Oberseite dürfte die 13.300/30 ein wichtiger Widerstand sein, der überwunden werden muss. Darüber werde dann wieder Potential, um das Allzeithoch bei 13.535 zu erreichen. 

 EURUSD ist dabei eher keine Hilfe. Das Paar legt weiter zu und schiebt sich langsam Richtung widerstand bei knapp 1,21. Nachdem aus dem Sitzungsprotokoll des EZB-Rates gestern hervorging, dass in der EZB die Kräfte, die eine allmähliche Straffung der Geldpolitik und damit eine Änderung in der Kommunikation der Forward Guidance wollen, stärker werden, könnte der Dax neue Hochs anvisieren. Erstes Ziel wäre 1,2210. Darüber konnte die 1,25 warten. 

Der harmonisierte Verbraucherpreisindex in Frankreich präsentierte sich mit 1,2 % unter den Erwartungen von 1,3 %. Auch in Spanien kommt die Inflationen mit ebenfalls 1,2 % statt der erwarteten 1,3 % nicht richtig in Gang. 

Unterschiedliche Vorgaben gab es aus. Der Hang Seng zeigte sich ausgesprochen freundlich, was man in den Zusammenhang mit den guten Exporten in China, die um 10,9 % zum Vorjahr gestiegen sind, setzen kann. Der Nikkei  trat hingegen wegen des weiterhin ziemlich starken Yen auf der Stelle, während der indische Nifty 50 seine Auftaktgewinne schnell wieder abgab und etwas korrigierte. 

Am Rohölmarkt sind nach den Gewinnen der letzten Tage Gewinnmitnahmen zu beobachten. Mit dem Bruch der 63,05 würde eine Schulter-Kopf-Schulter-Formation vollendet werden, die charttechnisch Potential bis 61,10 zuließe. 

Gold profitiert weiter von der Dollar-Schwäche. Wenn es den Bullen gelingt die 1.326,50 zu verteidigen, könnte das nächste Ziel 1.357 sein. Allerdings ist Gold im Tageschart ziemlich überkauft, was eine Korrektur möglich erscheinen lässt. 

Am Kryptomarkt gibt es heute leichte Erholungsversuche. Bei Bitcoin, könnte ein Doppelboden entstehen. Die Erholung steht aber nach auf wackligen Füßen.

Bei den Sondierungsgesprächen wurde in Berlin die Nacht durchverhandelt. Neusten Medienberichten zufolge, steht man nun vor einem Durchbruch.

Wichtige Termine aus dem Wirtschaftskalender sind heute der Verbraucherpreisindex und die Einzelhandelsmsätze aus den USA (14.30 Uhr). 17.30 Uhr spricht Bundesbankchef Jens Weidmann. Außerdem gibt es mit Blackrock (12.15 Uhr), JPMorgan Case (12,50 Uhr) und Wells Fargo (14 Uhr) den Startschuss in die Berichtssaison.