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Marktgeschehen am Mittag

Am Montagmittag zeigt sich der Markt unentschlossenAm Montagmittag zeigt sich der Markt unentschlossenDer Dax konnte seinen freundlichen Wochenauftakt nicht behaupten und handelt am Mittag sogar im Minus. Generell könnte dies ein Zeichen dafür sein, dass die Marktteilnehmer vor dem Optionsverfall am Freitag keine allzu großen Kurssprünge haben wollen. Auf der Unterseite gibt es mehrere Unterstützungen, wobei das untere Ende der weiter intakten Seitwärtsbewegung 12.850 bleibt. 

Nicht wirklich förderlich für den Dax war die Entwicklung im EUR/USD. Das Paar legte bis auf 1,18 zu. bleibt aber zunächst unter dem Widerstand 1,1810.

An Daten und Nachrichten gab es nicht viel am Vormittag. Der OECD Frühindikator verharrte im Oktober bei 100,1 Punkten. Dabei erwartet die Organisation, dass sich das Wachstum in Deutschland und Italien etwas beschleunigt, während es in Großbritannien und den USA etwas gebremst werden könnte. 

Beeindruckende Daten gab es am Morgen aus der Türkei, deren Wirtschaft im 3. Quartal um 11,1 % zum Vorjahr wuchs. Trotzdem stabilisierte sich EURTRY, nachdem das Paar in der vergangenen Woche deutlich unter Druck kam. Unterstützungen dürfte um 4,4915 und 4,4360 zu erwarten sen. Eine nachhaltige Stabilisierung könnte nach Überwindung der 4,5315 eintreten.

Am Nachmittag wird in den USA der JOLTS Report veröffentlicht (16 Uhr).

Märkte am Morgen

Der Dax startet freundlich in die WocheDer Dax startet freundlich in die WocheDer Dax startet mit einem leichten Aufwärts-Gap in die neue Woche. Wichtig wird zunächst, dass sich der deutsche Leitindex über die 13.244, das Hoch vom Freitag schwingt und möglichst dort per Tagesschluss bleibt. Gelingt dies, könnte es durchaus zu Anschlusskäufen kommen. Auf der anderen Seite ist am Freitag großer Verfall, der sogenannte Hexensabbat. Daher ist die Frage, ob die Marktteilnehmer überhaupt ein Interesse an deutlichen Gewinnen haben. Gut möglich, dass die Jahrsendrally bis kommende Woche auf sich warten lässt. Auf der Unterseite finden wir bei 13.115 und 12.965 erste Support-Marken.

EURUSD setzt seine Erholung fort, bleibt aber zunächst unter 1,1810. Sollte das Paar den Widerstand erreichen, könnte sich eine inverse Schulter-Kopf-Schulter-Formation entwickeln, deren Aufwärtspotential recht beachtlich sein könnte. Dies wären wiederum sicher keine freundlichen Aussichten für den Dax.

Schwache Umsätze beklagte der deutsche Einzelhandel. Nach einer Umfrage unter 400 Einzelhändlern lagen die Umsätze der vergangenen Woche unter denen der Vorwoche und auch unter dem Vorjahr.

Freundlich zeigten sich die asiatischen Märkte. In einem ruhigen Handel lagen die Indizes im Plus. Erholt zeigten sich vor allem Technologiewerte.

Bitcoin haben nach dem Handelsstart von Future an der Optionsbörse in Chicago (CBOE) zugelegt und handeln wieder nahe ihres Allzeithochs.

Der Wirtschaftskalender ist zum Auftakt der Woche der Notenbankenscheidungen fast leer. Nur der JOLTS-Report aus den USA (16 Uhr) könnte ein Hingucker sein.

Aus den USA kamen schon am Freitag. Die Haushaltsperre wurde zunächst bis 22. Dezember ausgesetzt, um eine finale Lösung zu finden. Erst einmal bleibt den Amerikaner der Regierungsstillstand also erspart. Ansonsten profitierten die US-Märkte am Freitag von guten Arebitsmarktdaten. mit allerdings weiterhin bescheidenen Lohnzuwächsen. 

 Die EU-Kommission geht nach Aussagen ihrer Wettbewerbskommissarin Margrethe Vestager der Frage nach, ob die airberlin-Pleite eine gezielte Aktion war, um höhere Preise durchzusetzen. Sie bezog sich auf entsprechende Hinweise. Es würden sämtliche Papiere, auch aus Vorstandsitzungen und der E-Mail-Verkehr, überprüft. Ex-Lufthansa-Vorstand Thomas Winkelmann wurde erst im Februar 2017 airberlin-CEO. Die Frage, ob die airberlin-Pleite und die Übernahme der ehemals zweitgrößten deutschen Airline durch Lufthansa langfristig geplant wurden, ist da nicht unberechtigt. 

Boeing könnte ein Auftrag aus Kanada für 18 Militärflugzeuge durch die Lappen gehen. Das kanadische Verteidigungsministerium will offenbar davon Abstand nehmen, F/A-18 Super Hornets zu kaufen, nachdem die USA den kanadischen Flugzeugbauer Bombardier die C-Serie 300 % Zoll belegt haben.