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Marktgeschehen

14.40 Uhr

Die US-Erzeuger erzielten im Dezember niedrigere PreiseDie US-Erzeuger erzielten im Dezember niedrigere PreiseDer US-Erzeugerpreisindex spricht eher dafür, dass die Inflation in den USA noch nicht anspringen möchte. Im Dezmber ging er sogar um 0,1 % zurück. Erwartet wurden +0,2 %.

Dazu kam dem Euro auch noch die EZB "zur Hilfe". Dem Protokoll der letzten Ratssitzung ist zu entnehmen, dass die Notenbankl Anfang dieses Jahres (also im Januar oder März) über die Zukunft der Forward Guidance, also das Niedrigzinsversprechen, diskutieren will.

Also, auch die EZB beginnt, zumindest vorsichtig, die Kommunikation etwas zu ändern. Trotzdem dürfte mit einer Zinserhöhungen frühestens 2019 zu rechnen sein. In ihrem Inflationsausblick rechnet die EZB 2020 mit einer Inflation von nur 1,7 %.

EURUSD legte nach Veröffentlichung des Sitzungsprotokolls auf über 1,20 zu. Damit rückt der Bereich um 1,2080/95 wieder in den Fokus.

11.30 Uhr

Industrieproduktion in der Eurozone 1,0 %. Erwartet wurden 0,8 %

Das Statistische Bundesamt hat das deutsche Wirtschaftswachstum mit 2,2 % berechnet. Damit wurden die Markterwartungen (2,4 %) nicht ganz erreicht.

Beides hat den Dax nicht sonderlich interessiert. War auch eher nicht zu erwarten. 

Auch EURUSD wartet wohl schon sehr gespannt auf den Erzeugerpreisindex aus den USA (14.30 Uhr).
Vielleicht hat die EZB ja auch noch eine Botschaft im Sitzungsprotokoll der letzten Ratssitzung versteckt (13.30 Uhr) Aber das ist eher unwahrscheinlich, weil eigentlich nie etwas im Protokoll steht, das Mario Draghi nicht schon auf der Pressekonferenz erzählt hätte. Aber manchmal gibt es ja Ausnahmen...

 Der Dax bleibt angeschlagen. generell kann eine Fortsetzung der Korrektur nicht ausgeschlossen werden. Im Ichimoku des Stundencharts überwiegen die bärischen Elemente. Neben der 13.225 dürfte die Region um 13.175/55 zu beachten sein. Unter dieser Region ist auch eine Korrektur unter die 13.000 möglich. Interessant dazu könnte das Verhalten des Dow Jones am Nachmittag werden. Sollte der Erzeugerpreisindex in den USA sehr gut ausfallen, könnte die Fed ihre Zinsschritte in kürzerer Zeitfolge planen. Dies würde die schnellere Verknappung von Liquidität zur Folge haben, was im Zusammenspiel mit steigenden Zinsen am Anleihemarkt bärisch für den Aktienmarkt wäre.

Aktuell agieren die US-Indizes weiter auf hohem Niveau. Im Dow Jones ist die 25.240 ein wichtiger Support. Ein Bruch wäre bärisch. Vorher sind neue Allzeithochs nicht ausgeschlossen

 

9 Uhr

Kommen die Bullen heute im Dax zurück?Kommen die Bullen heute im Dax zurück?Mit leichten Gewinnen beginnt der Dax den frühen Handel. Nach einem gestrigen Tief bei 13.226 Punkten schafft es der deutsche Leitindex wieder zurück über die 13.275. Solange aber nicht einmal im Stundenchart der Kijun bei 13.325 überwunden ist, ist Vorsicht für die Bullen angesagt. 

Einer der Auslöser für die gestrige Talfahrt war die Nachricht, dass China angeblich US-Staatsanleihen  aktuell für unattraktiv hält. Das hat die chinesische Devisenbehörde in der Nacht dementiert. Ein weiteres Gerücht, das gestern Reuters gestreut hatte bleibt bestehen, dürfte aber den Dax nicht betreffen: Die USA sollen angeblich kurz vor der Kündigung des Freihandelsabkopmmens NAFTA stehen.  Besonders  die mexikanische Börse kam danach unter Druck.

Nach dem gestrigen kurzen Ausflug Richtung 1,20,  beruhigte sich die Lage beim EURUSD schnell wieder. Nach dem Dementi aus China handelt das Paar wieder nach des Supportbereichs 1,1920/05 und könnte sogar tiefere Kurse anvisieren. Ein Ziel wäre die 1,1830. Vorher dürfte es bei rund 1,1855 Support durch den Aufwärtstrend geben (she. Video von gestern Abend). 

Die asiatischen Märke konnten anfängliche Abgaben im späteren Handelsverlauf wieder kompensieren und traten oft mehr oder weniger auf der Stelle. Nur in Sydney  bleibt der Markt unter Druck, weil der Markt eine erwartete Zinssenkung nun wieder auspreist. Man schätzt die Wahrscheinlichkeit einer solchen Maßnahme angesichts der aktuellen Tendenz, dass die Notenbanken wohl weltweit den Ausstieg aus der lockeren Geldpolitik vorbereiten, nun deutlich geringen ein. Die lässt nach einer kurzen Pause auch AUDUSD  weiter aufwerten. Noch ist der Widerstand bei 0,7875 nicht vollends gebrochen. Darüber könnten 0,7900/30/60 Widerstand bieten. Gute Daten kamen vom australischen Einzelhandel. Die Umsätze sind im November um 1,2 % und damit deutlich über den Erwartungen (0,4 %) gestiegen. Einer der Auslöser soo der Run auf das iPhone X gewesen sein. Auch der Black Friday war ein weiterer Grund für ein 5-Jahres-Hoch.

Stark unter Druck gerieten Krptowährungen, nachdem es in Südkorea Razzien bei Börsen, an den die Digitalwährungen gehandelt werden, gab. Die Behörden werfen den Händlern vor, Beihilfe zur Steuerhinterziehung geleistet zu haben. Einige Marktteilnehmer erwarten schon das Verbot von Kryptowährungen in Südkorea. 

Wichtige Termine sind heute die Pressekonferenz zum deutschen preisbereinigten BIP 2017 um 9.55 Uhr, die Eurozonen-Industrieproduktion (11 Uhr) und die Erzeugerpreise aus den USA (14.30 Uhr)