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Märkte am Morgen

Der Dax beginnt mit leichten Gewinnen zu gestern Abend. Viel gewonnen ist aber noch nichtDer Dax beginnt mit leichten Gewinnen zu gestern Abend. Viel gewonnen ist aber noch nichtDie am Abend schon in den USA zu beobachtende Erholung des Marktes setzte sich auch lange in Asien fort, dreht allerdings im späteren Handelsverlauf wieder. Generell ist der Optimismus am Markt dahin, dass es zu schnellen steuerlichen Entlastungen in den USA kommen wird. In einem gestern veröffentlichten Gesetzentwurf des Senats wird ersichtlich, dass die Kammer anders als das Repräsentantenhaus die Unternehmenssteuer erst 2019 senken wollen. 

In Japan und Südkorea kommt die Chipindustrie unter Druck, nachdem der US-Konzern Qualcomm mehrere Verträge mit chinesischen Unternehmen geschlossen hat. In Australien gab es Gewinnmitnahmen bei den Bergbauwerten, nachdem diese in den Vergangenen Wochen beachtlich zulegten. Trotzdem konnte der S&P/ASX leichte Gewinne verbuchen. 

Der Dax etwas höher als gestern Abend in den Handel und könnte versuchen, den Aufwärtstrendkanal zurückzuerobern. Wichtiger Widerstand dürfte bei 13.260 Punkten liegen, wo der Kijun aus dem Ichimoku des Stundenchart (orange) zu finden ist. Ein nachhaltiger Bruch dieser Marke könnte die Bullen wieder über 13.340 führen und die Korrektur zum Fehlausbruch machen. Die große Trend.Umkehr ist jedenfalls noch nicht bestätigt. Sie bleibt aber möglich. Auf der Unterseite wird vor allem die 12.910 wichtig. Ein Bruch dieser Markte dürfte endgültig zu einer Umkehr führen, die statistisch eigentlich in dieser Jahreszeit eher unüblich ist. So sollte man vielleicht die Dax-Bullen nicht zu früh aufgeben. 

Der US-Dollar stand in Asien und Australien anfangs noch leicht unter Druck, konnte sich aber im Verlauf der Nacht stabilisieren. EURUSD  hat den Widerstand um 1,1650 nicht überwinden könnten und dreht aktuell wieder ins Minus. Dies könnte ein Zeichen sein, dass die jüngsten Zweifel an einer schnellen Umsetzung einer Steuerreform in den USA eingepreist ist. 

Von den Unternehmen kommen eher mäßige Daten. Walt Disney bot schwache Zahlen, während die Allianz unter hohen Kosten für Naturkatastrophen litt, gleichzeitig aber ein Aktien-Rückkaufprogramm beschloss.  Auch Walt Disney hatte einen Joker im Ärmel und kündigte die Produktion einer "Star Wars"-Triologie an. Dies verzückte die Anleger dann. News Corp überzeugte mit einer Rückkehr in die Gewinnzone. Auch NVIDIA konnte die Anleger überzeugen. 

Neue Impulse aus dem Wirtschaftskalender sind kaum vorhanden. 10.30 Uhr meldet Großbritannien die Industrieproduktion. 16 Uhr gibt es die von der Uni Michigan ermittelte Verbraucherstimmung