Ihre Browserversion ist veraltet. Wir empfehlen, Ihren Browser auf die neueste Version zu aktualisieren.

Marktgeschehen

16.35 Uhr

Erdöl-Lagerbestände fallen, Benzinvorräte steigenErdöl-Lagerbestände fallen, Benzinvorräte steigenDie Rohöl-Lagerbestände der USA gehen mit 4,948M Barrel stärker zurück als erwartet (-3,89M). Gleichzeitig steigen die Benzinvorräte um 4,135M Barrel (erwartet +2,625M).
Und so gibt der Ölpreis nach. Support ist um 62,75/55 zu erwarten.

14:45 Uhr

Die NIESR-BIP-Schätzung für die letzten drei Monate liegt in Großbritannien bei 0,6 % und damit über den Erwartungen (0,5 %). Das hat Cable nicht wirklich beeindruckt. Das Paar konnte allerdings im Vorfeld einen nachhaltigen Absturz unter die 1,3495 verhindern. Die Erholung endete allerdings auch schnell wieder an der Wolke bei 1,3450/60. So tendiert GBPUSD seitwärts.

Die USA befinden sich weiter auf der Suche nach Inflation, denn trotz vieler optimistischer Töne aus der Fed - die Realität sieht aktuell noch anders aus. Heute enttäuschten Import- und Exportpreise auf ganzer Linie. EURUSD erholte sich schon vorher von der Korrektur. Ein Bruch der 1,20 dürfte weiteres Potential in den Bereich 1,2090/2100 bieten.

Bleibt noch ein Blick nach Kanada, wo die Baugenehmigungen im November um 7,7 % zum Vormonat zurückgingen. Prognostiziert wurden -0,3 %. USDCAD bricht aber nicht aus, weil der US-Dollar ja auch weiter mit Schwäche daherkommt.
Eine Fortsetzung der Korrektur mit Ziel 1,2060 ist immer noch nicht vom Tisch. Über 1.2480 dürften sich die Bullen sicherer fühlen.

12.30 Uhr

Möglicherweise steigende Renditen von Staatsanleihen bremsen die Dax-BullenMöglicherweise steigende Renditen von Staatsanleihen bremsen die Dax-BullenDer Dax hat am Vormittag den Ausgang nach Süden gewählt und korrigiert. 

Gründe dafür dürften vor allem in der Erkenntnis zu finden sein, dass die Notenbanken mit der Straffung der Geldpolitik langsam ernst machen. So wird dem Markt Liquidität entzogen. Hinzu kommt, dass die Zinsen für Staatsanleihen beginnen zu steigen. So musste Deutschland bei der heutigen Auktion für 10-jährige Staatsanleihen 0,54 % Zinsen bieten. Vor einem Monat waren es nur 0,3 %. So könnten die Renditen für Staatsanleihen langsam attraktiv und somit zur Konkurrenz für Aktien werden.
Die Straffung der Geldpolitik auch außerhalb der USA dürfte den US-Dollar eher schwächen. Analysten von Goldman Sachs erwarten bei der EZB allerdings erst im Laufe des Jahres 2019 die erste Zinserhöhung. In diesem Jahr wird u. a. mit Zinsschritten in Großbritannien und Kanada gerechnet. Der schwache Dollar treibt Rohstoffe, was so lange gut geht, solang die heimischen Währungen auch stärker werden. Auf der anderen Seite schmälert der schwache Dollar die Exportchancen für Länder außerhalb der USA, denn der Welthandel wird ja oft in Dollar abgewickelt. So ist die Nachricht, dass EURUSD wieder bei 1,20 notiert, für den Dax eine schlechte.
Trotzdem: Der Dax bleibt im Stundenchart in der Wolke, ist also eher neutral zu bewerten. Auf der Bullenseite steht weiter das Argument, dass von einem Konjunkturabschwung zumindest im ersten Halbjahr 2018 nichts zu sehen ist.

10.45 Uhr

Produktion des verarbeitenden Gewerbes in Großbritannien +0,4 % im November und damit über den Erwartungen (0,3 %)
Cable neigt trotztem leicht zu Schwäche, versucht sich aber zu stabilisieren. Bärisch wäre wohl ein Bruch der 1,3495.

Der Dax hat es sich in einer Seitwärtsrange gemütlich gemachtDer Dax hat es sich in einer Seitwärtsrange gemütlich gemacht9.00 Uhr

Nach den späten Gewinnmitnahmen an der Wall Street beginnt heute auch der Dax mit leichten Abgaben. Dabei bewegt er sich weiter in seiner Range zwischen 13.340 und 14.425. Charttechnisch bleibt der deutsche Leitindex über der Wolke des Stundencharts. Unter 13.340 würde die 13.275 als Support dienen. Auf der Oberseite würde ein Ausbruch die Chance auf das Erreichen des Allzeithochs (13.535) bedeuten.

Kein Störfeuer kommt vom Euro. Der US-Dollar behauptete sich im asiatischen Handel. EURUSD handelte weiter an der Unterstützung 1,1920. Bisher fehlt dem Euro aber die Kraft, sich nachhaltig zu stablisieren. Die Bullen müssten dazu möglichst die 1,1955 überwinden. 

Für Aufsehen sorgte eine Rede des Präsidenten der Minneapolis-Fed, Neal Kashkari, der vor einer Verflachung der Zinskurve warnte. die Verringerung der Differenz zwischen kurzfristigen und langfristigen Renditen bei Staatsanleihen seien oft ein Warnsignal für die Konjunktur. Wenn sich die Kurve umkehrte, mündete dies in der Vergangenheit oft in einer Rezession.

Auch in Asien gab es leichte Gewinnmitnahmen. Neben der Sorge der Anleger, nach der Fed könnten auch die anderen Notenbanken in die Straffung der Geldpolitik einsteigen ist seit gestern größer, nachdem die Bank of Japan veröffentlichte, weniger Anleihen reinvestiert zu haben als von Analysten erwartet. In Korea belastet außerdem Samsung nach einer Gewinnwarnung.

Weiter unter Druck steht USDJPY. Das überraschend geringe Aufkommen an Anleiherückkäufen durch die Bank of Japan scheint die Marktteilnehmer stark überrascht zu haben. Das Paar fiel inzwischen unter die 112 und könnte auf dem Weg zum Novembertief bei 110,85 sein.

Der Verbraucherpreisindex in China bliebt mit 1,8 % zum Vorjahr unter den Wertungen der Analysten (1,9 %). USDCNH konnte die Gewinne von gestern verteidigen

Deutlich angezogen hat der Preis für US-Rohöl (WTI), nachdem die API Rohölbestände um 11,190 Mio Barrel zurückgingen. 

Wichtige Daten gibt es heute, 10.30 Uhr, von der britischen Industrie. 14.30 Uhr werden in den USA die Import- und Exportpreise gemeldet, 16.30 Uhr erscheinen die Rohöl-Lagerbestände der US-Regierung.