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Marktgeschehen am 9. Januar

16.05 Uhr

Die Zahl der neuen Stellen hat in den USA leicht abgenommen.Die Zahl der neuen Stellen hat in den USA leicht abgenommen.Ist es die Sättigung am US-Arbeitsmarkt? Nach schwachen Non Farm Payrolls enttäuscht heute auch der JOLTS-Report: Statt 6,038M gab es im November nur 5,879M offene Stellen. Das ist immer noch ein sehr hohes Niveau, aber doch ein Stück unter den Höchstständen im Herbst

An der Wall Street scheinen zum Auftakt des offiziellen Handels die Kaufargumente ausgegangen zu sein. Der S&P 500 gibt leicht nach. Kritisch dürfte es für die Bullen aber erst unter 2.736,7 werden.

14.40 Uhr

Blick zur Wall Street. Vorbörslich erreichen S&P 500 und Nasdaq 100 neue Allzeitshochs. 16 Uhr erscheint der JOLTS-Report

11.25 Uhr

Die Eurozonen-Arbeitslosenquote sank im November wie erwartet von 8,8 auf 8,7 %. 
Der Dax kämpft mit dem Widerstandsbreich 13.415/25. Auf der Unterseite bleibt die 13.340 erster wichtiger Support. Unter 13.275 müssten die Bullen wohl ihre Ambitionen auf ein neues Allzeithoch vertagen.
EURUSD hat den Unterstützungsbereich 1,1920/05 fast erreicht. 
Unter Druck ist auch EURJPY , nachdem die Bank of Japan weniger Anleihen refinanziert hat als erwartet. 
In der Schweiz sanken die Einzelhandelsumsätze im November nur um 0,2 %. Es wurden -2,5 % befürchtet.
Wie gestern schon mal scheitert EURCHF an der 1,1733
Deutlich auf der Überholspur ist Etherium , das zeitweise schon 1.250 $ ksotete
Bei den Aktienindizes gibt es für den russischen MICEX kein Halten. Er bestätigt den gestrigen Sprung über die 2.200 und handelt inzwischen bei 2.240.
Der Dollar-Index hat den Widerstand bei 92,60 erreicht. Hier zeigt der Ichimoku des Stundenchart allerdings eine ermüdende Dynamik. Konsolidiert der Dollar erstmal?

Märkte am Morgen: Dax kaum verändertMärkte am Morgen: Dax kaum verändert8.45 Uhr

Der Dax Future startet kaum veränder zu gestern in den neuen Handelstag und hält sich damit weiter über der 13.340er Unterstützung.  Zumindest Tenkan und Kijun aus dem Ichimoku haben ihren Abstand verringert, also den überkauften Status abgebaut. Allerdings bleibt die Wolke recht weit vom Kurs entfernt, was dafür spricht, dass der Markt durchaus Korrekturpotential haben könnte. Übergeordnet bleibt das Bild aber freundlich. Eine mögliche Korrektur bliebe wohl begrenzt. Sie kann aber auch ausfallen. Generell kann der Dax die Seitwärtsphase auch nutzen, um den nächsten Ausbruch Richtung 13.535 zu nutzen. 

Gute Daten gab es von Deutschlands Industrieproduktion, die im November um 3,4 % wuchs. Auch Deutschlands Außenhandel legte zu. Die Exporte erfreuten im November mit einem Plus von 4,1 % und kompensierten damit die feiertagsbedingte Schwäche aus dem Oktober.

Weiter unter Druck blieb EURUSD. Das Paar kämpft weiter mit der 1,1955. Eigentlich sollte die Euroschwäche dem Dax eher nützlich sein. Davon ist aktuell aber wenig zu sehen.  Weiterer Support liegt um 1,1920/05. Die Schwäche wird am Markt mit Äußerungen von Cleveland-Fed-Chefin Loretta Mester begründet, die für 2018 vier Zinserhöhungen ins Spiel gebracht hatte. 

Auch die Schweiz lieferte schon Daten. Die Arbeitslosenquote stieg im Dezember nicht saisonbereinigt von 3,1 auf 3,3 %. Saisonbereinigt fiel sie auf 3,0 %. Um 9.15 Uhr werden noch die Einzelhandelsumsätze gemeldet. EURCHF könnte um 1,1685 Boden gefunden haben, Für die Bullen dürfte es an der Wolke bei 1,1733/47 interessant werden. 

Die Vorgaben aus Asien waren gar nicht so schlecht. Der Nikkei kam freundlich aus dem langen Wochenende, Dann vollzog der Markt Gewinnmitnahmen, die den Japaner zeitweise unter 23.8000 drückten. Einer der Gründ könnte die Stärke des Yen gewesen sein. USDJPY verlor in der Nacht innerhalb zweier Stunden 70 Pips und fand sich im Stundenchart unter der Wolke des OIchmoku wieder. 

Eine generelle Risikoscheu kann man daraus nicht ableiten, denn Gold bewegte sich weiter Seitwärts. 

In China legten die Indizes weiter zu. Im Shanghai Composite lässt die Dynamik bei den Bullen jedoch deutlich nach. 

Rohöl (WTI) hat in der Nacht das Ziel bei 62,55 $ erreicht, zog sich dann aber noch mal einen halben Dollar zurück. Beflügelt wird der Kurs von der unruhigen Situation im Iran und vom ungewöhnlich kalten Winter in Teilen der USA, die die Heizölnachfrage befeuern. Nächstes Ziel auf der Oberseite könnte bei 66,50 liegen. Übergeordnet zeigt der Ichimoku eine interessante Wolkenlinie bei 74,75.

Kupfer weigert sich weiter hartnäckig zu fallen und eroberte die 3,23,8 zurück und handelt nun wieder in der Wolke des Stundencharts. Fortsetzung ungewiss. Auf jeden Fall hat das Metall bei 3,218 einen weiteren Support aufgebaut.

AUDUSD legte wohl vor allem wegen guter Baugenehmigunen (+11,7 % im November) zu. Charttechnisch viel gewonnen hat das Paar aber nicht. Die 0,7875 ist den Bullen weiter im Weg. Darüber würde mit 0,79 ein weiteres Ziel warten. 

Bitcoin zeigten sich in der Nacht erholt, scheiterten aber am Widerstand 15.405. Bei Ripple zeigt der Ichimoku ein nicht leicht zu interpretierendes Bild des Ichimoku. Eine weitere Korrektur und einges an Volatilität muss wohl eingeplant werden.

An Terminen stehen heute noch die Arbeitslosenquote aus der Eurozone (11 Uhr) und der JOLTS-Report aus den USA (16 Uhr) im Wirtschaftskalender