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Markt am Mittag

Europas Märkte zeigten sich wenig bewegtEuropas Märkte zeigten sich wenig bewegtDie Europäische Märkte handelten am Vormittag meist wenig verändert. Bewegung gab es eigentlich nur bei Einzelwerten, die Bilanzen vorlegten.

Im Dax überzeugten die drei Unternehmen, welche huete Zahlen vorlegten.  Der Wohnungskonzern VONOVIA konnte neben guten Zahlen Ausblick und Dividende erhöhen, e.on verbuchte einen Gewinnsprung von 50 % und Heidelbergcement machte im dritten Quartal ein schlechtes 1. Halbjahr vergessen. Nach dem Höhenflug der letzten Wochen machen die Anleger bei Lufthansa Kasse. Die Aktie büßt heute 5 % ein. 

Bei den Unternehmen außerhalb des Dax gibt es meist gute Zahlen. Nur Norma fällt etwas aus der Reihe. Hier wurde eine schwächere Marge moniert. Der Dax bewegt sich kaum, hält sich aber über dem Support bei 13.350, 

Gute Nachrichten kommen von den deutschen Wirtschaftsweisen, die ihre Wachstumsprognose auf 2,2 % angehoben haben und damit optimistischer sind als die Bundesregierung, die von 1,9 % ausgeht. Gleichzeitig mahnten die Wirtschaftsweisen die Normalisierung der Geldpolitik durch die EZB an. Sie sehen in der aktuellen Geldpolitik Risiken für die Finanzstablilität. Ein Hinweis sei der deutliche Anstieg der Wohnimmobilienpreise in Europa. 

Auch an der Wall Street wird aktuell kaum eine Bewegung registriert. Im Fokus könnte hier die geplante Steuerreform stehen. Zuletzt kamen zweifel auf, ob der Entwurf kurzfristig die parlamentarischen Hürden nehmen kann. 

Kein Rückenwind kommt für den Dax von EURUSD. Das Paar legte am Vormittag leicht über die 1,16 zu, fiel aber am Mittag wieder zurück. Ein nachhaltiger Bruch der 1,1575 leicht möglich und könnte den Dax-Bullen einen neuen Impuls geben. Gut möglich, dass die Entwicklung von EURUSD von der Wahrscheinlichkeit von Erfolg oder Misserfolg der Steuerreform in den USA abhängt, denn relevante Wirtschaftsdaten gibt es aktuell nicht. 

USDJPY macht nicht viel Hoffnung auf einen freundlichen Handelstag an der Wall Street. Das Paar viel unter die 113,70, was dafür spricht, dass die Märkte inzwischen doch ein wenig das Risiko scheuen könnten. Auch Gold wurde am Vormittag vermehrt gesucht. 

Bitcoin sind weiter auf Erholungskurs und steuern das Allzeithoch bei 7.600 $ an. 

Am Nachmittag gibt es Baubeginne und Baugenehmigungen aus Kanada.

Chinas Export bleibt unter den Erwartungen. Chinas Export bleibt unter den Erwartungen. Markt am Morgen

Der Dax startet mit leichten Gewinnen in den neuen Handelstag. Bisher hält die Unterstützung bei 13.350 Punkten also noch. Ob die Risikofreude zurückkommt, ist noch nicht sicher. Wichtige Marke auf der Oberseite dürfte der Kijun bei 13.440 Punkten sein, Ein Nachhaltiger Bruch könnte die Bullen wieder auf Trab bringen.  Asien hat uneinheitlich reagiert, wobei sich die Gewinne und Verluste in sehr engen Bahnen bewegten. 

In China gab der Shanghai Composite nach recht schwachen Exportwerten (+6,9 % zum Vorjahr) die anfänglichen Gewinne im Handelsverlauf wieder abgab. Ein etwas stärkerer Yen hat die Rekordjagd des Nikkei vorerst unterbrochen. Der japanische Leitindex konnte aber im Verlaufe der Nacht seine Verluste zum Teil  wieder kompensieren. Die Quartalszahlen aus den Unternehmen sind nicht immer positiv. Nissan hatte mit hohen Kosten aus Rückrufaktionen zu kämpfen und musste die Jahresprognose senken. Der Yen wird unter anderem gesucht, weil es Zweifel gibt, ob die Steuerreform in den USA wirklich umgesetzt werden kann.

Dies stützt aktuell auch EURUSD. Das Paar ist zurück an der 1,16, bleibt aber weiter unter der Wolke des Stundencharts und damit weiter eher bärisch. Eine Umkehr ist aber nicht ausgeschlossen, was den Dax zusätzlich belasten könnte. Somit dürfte es heute schwer für die Bullen des deutschen Leitindex werden, die gestrigen Verluste nachhaltig zu kompensieren. 

Neben Zweifeln, ob die Steuerreform durch den Kongress kommt, sorgten schwache Unternehmensberichte aus der zweiten Reihe  für Verstimmung. Sorgen dürfte auch die Situation im Nahen und Mittleren Osten machen, wo sich der Konflikt zwischen Saudi Arabien und dem Iran verschärft und in Saudi Arabien selbst ein Machtkampf zwischen verschiedenen Prinzen entfacht zu sein scheint. 

Letztere dürfte auch dafür gesorgt haben, dass der Ölpreis zuletzt etwas zurückgekommen ist. Ob die OPEC sich tatsächlich auf weitere Förderkürzungen dürfte fraglicher geworden sein. Auf der anderen Seite besteht das Risiko eines offenen Konflikts zwischen Riad und Teheran, was auch Risikoaufschläge rechtfertigen würde. Die API-Rohöllagerdaten wiesen einen um 1,562 Mio. Barrel gefallenen Bestand aus. Erwartet wurden -2,7 Mio. Barrel. 

Aus den USA wurden die Zahlen von Snapchat enttäuscht aufgenommen. Die Aktie brach nachbörslich um fast ein Fünftel ein. 

Gute Quartalszahlen gab es von Heidelbergcement. Das Unternehmen konnte den Umsatz im 3. Quartal im 4 % und das operative Ergebnis um 7 % steigern. Der Ausblick wurde bestätigt. Die Zahlen von e.on entsprechen etwa den Analystenerwartungen. Das Unternehmen steigerte in den ersten neun Monaten des Jahres den bereinigten Gewinn um rund 50 %. Das EBITlag knapp unter dem Vorjahr, wurde aber so erwartet. VONOVIA konnte höhere Mieten durchsetzen und will die Dividende anheben. Außerdem wurde der Ausblick auf 2018 angehoben. Mit 60 Cent je Aktie blieb das Ergebnis von Axel Springer leicht unter den Erwartungen (62 Cent). Der Umsatz  konnte mit 860 Mio. Euro überzeugen. 

Der Nachrichtendienst Twitter verdoppelt die maximale Größe für Nachrichten auf 280 Zeichten.

Der katalanische Separatistenführer Carles Puigdemont hat der EU vorgeworfen, den spanischen Ministerpräsidenten Mariano Rajoy bei einem Staatsstreich gegen Katalonien unterstützt zu haben. 

Wichtigster Termin des Tages ist die Zinsentscheidung der Reserve Bank of New Zealand um 21 Uhr.