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Börsengeschehen

15:30 Uhr

Die Wall Street startet mit Gewinnmitnahmen. Erste Unterstützung im Dow Jones liegt am Kijun des Stundencharts bei 25.240.
Die USA bieten heute keine wichtigen Daten. Von der Unternehmensseite werden die Marktteilnehmer sicher auf den Freitag warten. Dann starten JPMorgan und Wells Fargo die Berichtssaison. Die Erwartungen dürften recht hoch sein, besonders was den Ausblick betrifft, den die meisten Marktteilnehmer dürften wohl auf eine eher steigende Zinskurve in den USA setzen.
EURUSD bleibt im Korrekturmodus

12.40 Uhr

 Schnell ein Blick auf die Daten des Vormittags. Das Sentix Investorenvertrauen steigt im Januar auf 32,9 Punkte. Nur einmal war es im letzten Jahr noch etwas höher. Die Wirtschaftsstimmung in der Eurozone steigt auf ein 17-Jahres-Hoch. Die Einzelhandelsumsätze stiegen in der Eurozone mit 1,5 % ebenfalls über den Erwartungen (1,4 %). So richtig schlechte Nachrichten gibt es also von der Konjunktur weiter nicht. Die Welt der Wirtschaft erscheint aktuell rosarot. Die Frage ist halt wie lange. Es ist schwer zu prognostizieren. 

Bei der Wirtschaftsstimmung kann man in der Historie sehen, dass nach solchen Höchstständen deutliche Rücksetzer erfolgten. Allerdings war der Anstieg der Kurve vorher steiler. Ist also die aktuelle Konjunkturerholung nachhaltiger? Es kann sein. Letztlich ist dies aber Kaffeesatzleserei, Aktuell ist nicht viel von einer Eintrübung der Stimmung zu sehen. Wahrscheinlich wird die Hochkonjunktur noch das ganze Jahr anhalten. Getrieben werden dürfte der Aufschwung von der Wirtschaftspolitik Donald Trumps. Ihre Nachhaltigkeit dürfte zwar durchaus Zweifel zulassen, aber zunächst dürften Boni für die Mitarbeiter und damit mehr Konsum, Aktienrückkäufe und höhere Dividenden den Markt weiter beflügeln. Aber gerade der Konsum könnte nach der Einmalzahlung einiger Konzerne schnell wieder abebben. Dazu kommen bisher sehr wenige Ankündigungen in neue, innovative Produkte zu investieren. Der Aufschwung könnte durch Trump also ein wenig verlängert worden sein, mehr nicht. Aktuell bleiben die Bullen aber auf jeden Fall in der Vorhand.
Nach dem Gap am Morgen hat der Dax dieses schnell wider geschlossen, und handelt nun über der 13.340. Generell bleibt damit das Allzeithoch bei 13.535 erreichbar. Der Ichimoku im Dailychart lässt zumindest aktuell wenig Zweifel, dass der Dax diese Marke erreichen kann.

09.10 Uhr

Der Dax startet  mit einen ordentlichen Ausbruch über die 13.340 und sollte damit Potential haben, auch über das Allzeithoch hinaus zu steigen. Ein Ziel könnte bei 13.710 liegen, dem 161,8 % Retracement

Vorteilhaft für den Dax dürfte sein, dass der Dollar am Wochenanfang ein Comeback feiert. EURUSD fällt unter 1,20 und sieht im Stundenchart ziemlich bärisch aus. Weitere Unterstützungen liegen bei 1,1955/20/05. 

Der asiatische Markt startete ebenfalls freundlich in die Handelswoche, wobei die Gewinne meist moderat ausfielen. Nur in Seoul gab es größere Gewinne, nachdem der Won innerhalb weniger Minuten deutlich korrigierte. In Japan blieben die Börsen wegen eines Feiertags geschlossen.

Starke Vorgaben lieferte der Dow Jones, der am Freitagabend noch deutlich ausbrach und in drei Stunden 150 Punkte zulegte. Positive Aspekte fanden die Markteilnehmer dabei viele: Die Steuerreform, die freilich eigentlich eingepreist sein sollte, die gute Konjunkturstimmung, die auch von steigenden Rohstoffpreisen gestützt wird. 

Am Montag legen die Rohöl-Bullen allerdings eine Pause ein. WTI konsolidiert auf hohem Niveau. 

Ziemlich schwach zeigten sich wiedermal die Auftragseingänge der deutschen Industrie, die im November um 0,4 % sanken. Feiertagsbedingt wie im Oktober kann es diesmal eigentlich nicht gewesen sein. Gestört hat es den Markt bisher aber auch nicht.

In der Schweiz stagnierte der Verbraucherpreisindex im Dezember, was immerhin über den befürchteten -0,1 % lag. Auf Jahresbasis stiegen die Preise um 0,8 %. EURCHF zum Wochenauftakt unter Druck. Aktuell zeigt das Paar Stabilisierungstendenzen, aber ein Test der 1,17 ist nicht vom Tisch. 

In Großbritannien steht eine Regierungsumbildung bevor, nachdem mehrere Minister zurückgetreten sind. Dies belastet am Morgen den FTSE 100 leicht. 

Wichtige Wirtschaftstermine sind heute das Sentix Investorenvertrauen (10.30 Uhr), die Wirtschaftsstimmung und die Einzelhandelsumsätze (11 Uhr) in der Eurozone.