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Börsengeschehen

16.10 Uhr

Der US-Service-Sektor wächst weniger stark als erhofft.Der US-Service-Sektor wächst weniger stark als erhofft.Und nochmal nicht wirklich gute US-Daten, wobei dies relativ ist. Der ISM Dienstleistungsindex bleibt mit 55,9 punkten deutlich unter den Erwartungen (57,8). 

Dabei weist der Wert aber weiter ein solides Wachstum im Service-Sektor aus. Die Beschäftigungskomponente zeigte sich mit 56,3 sogar etwas robuster als vor einem Monat, die Geschäftsaktivität ließ aber mit 57,3 nach 61,4 doch deutlich nach. Auch das Wachstum bei den Auftragseingängen verlangsamte sich.
Dafür gab es bei den Industreaufträgen ein Wachstum von 1,3 % und damit über den Erwartungen.
Gemischtes also aus den USA: Der Dow Jones nutzt die schwachen Zahlen erst einmal für ein wenig Konsolidierung. Der Tenkan bei 25.138 ist gebrochen. Der Kijun bei 25.077 steht als nächster Support bereit.

Der kanadische Ivey Einkaufsmanagerindex bleibt auch unter den Analystenschätzungen, zeigt sich aber mit 60,4 auf einem weiterhin recht hohem Niveau.
USDCAD versucht eine Stabilisierung bei 1,2355/80. Ob es gelingt, wird man sehen. Ein wenig entspannter dürfte die Lage fpr die Bullen erst über 1,2450 werden.

14.40 Uhr

Das sind überraschend schwache Arbeitsmarktdaten aus den USA. Im Dezember wurden nur 148.000 neue Stellen geschaffen. Erwartet wurden 190k. Kommt es jetzt doch langsam zur Überhitzung des Arbeitsmarktes? Die Börse glaubt das offensichtlich nicht, denn das würde die Fed mit schnelleren Zinserhöhungen auf den Plan rufen. Dann müsste der Dollar steigen. Es passiert aber das Gegenteil: EURUSD zieht bis 1,2080, was wiederum dem Dax nicht so recht schmeckt.

Die Arbeitslosenquote bleibt bei 4,1 %. Die Stundenlöhne steigen wie erwartet um 0,3 %

Besser präsentierte sich der Arbeitsmarkt in Kanada, wo 78.600 neue Stellen registriert wurden. Die Arbeitslosenquote fiel überraschend von 5,9 auf 5,7 %.
USDCAD fällt ins Bodenlose. Ziel könnte gut 1,2060 sein

12.35 Uhr

Zum Mittag bleibt der Dax weiter auf Kurs und hat die 13.340 fast erreicht. Im Stundenchart bleibt er überkauft. Ein Bruch der 13.340 könnte trotzdem neue Ziele auf der Oberseite freilegen. Im Dailychart ist der Tenkan gerade dabei den Kijun nach oben zu kreuzen, was ein Kaufsignal bedeuten würde. Ziele sind dann die 13.430 und 13.535.

11.05 Uhr

Die EZB bleibt weiter auf der Suche nach der Inflation. Verbraucherpreisindex 1,4 %. Richtig düster sieht es bei der Kernrate aus: 0,9 % und damit unter den Erwartungen. Hoffnung gibt der Erzeugerpreisindex der um 2,8 % zulegt (alle Angaben im Vergleich zum Vorjahr). Hier wurden nur 2,5 % erwartet.

EURUSD hat den Kijun des Stundenchart gebrochen und setzt auf der Wolke auf. Der Tenkan kreuzt in Kürze den Kijun nach unten, so dass ein Test der 1,20 eingeplant werden muss. Aktuell versucht sich der Euro aber zu stabilisieren. Die Oberseite sieht vor allem bei 1,2093 einen Widerstand.

9.15 Uhr

Die deutschen Einzelhandelsumsätze legten im November stark zuDie deutschen Einzelhandelsumsätze legten im November stark zuDer Dax startet am Morgen nahe seines gestrigen Hochs. So ganz freigeschwommen hat er sich noch nicht. Nach der 13.220/30 dürfte die 13.260 Widerstand bieten. Hier kämpft der deutsche Leitindex aktuell. Darüber könnte die 13.340 das Ziel sein. Auf der Unterselte dürfte es um 13.130/075 und 13.050 Support geben.  Generell bleibt das Bild im  Stundenchart freundlich. Tenkan und Kijun sind aber etwas auseinander gelaufen, was für einen überkauften Status spricht und einen Rücksetzer wahrscheinlicher, aber nicht unbedingt notwendig macht. 

Rückenwind gab es von den deutschen Einzelhandelsumsätzen, die im November um 2,3 % gestiegen sind. 

In Asien legte sich der Nikkei weiter in Zeug und handelte im Hoch knapp unter der 23.800. Der Konjunkturoptimismus ist groß. Hinzu kommen Zeichen der Entspannung auf der koreanischen Halbinsel    , was den Kospi beflügelte. In China fielen die Gewinne eher moderat aus. 

EURUSD blibt zunächt unter dem September-Hoch 1,2093 und handelt etwas schwächer am Kijun (orange) um 1,2055. Neben der Wolke bei 1,2040/20 dürfte die 1,20 zentraler Support sein. Über 1,2093 könnte das nächste Ziel die 1,2210/5 sein. Darüber wäre Platz bis etwa 1,25.

Dagegen büßt der Yen gegen den Dollar weiter ein. USDJPY schob sich über die 113. Ein steigender USDJPY ist oft ein guter Indikator für weiter steigende Aktienmärkte. Vorsicht ist aber eben immer angebracht, da es an der Börse keine Gesetzmäßigkeiten gibt, die nicht auch gebrochen werden können und weil der Dax überkauft ist (siehe oben).

Auch der Aussie gab gegen den US-Dollar etwas nach, nachdem die australische Handelsbilanz überraschend ein Defizit auswies.

Rohstoffe korrigieren leicht. Rohöl (WTI) handelt knapp unter 62 $ und behält somit die 62,55 im Blick. Gold kommt auch etwas zurück, behält aber ein bullisches Chartmuster bei. 

Bei den Einzelwerten könnte heute HP unter Druck geraten, nachdem das Unternehmen mehrere Computermodell wegen leicht entflammbarer Akkus zurückrufen muss.. 

Zentraler Termin sind heute, 14.30 Uhr, die Non Farm Payrolls aus den USA. Außerdem melden die Vereinigten Staaten 16 Uhr die Auftragseingänge langlebiger Wirtschaftsgüter und den ISM Denstleistungsindex. Es wird also datentechnisch ein heißer Tag an der Wallstreet.

In der Eurozone steht 11 Uhr der Verbraucherpreisindex im Wirtschaftskalender . Kanada Liefert 1-4.30 Uhr Arbeitsmarktdaten