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Börsengeschehen am 4. Januar

15.55 Uhr

Markit Dienstleistungs-Einkaufmanagerindex USA 53,7 Punkte - erwartet 52,4
Die Konjunktur brummt, wohin das Auge blickt. Der Dow Jones kennt kein halten mehr.
Und auch der Dax lässt sich vom starken Euro nicht einbremsten und hat die heute morgen prognostizierte 13.175 erreicht.

14.35 Uhr

Das Jobwunder in den USA geht weiterDas Jobwunder in den USA geht weiterBärenstarke Arbeitsmarktdaten aus den USA. In der Privatwirtschaft wurden laut ADP 250.000 neue Stellen außerhalb der Landwirtschaft geschaffen. Erwartet wurden 191.000.
Der US-Dollar macht trotzdem keine Anstalten, Stärke zu zeigen. EURUSD bleibt bleibt knapp unter dem Herbsthoch 2017 bei 1,2093.

12 Uhr

Die Dienstleistungs-Einkaufsmanagerindizes aus Europa haben keine spektakulären Erkenntnisse gebracht. Der deutsche Index entsprach mit 55,8 der ersten Lesung. In der Eurozone wurde die Vorveröffentlichung leicht auf 56,6 angehoben.
In Großbritannien lag der Index mit 54,2 knapp über den Erwartungen der Analysten.

Der Dax hat es nicht über 13.110 geschafft, wo der Widerstand durch die Hochs vom Ende des Jahres stärker ist als ich es erwartet habe. Insgesamt bleibt das Bild durchaus freundlich. Eine Korrektur würde am Tenkan des Stundenchart bei 13.040 ersten Support finden.
Schwierig dürfte für den Dax bleiben, dass der Euro weiter zu Stärke tendiert. EURUSD zieht wieder auf 1,2050 an.

9 Uhr

Gestützt von den guten Vorgaben von der Wall Street und aus Asien setzt der Dax am Donnerstagmorgen seine Erholung fort und notiert über 13.000 Punkten. Generell sieht das Chartbild im Stundenchart weiter freundlich aus. Der Ichimoku favorisiert weiter steigende Kurse. Allerdings könnte der Weg zur 13.175 noch durch einen Widerstand bei 13.075 behindert werden. Über der 13.175 könnte es für den Dax schwierig werden. Er müsste dann auch noch über die 13.220/30, um die Chance für einen Angriff auf das Allzeithoch bei 13.506 zu haben. 

Ein bisschen hinderlich für die Dax-Bullen dürfte der Euro-Kurs sein. EURUSD legte nach der Korrektur gestern wieder etwas zu und verteidigte die runde Marke bei 1,20.

Nach dem FOMC-Sitzungsprotokoll diskutierte die Fed im Dezember auch die Steuerreform in den USA. Die Mitglieder waren sich einig, dass die Steuerreform schnellere Zinserhöhungen als bisher geplant erforderlich machen würde. Die Inflation wird schneller Richtung Zielwert steigen. Dies beeindruckte den US-.Dollar aber kaum.

Der schwache US-Dollar und die innenpolitischen Spannungen im Iran lassen den Ölpreis weiter steigen. WTI wird inzwischen über 62 $ gehandelt (she dazu auch das Video von gestern Abend). Die API-Daten wieden gestern Abend etwas geringer als erwartet gesunkene Lagerbestände aus. 

In der Nacht starteten die Japaner offiziell ins neue Handelsjahr, was den Nikkei auf ein neues 26-Jahreshoch katapultierte. Wie schon an den anderen Märkten war auch in Tokio Technologiewerte besonders gefragt. Der Nikkei legte seit gestern Nachmittag im Futur rund 500 Punkte zu. 

Auch USDJPY könnte zum bullischen Handelsverlauf beigetragen haben. Das Paar fand erneut bei 112 Unterstützung, schaffte es aber nicht, auch den Widerstand bei 112,80 zu überwinden, weshalb noch nicht klar ist, ob die Reise für das Paar weiter gen Norden fortgesetzt werden kann. 

Gute Vorgaben kamen auch aus China, wo der Caixin Dienstleistungs-Einkaufsmanagerindex mit 53,9 überraschend stark ausfiel. Shanghai Composite und Hang Seng quittierten dies mit moderaten gewinnen, der Hang Seng nach einem Gap ein schönes Gap-Closing vollzog, um danach wider zu steigen. Aus technischer Sicht steht also weiteren Gewinnen nicht so viel im Wege.

In den USA enttäuschten am Abend die Verkaufszahlen von Teslas Model 3, was die Aktie nachbörslich unter Druck brachte. Allerdings lag das Unternehmen mit 29.870 abgesetzten Fahrzeugen nicht weit von der erwarteten 30.000.

Aus dem Wirtschaftskalender stehen am Vormittag die Dienstleistungs-Einkaufsmanagerindizes aus Deutschland, der Eurozone und Großbritannien im Fokus. In den USA werden 14.15 Uhr die ADP-Arbeitsmarktdaten veröffentlicht.