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Wirtschaftsnews

Stand 13. Mai 2019, 16.40 Uhr

USDCNHUSDCNHUS-Präsident Donald Trump hat seinen Handelsbeauftragten Robert Lighthizer aufgefordert die Zölle auf alle noch nicht von neuen Zöllen betroffenen chinesischen Waren zu erhöhen. Laut Wirtschaftsberater Larry Kudlow könnte diese neue Zollrunde in zwei Monaten umgesetzt werden. Der chinesische Vize-Premier Liu He ist dennoch weiter zuversichtlich, dass die Handelsgespräche weitergehen. Rückschläge passieren, so der chinesische Verhandlungsführer. Allerdings räumte Liu auch ein, dass die Positionen beider Verhandlungspartner weit auseinander liegen. Aus Washington hieß es, dass man im Handelsstreit erwartet, dass China Gesetze ändert. Es dürfte vor allem im die in China sehr laschen Regelungen zum Schutz geistigen Eigentums zu gehen. Hier scheint China nicht einlenken zu wollen. Nachdem im Handelskrieg keine Einigung in Sicht ist, zeigt der Yuan deutlich schwäche.

Am Montag hat Donald Trump per Twitter erneut einige Drohungen gegen China abgelassen, was die Chinesen nicht davon abhielt, Trotzdem neue Zölle auf US-Waren im Wert von 60 Mrd. Dollar zu legen. Die neuen Zölle gelten ab dem 1. Juni. Warum nur so wenig? Nun, die USA liefern ja kaum etwas nach China. Am Ende sind es 2.493 Artikel, deren Zölle von 5 bis 10 auf einheitlich 25 % steigen. Die "Global Times", die in diesem bizarren Streit immer mehr als Sprachrohr der chinesischen Regierung agiert, skizzierte schon mal den weiteren Weg. China könnte beispielsweise die Einfuhr von landwirtschaftlichen Erzeugnissen sowie die Energielieferungen komplett einstellen. Außerdem brachte die Zeitung eine Reduzierung von Boeing-Bestellungen ins Spiel, dies sei jedoch nicht Regierungsmeinung. Ach nee - der Rest also schon? Ist gibt also noch viel Porzellan, das man zerschlagen kann. Die Auswirkungen dürften weit über die Grenzen der USA und Chinas hinaus zu spüren sein. Schon jetzt warnte der deutsche Wirtschaftsminister, dass dieser Handelsstreit, der eigentlich schon ein Handelskrieg ist, auch der europäischen Wirtschaft schadet.

Unter den US-Waren, welche China mit neuen Zöllen belegt hat, finden sich LNG und Seltene Erden. 

Das US-Handelsministerium hat sechs chinesischen Tech-Unternehmen verboten, sensible US-Technologie zu exportieren.

Fed-Gouverneur Richard Clarida hat die Grenzen der aktuellen Geldpolitik skizziert. Der neutrale Zins dürfte Global weiter zurückgehen, glaubt der Notenbänker. So dürften Notenbanken bei Abschwüngen die Nullzins-Untergrenzen erreichen, was geldpolitische Maßnahmen erschwere. Nötig seien neue geldpolitische Werkzeuge, die aktuell untersucht werden. Es laufe weniger auf eine Revolution als auf eine Evolution hinaus, meinte Clarida. 

Rohöl (WTI)Rohöl (WTI)Interessant ist, dass sich der Rohölpreis heute trotzdem erholte. Der Ölpreis (WTI kämpft am Widerstand 63 $. Weitere Widerstände sind bei 63,80 und 64,75 zu finden. Unten gibt es einen soliden Suport bei 61 $.

Die Deutsche Lufthansa hat im April zwar ein Passagierplus von 3 % zum Vorjahr gemeldet, gleichzeitig aber auch eine sehr schwache Frachtauslastung von 59,3 % - immerhin 8,4 % unter dem Vorjahr. 

Ehrgeiziges Ziel bei Daimler: Der Deutsche Autohersteller will den CO2-Ausstoß seiner Flotte in den kommenden 20 ahren auf Null reduzieren. 

Der US-Supreme Court hat den Weg für Klagen gegen Apple freigemacht. Es geht um die von mehreren App-Store-Kunden hervorgebrachten Beschwerden über eine Monopolisierung im Markt von iPhone-Markt. Apple wollte eine Zurückweisung von Klaen erwirken, weil der Konzern aus seiner 

Der österreichische Notenbankchef Ewald Nowotny äußerte sich zuversichtlich über eine Erholung der Eurozonen-Konjunktur im 2. Halbjahr. Sollte diese ausbleibe, werde sich die EZB überlegen müssen, was zu tun sei, sagte Nowotny gegenüber japanischen Journalisten.

Frankreich ermittelt gegen Bayers US-Tochter Monsanto in einem besonderen Fall. Angeblich hat der Glyphasat-Hersteller eine Liste von rund 200 französischen Kritikern des Unkrautvernichters angelegt.

In den USA haben 44 Bundesstaaten Klage gegen 20 Pharmaunternehmen eingereicht. Ihnen werden unerlaubte Preisabsprachen vorgeworfen. 

In Großbritannien gibt es eine neue Partei, die Brexit Partei. Umfragen zufolge kann sie bei den Europawahlen auf ein Drittel aller Stimmen hoffen. Prominenter Vertreter der neuen Partei ist ein alter Bekannter: Der ultra-rechte EU-Gegner Nigel Farage

Im Persischen Golf sind offenbar vier kommerzielle Handelsschiffe attackiert worden. Unklar ist, wer hinter diesen Aktionen steckt. Eine Möglichkeit ist sicher, dass man diese Aktion dem Iran zuschreiben will, um den USA einen Grund zum militärischen Eingreifen zu geben. Die haben in der Golfregion ihre militärische Präsenz erhöht. Die Streitkräfte sollen in Gefechtsbereitschaft sein, melden verschiedene Medien. Allerdings Hat nun der Iran nun selbst eine Untersuchung dieser Vorfälle gefordert. Eine Finte? Eigentlich kann der Iran kein Interesse an einer offenen Konfrontation mit den USA haben. Ein Eingreifen der USA würde eher den Verbündeten um Saudi Arabien helfen und den Einfluss des Iran in der Golfregion weiter zurückdrängen.